• euroweld@pod.geraspora.de
    euroweld@pod.geraspora.de
    2013-10-23

    Na hoffentlich werden die Fische dadurch größer und haben drei Augen. Damit könnte die Überfischung der Meere kompensiert werden gg

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  • tux im kekslabor
    tux im kekslabor
    2013-10-23

    und leuchten im Dunkeln

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  • Jay
    Jay
    2013-10-23

    Nur um eines eben geradzurücken: Die Grafik zeigt nicht Strahlung, sondern die Wellenhöhe des Tsunami 2011. Siehe zum Vergleich hier: http://scienceblogs.com/deanscorner/wp-content/blogs.dir/451/files/2012/04/i-88678ebe63a85cab22730231be18d66d-680_20110311-TsunamiWaveHeight.jpg. oder hier: http://williamahuston.blogspot.de/2013/09/fact-check-noaa-tsunami-graphic-has.html


    Das Bild wird immer wieder zur Panikmache verwendet indem suggeriert wird, es würde Strahlungswerte abbilden.

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Hier ist eine Modellierung die quasi eine dekadisch logarithmische Skala der Cäsium 137 Konzentration im Oberflächenwasser angibt:

    https://www.youtube.com/watch?v=3l8TT1dv-PM

    D.h. der gesamte Pazifik wird wahrscheinlich mit einer 1/1000 und 1/10000 -fach verdünnten Strahlenbelastung des Ausgangsreservoirs belastet werden.

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Hier noch eine Slideshow über das Isotop Cäsium 137:

    https://www.youtube.com/watch?v=X3KNq-PtJZ4

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Das sind Modellrechnungen und aus diesen wieder die Worst-case wie ich das auf den ersten Blick verstehe. Möglich also "ja", wie wahrscheinlich, kann aber keiner festlegen, weil (noch) Vergleichwerte fehlen.
    Werd dem heute Abend mal nachgehen und die Info direkt bei der Quelle suchen.

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Ja klar sind das alles Modelle, das ist in den Geowissenschaften immer so weil entweder die Zeiträume zu groß sind oder die Parameter zu chaotisch. Ich würde, auch wenn ich omnivor wäre, keinen Fisch oder anderes Zeug mehr aus dem Pazifik essen, das Risiko wäre mir einfach zu hoch. Ansonsten ist die "für den Menschen weitaus gefährlichere" Strahlenbelastung durch den Fall-out über Teilen von Amerika ja bereits passiert.

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  • euroweld@pod.geraspora.de
    euroweld@pod.geraspora.de
    2013-10-24

    Naja, die Strömungen und der Geschwindigkeit sind ja bekannt und die Verdünnung der Suppe kann man auch berechnen. Hat man ja schon mit Treibgut etc sehr gut berechnet und mit tatsächlichen Werten vergleichen können.

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    @Frank Hartmann: Das meine ich auch. Es gibt genügend Vergleichswerte. Ich glaube es ist einfach schwieriger sich emotional klarzumachen das wir den größten Ozean der Erde radioaktiv verseucht haben...

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Das find ich garnicht so schwer, auch wenn alles getan wird, das nicht wirklich aufzuzeigen... Was ich meine ist, dass es absolut dämlich ist, das Bild im AP so aus dem Zusammenhang zu reißen, dass jeder, der dagegen anreden will, sofort das Bild entkräften kann. Das gleiche gilt für die Modelle. Zum einen fragt sich, inwiefern die isolierte Betrachtung eines einzelnen Isotops taugt, daraus Ableitungen auf die Gesamtsituation zu ziehen, zum anderen fragt sich, was passiert, wenn man das Modell mit nur leicht anderen Parametern durchrechnet...

    Warum nicht einfach die durchaus mittlerweile (wenn auch zum Teil aus seltsamen Quellen) vorliegenden Ergebnisse von Messungen an der kalifornischen Küste in leicht lesbarer Form?

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    @Marc Jay Cobbs: Cäsium 137 wird betrachtet weil seine hyalinen Bindungspartner wasserlöslich sind und dieses Isotop deshalb eines der sich in biotischen Systemen am schnellsten verteilenden Radionuklide darstellt da sich Cäsiumhydroxid ähnlich wie Blei oder Rubidium einmal in den Körper eingebracht schnell in Geweben verteilt. Deshalb ist dieses Isotop Lebensmittel-chemisch gesehen von besonderer Relevanz.

