• tuximail@pod.geraspora.de
    tuximail@pod.geraspora.de
    2015-06-06

    Das erzählt die Dame ja schon seit mindestens 4 Jahren ;-)

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-06-06

    @Sebi Ich bin auch davon ausgegangen, dass das eher so eine Konservennachricht ist. Ich fand den Titel etwas reißerisch aufgemacht, aber an sich war der Text gut zu lesen.

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  • tuximail@pod.geraspora.de
    tuximail@pod.geraspora.de
    2015-06-06

    Ich fand den Titel etwas reißerisch aufgemacht

    Ist halt Al Jazeera ;-)

    Habe den Text jetzt nicht komplett gelesen, da ich ihre Theorie wie gesagt kenne. Finde sie ganz spannend, bin aber leider nicht genug in der Materie drin, um mir ein Bild davon zu machen, ob das ernst zu nehmen ist oder nicht...

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-06-06

    @der Ich habe eben erst davon gelesen und fand es durchaus spannend.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-06-06

    Zumindest ist sie eine "echte" Wissenschaftlerin an einer "echten" Uni.

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  • Oliver
    Oliver
    2015-06-06

    Die Wahrheit ist: die Kreationisten haben die Dinos aufgegessen.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-06-06

    @Oliver klingt plausibel.

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  • Ralf Hagen
    Ralf Hagen
    2015-06-07

    @Michael Vogel nicht wirklich plausibel.

    Hat was vom "Kleinen Prinzen": Als die "Musel-Agentur" alJazyra es brachte, wurde es sofort als "Kreationismus" abgetan, weil ja bekanntermaßen alJazyra->Arabien->Islam->Rückständig->Kreationismus sein muß. Und weil man sich über neue Theorien, die aktuelles Dogma und Kanon in Frage stellen, immer lächerlich machen darf. So werden Lovelock und die Endosymbiontentheorie grundsätzlich erst 100 Jahre, nachdem sie aufgestellt wurden, rezipiert. "Schön" wird es, wenn bestimmte Wissenschaftsbereiche anerkannte Erkenntnisse in anderen Naturwissenschaften noch nicht anerkennen und so die Biologie der Physik widerspricht.

    Die Theorie ist so neu nicht, die kannte ich shon seit Jahren. Ob sie nun alJazyra oder "Spectrum der Wissenschaft" bringt, ist Knäckebrot: Es wird bezweifelt, daß der direkte klimatische Einfluß des Yucatán-Meteors allein ausreicht, um ein globales ELI auszulösen. Nach Yucatán wären ohne Zweifel die Dinos in Nord- und Südamerika noch lange mit Schädelbrummen rumgerannt, aber an anderen Stellen der Erde hätte das einfach nicht /ausgereicht/.

    Zwischen 1980 und heute hat man die Hypothese vom "Nuclear Winter" sehr stark korrigiert, weil man damals die Rückkopplungseffekte der Atmosphäre nicht beachtet hat - die eben die Effekte einer A-Bombe nicht linear skalierbar machen. Im Falle eines globalen Krieges mit strategischen Kernwaffen hätten wir EINE MENGE Probleme; Nuklearer Winter zählt nicht dazu.

    Die Einträge von Vulkanasche, die um den "Dinozid" herum gefunden wurden, hat alJazyra korrekt genannt. Eine große Eruption des Toba im heutigen Indonesien hat wahrscheints vor 75k Jahren die letzte Eiszeit ausgelöst (deren Abschmelzen vor 10k Jahren wahrscheints in den Sintflutgeschichten in religiösen Texten aller Kontinente Niederschlag gefunden hat).

    Besonders interessant ist m.W., daß die Vulkanausbrüche um die "Dinozid"-Zeit eben /auf der anderen Seite der Erde/ zu Yucatán stattfanden. Sehr gut möglich also, daß Yucatán /indirekt/ die vulkanische Aktivität - und damit den Klimawandel - ausgelöst hat.

    Dann stellt sich die Frage, ob ein Meteoriteneinschlag wie Yucatán immer eine Klimakatastrophe und einen ELI auslöst, oder sich dafür eine tektonische Verwerfung in einer Amplitude der Druckwellen befinden und unter Druck stehen muß. Was den Einschlag eines großen Meteors deutlich verharmlosen würde. (Also nicht für die Leute im Nullpunkt oder in der Nähe, aber das ist ja auch bei Kernwaffen so - Papiertüten nutzen nur in einiger Entfernung was, damit kein Fallout in die Lunge (und bis Exitus Lungenkrebs nicht wieder raus) kommt.)

    Alternativ kann man aber auch alJazyra als "Kreationisten-Musels" nicht ernst nehmen und weiter nur Exegese kanonisierter Schriften betreiben - was aber mit Wissenschaft und Kritischem Denken dann überhaupt nichts mehr zu tun hat.

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  • Ralf Hagen
    Ralf Hagen
    2015-06-07

    Das Problem zu ihrer Theorie ist: NIEMAND weiß, was ein Meteor wie der Yucatán-Meteor bei einem Einschlag mit dem Geoid und der Atmosphäre machen würde.

    Solange wird es einfach nicht lösbar sein, ob der Yucatán-Meteor "gereicht hat", er die Vulkanausbrüche ausgelöst hat, etc.pp....

    Und wenn man bedenkt, was es bedeutet, wenn das mal lösbar ist verzichte ich ganz gerne auf direkte Anschauung... (Es sei denn, die Simulationen von Erde WIE Atmosphäre werden gut genug, es zu "errechnen".)

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