• Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Kann das natürlich mal wieder nicht öffnen. Aber die Erkenntnis der Überschrift ist für jeden wirklichen Ökologen alles andere als neu.

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  • Moritoki Mochizuki
    Moritoki Mochizuki
    2024-06-06

    Du musst mal irgendwie gucken, warum. Also hier ist das wieder komplett frei. Der Artikel ist nicht schlecht und fast schon unideologisch und differenziert geschrieben. Holz wird da nicht unbedingt verteufelt - aber im Kraftwerk macht es keinen Sinn. Rest-Bio-Masse zu verwerten wird nicht verteufelt, sondern positiv gewertet. Am positivsten - und das ist dann nahe an Ideologie - wäre die Flächen statt mit Monokulturen für Biogas/Ethanol/... mit billigen Solarmodulen zu zustellen. Der Hinweis, dass die im Moment aus China kommen und das nicht gut ist, ist auch dabei.

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  • Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Nein, Du vergisst, dass wir im Kapitalismus leben und deshalb kann dies niemals aufgehen.
    Holz als Baustoff ist etwas anderes als wenn es zur Energieerzeugung eingesetzt wird.
    Biogas bzw Agro-fuels haben immer zu verheerender Umformung der Landschaften geführt.
    Biogas war für Bauern lukrativ, aber auch Biogas hat zu Veränderungen geführt. Die Betriebe wurden vergrößert, das Futter wurde importiert, etc.

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  • Moritoki Mochizuki
    Moritoki Mochizuki
    2024-06-06

    Bei Holz als Baumaterial fällt genug Abfall ab, der auch energetisch verwertet werden kann. Aber nicht sagen wir wie in GB, wo die keine Kohle mehr verfeuern, sondern osteuropäischen Wald abholzen lassen.
    Biogas und auch Bio-Ethanol prägt hier die Landschaft.
    An sich ist aber auch da die "Schütte" interessant, wenn Getreide etwa nicht zum Verzehr geeignet ist, weil das Wetter nicht gut war. Fehlernten gehen auch in die industrielle Verwertung.

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  • Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Das Problem ist, dass früher Idealisten davon ausgegangen sind, dass sich der Bedarf an Energie, also der Energiehunger stoppen ließe, das war in der Tat ideologisch verblendet, aber nur dadurch hatte mensch früher auf die Sonne und den Wind gesetzt. Wenn mensch damals schon von diesen ungeheuerlichen Anstieg des Energiebedarfs überzeugt gewesen wäre, dann wäre jeden klar gewesen, dass mensch sich damit neue Probleme schafft.
    So war also klar, dass Biokraftstoff dazu führen mussten, dass Flächen geopfert werden müssen.
    Den letzten Öko-Träumer hätte aber die Veränderungen im Amazonas, vor allem Brasilien (Bioethanol) oder Ostasien (Palmöl) die Augen öffnen müssten.
    Übrigens ist das auch der Grund, warum viele ökologisch versierten Menschen, wenn sie denn noch mit dem Auto gefahren sind, niemals E10 getankt haben.

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  • Moritoki Mochizuki
    Moritoki Mochizuki
    2024-06-06

    Ja, E10 ist so ein anderes Problem: als wir das mit unserem China-Bus gefahren sind, sind innerhalb kürzester Zeit Reparaturkosten von 1000,- EUR aufgetreten. Da ist mittlerweile jeder Schlauch und jede Dichtung getauscht. Aus der Erfahrung heraus und der Beschäftigung damit (E10 rettet nicht das Klima), haben wir auch wieder E5 getankt. E-Fuels aus CO2 und Wasser könnte als Beimischung funktionieren. Die Technologien sind halt nicht besonders gut ausgeprägt und in der Verwendung viel zu selten, um nicht exorbitant teuer zu sein. Das Ethanol aus Mais ist da einfacher. Hat aber trotz hohem Aufwand auch noch eine geringere Energiedichte. Lohnt sich einfach nicht.

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  • Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Also gerade was das Holz zum Heizen angeht, was ja in vielen Gebieten eine sehr lukrative Sache ist, muss ich gerade wirklich lachen.
    Die Probleme, zu welchen diese Praktiken geführt haben, sie mensch ja in einigen Taldörfern oder Städten. Wirklich klasse Emissionen dort.
    Aber ganz davon ab.
    Ich habe hier auch so einen guten Freund, der überall aus der Gegend das Holz zusammen sammelt, dafür etliche male mit dem Auto samt Anhänger hin und her fährt und dabei vor allem eines einspart. Geld. Aber der Umwelt hat er damit garantiert einen Bärendienst erwiesen.
    Vor allem wird selbst ihm klar, dass das nicht jeder in der Stadt machen kann, denn ganz so viel Holz würde da dann doch nicht anfallen.
    Also Dein Abfallholz ist doch im Grunde auch wieder nur Augenwischerei.
    Die Zersetzung von Holz gibt den Böden wichtige Mineralien auf natürlichen Weg.
    Die Verbrennung und die dabei entstehende Asche sind auch wertvolles Material, aber müssen dann ja transportiert werden.
    Holz würde also nur dann Sinn ergeben, wenn sowohl der Anbau wie auch die Verwertung in eigener Regie geschehen würde. Wie das vielleicht bei Dir auf dem Land der Fall ist.
    Aber ist es dann nicht ein Privileg und keine wirkliche Alternative?

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  • Moritoki Mochizuki
    Moritoki Mochizuki
    2024-06-06

    Also ich halte das nicht für eine allgemeine Alternative. Aber wenn es anfällt, sollte man es nutzen - wenn nicht sagen wir mal einer daraus einen Ersatz für Torf herstellt. Sagen wir für Anzucht von Pflanzen, wo Torf immer noch benötigt wird, um qualitativ und quantitativ gut zu arbeiten (frage mal in der Gärtnerei).

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  • Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Gut, darauf können wir und einigen :) Aber den Artikeln kann ich immer noch nicht lesen ;)

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  • Rainer "diasp​.org" Sokoll ✅
    Rainer "diasp​.org" Sokoll ✅
    2024-06-06

    Das ist wirklich ein ganz normaler Artikel, keine Paywall oder ähnliches.

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  • Diggers
    Diggers
    2024-06-06

    Danke, für die Info. Ich kann ihn wirklich nicht öffnen, wahrscheinlich wegen Cookie-Tracking oder so.

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