    Die Modelle basieren auf der gesamten technischen Datenlage die wir seit Beginn der Messbarkeit dieser zur Verfügung haben. Natürlich basieren die Parameter auf Mittelwerten und gewichteten Klimaprognosen der NOAA, USGS und anderer Instanzen aber wo nicht mehr Daten vorhanden sind kann Mensch ja auch keine herbeizaubern ;)

    Die Messungen an der kalifornischen Küste sind nicht aussagekräftig da das radioaktive Signal der Grundwasserleakage von Fukushima hier durch das Signal des radioaktiven Niederschalges durch den Fall Out überlagert würde. Dies würde zwar die Strahlenbelastung an der Kalifornischen Küste zum jetzigen Zeitpunkt widerspiegeln, aber nicht zur Klärung der Fragestellung der Verteilung der Radionuklide im Ozean beitragen.

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Und damit landen wir wieder beim Anfang... Wir wissen schlicht nicht genau, was da gerade passiert...

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Genauer werden wir das solange Mensch das nicht per Satellit messen kann nicht wissen. Deshalb ist zu der Fragestellung momentan keine bessere Antwort möglich. Da jede Messung, jedes Modell, jede Prognose und jede Statistik Fehler hat gibt es im empirischen Sinne keine Wahrheit sondern nur Häufigkeitsverteilungen im Rahmen der Messgenauigkeit. Außerdem kann Mathematik Kurven nur durch Grenzwertverkleinerungen von Integral-Intervallen eckiger Flächen darstellen und somit ist jede Punktkoordinate einer nicht linearen Funktion ein Näherungswert. Weiterhin täuschen uns noch unsere Sinnesorgane. Es ist aber sehr wahrscheinlich das es so passieren wird ;))

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Mehr oder weniger... Wobei selbst dann noch immer niemand weiß, wie es sich im Endeffekt auswirkt.

    Ich hatte allerdings garnicht vor, mich in der Tiefe in die Sachdiskussion zu stürzen, einfach, weil ich sie auf Grund der dem Thema nunmal anhaftenden Unschärfe witzfrei finde da sie am Ende zu nix führen kann... Was mich aber stört, das hat mit dem Thema nix zu tun, ist, wenn Informationen in einen falschen Kontext gerückt werden... Und das passiert eben mit dem Tsunamiwellenbild immer wieder...

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Ach so :) Ja da hast du Recht, das nervt mich als Geowissenschafts-Studentin natürlich auch ungemein aber das ist halt das Problem wenn Reporter ohne Sachkenntnis Artikel zusammen-kopieren. Passiert leider immer wieder. Ich hatte das als Fachidiotin falsch verstanden weil ich ständig über den Gehalt von Thesen aus Modellen diskutieren muss und nicht geschnallt hab was an dieser in Vergleich zu anderen schlimmer sein soll ;))

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Neee, in die fachliche Richtung mag ich das nicht diskutieren, aus oben genannten Gründen... Ich schau mir die Modelle mit Interesse an, aber da wir da wohl nix mehr ändern können, nutzt es wenig, das zu diskutieren....

    Ich erinnere mich auch noch an die Meldungen nach Tschernobyl, was freilich in Sachen Fallout ne ganz andere Qualität hatte... Da hiess es noch, dass man in D auf Jahrzehnte keine Pilze mehr essen könne etc... 2 Jahre später war davon nix mehr zu hören....

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Ja, da wird halt auch viel von der Atomstromlobby unter den Teppich gekehrt... In der Schweiz ist ja jetzt radioaktiv belasteter Thunfisch als ungefährlich eingestuft worden weil nach der Fukushima Katastrophe die Grenzbelastungswerte einfach erhöht wurden. :/

    http://www.neopresse.com/umwelt/fukushima-auf-dem-teller-tunfisch-vor-kalifornien-radioaktiv-belastet/

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Ist immer ein Wechselspiel... auf der einen Seite hast Du recht, auf der anderen Seite bleibt festzustellen, dass die Folgen von Tschernobyl dann doch insgesamt hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind... Das soll jetzt nicht verharmlosen, ich habe einfach den Eindruck, dass Wechselwirkungen und Kausalitäten dann doch schwerer zu erfassen sind, als es manch einer glauben möchte und das die sagenhafte Anpassungsfähigkeit der Natur dann doch so manche Überraschung bietet...

    Wie gesagt, soll nicht verharmlosen, auch wenns vielleicht gerade anders klingt, aber das ist so der Eindruck, den ich da habe, Du bist da vermutlich thematisch erheblich näher dran als ich..

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  • tux im kekslabor
    tux im kekslabor
    2013-10-24

    Das läßt sich nur schwer feststellen. Es gibt viele, viele Studien dazu im Netz, vor allem was Tumore, Fehlbildungen etc anbelangt. Allerdings bin ich wder Arzt noch Wissenschaftler. Was davon seriös, was davon Unfug ist, läßt sich schwer filtern.

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Das hier ist recht interessant dazu...
    http://www.aerztezeitung.de/panorama/k_specials/tschernobyl/article/651070/deutschland-2011-tschernobyl-noch.html
    Ergo sind speziell noch Gegenden betroffen, in denen unmittelbar nach Tschernobyl radioaktiver Niederschlag niederging und das dann wieder vorwiegend in Waldgebieten, die offensichtlich einen langen Erhalt der Strahlung begünstigen...
    Andererseits soll es sich demgemäß nur um eine Addition von wenigen Prozent zur natürlich Strahlung handeln... ist also nix isoliertes sondern eben ein verhältnismäßig kleines Plus an Strahlung...
    Wieder andererseits fehlt jegliche Erfahrung mit Langzeitwirkung und Bayern hat nicht mal ein Krebsregister zu bieten, das irgendwelche Feststellungen erlauben würde...

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Naja mir geht es einfach darum das keiner blind in sein Verderben läuft. Damit meine ich das solche Zusammenhänge wie eben die grundlose Erhöhung kritischer radioaktiver Belastungswerte in Lebensmitteln und damit die Legitimation des Erwerbs dieser für den Verbraucher halt wichtig sind.

    Im Labor wird mit radioaktivem Cäsium nur hinter Bleiglas oder im äußersten Mindestfall mit komplettem Schutzanzug gearbeitet. Das ist halt die Verhältnismäßigkeit die ich dabei sehe. Und wenn radioaktives Material in den Körper gelangt ist das quasi der Super-GAU. Deswegen würde ich an eurer Stelle auf Fisch verzichten. Klar die Menge macht das Gift aber die ist ja zur Zeit leider schlecht abschätzbar. Kann ja auch ein Fisch sein der in unmittelbarer Nähe am Kraftwerk vorbei-geschwommen ist, ist ja alles so toll etikettiert in Deutschland.

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Da dürfen wir dann aber bei Radioaktivität nicht halt machen... was haben wir den alles für Belastungen in Lebensmitteln und Wasser? Ausgeschiedene Medikamente (heute gefunden: https://pod.geraspora.de/posts/1633769), Glyphosat ( http://www.bund.net/nc/presse/pressemitteilungen/detail/artikel/glyphosat-im-urin-von-grossstaedtern-aus-18-europaeischen-staaten-nachgewiesen-70-prozent-aller-pro/ ), Hormone von der Pille, die langsam aber sicher die Bevölkerung sterilisieren und weitere Folgen nach sich ziehen ( http://www.news.de/panorama/855116563/macht-trinkwasser-maenner-impotent/1/ ), Weichmacher aus Plastikpackungen, die in die Lebensmittel eindringen ( http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/die-alltagliche-weichmacher-belastung-von-lebensmitteln ) etc. pp.

    Radioaktivität im Körper ist der Super-GAU? Ich glaub eher, Lebensmittel im Körper sind der Supergau, wenn ich mir das heute so anschaue...

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Ja, stimmt alles. Hormone (egal ob Bisphenol A oder Östrogene) oder sind für mich persönlich nicht so schlimm weil ich die als Frau mit männlicher Vergangenheit eh einnehme aber für Biomänner (und damit auch für Biofrauen) mit Kinderwunsch ist das echt eine Bedrohung. Round Up ist ebenso eine weitere Schweinerei von Monsanto & Co die Mensch in ein paar Jahrzenten als das erkennen wird was es ist...

    Ich will ja auch keine Panikmache betreiben und auch nicht beschwichtigen, ich sage nur was ich dazu denke und Krebs oder Schlimmeres durch Konsum von Fisch möchte ich nicht bekommen. Bekomme ich ja auch nicht weil ich vegan lebe (soweit das meine Kenntnisse zulassen ist ja wie gesagt alles unzureichend etikettiert) aber an Glyphosat und den anderen Belastungen komme ich auch nicht vorbei, nicht durch Bio und auch nicht durch lange Abwaschen.

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Lassen wir das Essen und Trinken aussen vor dann haben wir Feinstaubpartikel, Aerosole, Abgase, Toner am Arbeitsplatz etc. pp. so dass also letztlich davon ausgegangen werden muss, dass schon Atmen alleine ausreicht, das Risiko zu erhöhen...
    Für den Moment hab ich für mich beschlossen, mich damit durchaus zu beschäftigen und ein Bewusstsein dafür zu haben, mein Verhalten aber nicht daran festzutackern, das ist alles Augenwischerei, mit allem, was ich vermeide, hole ich mir neues Übel von anderer Seite ins Boot und verleide mit gleichzeitig noch die Lebensfreude...
    Ich hoffe da erstmal auf die Adaptionsfähigkeit der Natur, die den Menschen ja immer noch irgendwie mit einschliesst... meine Entscheidungen was meine Lebensführung angeht, mache ich aber lieber an Dingen fest, mit denen ich was bewegen kann, zumindest im Kleinen...

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  • NO♥ELLE
    NO♥ELLE
    2013-10-24

    Hm, kenn´ ich alles Bremsklötze von Schienenfahrzeugen sind z.B. Lieferant für Arsen belasteten Feinstaub. Ja wenn du was ändern willst würde ich dir folgende Sachen raten auch wenn ich Gefahr laufe mich jetzt wie ein ökofaschistischer Hippie anzuhören:

    Iss keine tierischen Produkte mehr und zieh sie auch nicht an, fahr mehr Fahrrad und benutz´ öfter öffentliche Verkehrsmittel, kauf lokales Obst, Gemüse und andere Güter, trink viel Wasser, fördere erneuerbare Energien mit wenig Schadstoffbelastung, verbrauch so wenig Energie wie möglich, sei nett zu Leuten und zu dir selbst und vergiss nicht Spaß am Leben zu haben. :)

    Das sind die Dinge die mir einfallen würden. Klar kann Mensch auch komplett aussteigen und das alles aber dafür braucht Mensch ja auch Startkapital was einem dabei keiner sagt ;)

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  • Jay
    Jay
    2013-10-24

    Ich beschränke mich auf einiges davon. Von so genannten "Erneuerbaren Energien" bin ich wenig überzeugt.. die Propeller überall vertreiben geschütze Vögel und Wildtiere, Solar schaffts durch kaputte Förderstrukturen den Leuten das Portemonnaie leerzuziehen, Gezeitenkraftwerke verwirren Wale und andere Meeresbewohner... also was Energie angeht bin ich im Moment, so leid's mir tut, auf der Schiene, dass konsequent daran gearbeitet werden sollte, Nuklear sauber und sicher zu machen und dabei auch das Problem der Abfälle nicht außenvor zu lassen. Es gibt Technologien, die da viel Potential haben, die Tür mag ich ehrlich gesagt wegen zweier Dinosaurierkraftwerke die Ihre Zeitspanne längst überdauert hatten, nicht zuschlagen. Das Problem scheint mir da weniger die Technologie als der grenzenlose Gewinnmaximierungswahn der Menschen zu sein, die dahinter stecken...
    <
    Vegan wär mir persönlich zu "extrem" und fände ich, ehrlich gesagt, auch ein wenig unnatürlich, habe allerdings meinen Fleischkonsum in letzter Zeit um über 90% zurückgefahren und achte darauf, was ich wo kaufe. Im Genezug mach ich neben vielen vegetarischen auch hin und wieder mal nen veganen Tag wenns mir grad Spaß macht, probiere halt alles mal aus... Ich denke, auch da macht es das Maß. Wenn alle das so oder ähnlich machen würden, könnte auch auf Massentierhaltung verzichtet werden. Dazu gehört aber auch ein Bewusstsein dafür, was man da zu sich nimmt... Kinder, die nicht wissen, dass die Bifi mal ein Tier war.... ein graus...

    Mit Öffis ists hier aufm Land eher schwer... aber dafür sind die Strecken so kurz, dass man vieles mit'm Rad erledigen kann... trotzdem brauchts bei zwei Berufstätigen und Kindern irgendwie dann doch nen Zweitwagen... naja, der nächste wird hoffentlich elektrisch...

    Was das nett sein und Spaß am Leben haben angeht aber, bin ich glaub ich, vorbildlich :))

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