• >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2015-10-09

    Wahrscheinlich werden die sich sogar an die STVO halten, auch wenn gerade Stau ist und Rafahrende sie überholen.

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  • wirrlicht@pod.geraspora.de
    wirrlicht@pod.geraspora.de
    2015-10-09

    Also mich ärgern auch oft Radfahrer mit Selbstmordabsichten, wenn ich Auto fahre, und Radfahrer mit Mordabsichten, wenn ich laufe. vielleicht sollte man sich garnicht mehr bewegen.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-09

    Ich habe auch keine Angst vor selbstfahrenden Autos. Die werden mich auf meinem Rad nicht mit 10 Zentimeter Abstand überholen oder mich knapp links überholen, um danach scharf abzubremsen, weil sie wenige Meter später rechts abbiegen wollen.

    @wirrlicht@pod.geraspora.de Ja, es gibt viele Radfahrer, die sich nicht bewusst sind, wann sie sich in Gefahr begeben. Aber man sollte nicht auf alle Radfahrer schließen - und vor allem ist das keine Begründung dafür, sich selber nicht an die Regeln halten zu müssen.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2015-10-09

    @Michael, er hat ja nix begründet, nicht von einem Kraftfahrer auf alle schließen ;D

    Die Rechnung ist erstaunlich einfach, in jeder Bevölkerungsgruppe gibt es einen gewissen Anteil von Arschlöchern und Dummköpfen. Dieser Anteil ist nicht in allen Gruppen gleich, aber in allen vorhanden. Und die sind es auch, die einem auffallen und im Gedächnis bleiben.

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  • Elias Schwerdtfeger
    Elias Schwerdtfeger
    2015-10-09

    …vielleicht sollte man sich garnicht mehr bewegen

    Die Idee hat einiges für sich. Aber vielleicht gibts ja auch bald selbstfahrende Fahrräder. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Leute massenhaft smarte Implantate machen lassen. Und Verstöße gegen die festgelegten Richtlinien werden dann mit der Abschaltung der Borgdrohne beseitigt.

    (Aber es ist schon wahr: Ich sehe auch regelmäßig Vollidioten auf Fahrrädern.)

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2015-10-09

    selbstfahrende Fahräder gibts schon. Mal bei Heise oder golem gucken irgendwo habe ich das schon gesehen

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  • wirrlicht@pod.geraspora.de
    wirrlicht@pod.geraspora.de
    2015-10-09

    Also ich halte mich meistens an verkehrsregeln, versuche möglichst viel Abstand von Radfahrern zu halten (ich denk halt immer, wenn der jetzt ausrutscht und hinfällt isser platt) und so. Oft jedoch denk' ich auch:

    Warum zur Hölle fährt der jetzt auf der Bundesstrasse, wo doch direkt nebendran ein Fahhradweg ist?

    kann der nicht einfach an der Ampel halten, wie alle Autofahrer, anstatt mich auf dem Fußgängerweg beinah umzubrettern?

    Ähnliche Gedanken hab ich auch bei Autofahrern. Vielleicht sollte man asoziales Verhalten im Straßenverkehr halt ahnden, und nicht nur verkehrswidriges.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-09

    Zum "warum fährt er nicht auf dem Radweg" gibt es häufig gute Erklärungen. Z.B. sind die Radwege oft in einem üblen Zustand und erinnern mehr an eine Schlaglochpiste, auf der man selbst mit 15km/h kaum fahren könnte, geschweige denn mit > 25km/h.

    Und gerade in den Städten ist es häufig der Fall, dass Radwege so gebaut sind, dass Autofahrer beim Abbiegen Probleme haben, Radfahrer darauf zu erkennen. (8 von 11 Fahrradtoten in Hamburg im letzten Jahr kamen durch Abbiegeunfälle)

    Auch sind diese Radwege häufig so verschwenkt, dass die ganzen Sichtbeziehungen nur bei niedriger Geschwindigkeit passen. Und außerdem gibt es dann auch immer gerne Probleme mit Fußgängern, die plötzlich die Radwege queren.

    Bezüglich der Ampeln gebe ich Dir aber zu 100% Recht.

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2015-10-09

    Ampeln bin ich auch dabei. (Vllt nicht um 4Uhr Nachts aber sobald Verkehr ist.) Radwege sind tatsächlich manchmal schwierig. Zum einen Wegen Geschwindigkeit, aber tatsächlich auch wegen Sicherheit. Es gibt in Berlin zB ne Menge Wege, die offiziell nicht benutzt werden müssen, da sie zu gefährlich sind. Und obwohl ich recht zügig fahre, fahre ich auch defensiv da ich ein Liegerad habe und denke beim verkehr folgendes. Das Problem ist nicht so sehr eine spezifische Gruppe von Verkehrsteilnehmern sondern die Wahrnehmung der einzelnen Teilnehmer, dass die anderen der Verkehr sind, sie selber einfach nur irgendwo hin wollen.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2015-10-09

    Naja Michael, du bist halt auch ein Evangelist und misst hier mit verschiedenem Maß, du hast zu mir z.B. mal gesagt, dass es keinen Grund gibt einen Radfahrer "knapp" zu überholen, während ich argumentierte, dass mich das halt sonst ne Menge Zeit kostet mit dem Überholen zu warten bis kein Gegenverkehr mehr ist (und manche Radfahrer fahren 12km/h wo 70 erlaubt wären). Eigentlich hast du recht, man gefährdet gefälligst niemanden, nur "weils dann schneller geht". Auf der anderen Hand sagst du gerade dass du es okay findest sich nicht an >Sonderwege für Radfahrer< zu halten, weil man sonst 10 oder 12 km/h langsamer fahren müsste, obwohl dabei eine ebenso unnötige Behinderung und Gefährdung eintritt… nur für's schneller voran kommen.

    Ich glaube man muss einfach jede Situation sehr individuell bewerten in jeder Form der Verkehrsteilnahme habe ich mich schon scheiße verhalten, als Fußgänger, Radfahrer, Kradfahrer und auch als PKW-Fahrer. Mit jeder Fortbewegungsmethode habe ich schon Regeln missachtet, Situationen falsch eingeschätzt, mich furchtbar über andere aufgeregt und bestimmt war ich von außen betrachtet auch das Arschloch.

    Ich glaube die anderen sind einfach deshalb häufiger die Arschlöcher, weil sie mehr sind.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-09

    @Deus Figendi Wenn ich davon rede, nicht die Radwege zu nutzen, bezieht sich das bei mir auf die Radwege, die keiner Benutzungspflicht unterliegen. Dann auf der Straße zu fahren, ist nicht verboten.

    BTW: Ich fahre in der Regel mittig auf der Straße. Dies hat mehrere Gründe: So werde ich nicht von einer öffnenden Tür erwischt. Ich sehe viel besser, wenn z.B. Fußgänger zwischen Autos hervorlaufen. Ich habe außerdem eine bessere Chance, vom Verkehr aus einer Seitenstraße gesehen zu werden (und diesen zu sehen)

    Und es hat den netten Nebeneffekt, dass mich Autofahrer nicht bei entgegenkommenden Verkehr überholen können. Das mag sich zwar nach Schikane anhören, ist aber definitiv eine Überlebensstrategie.

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  • Elias Schwerdtfeger
    Elias Schwerdtfeger
    2015-10-09

    …wo doch direkt nebendran ein Fahhradweg ist?

    Selbst in Hannover, von dem einige sicherlich autofahrende Journalisten vor gar nicht so langer Zeit behauptet haben, dass es die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands sei, erklärt der Zustand vieler Radwege bereits vollumfänglich den langjährig stabilen Trend zum Mountainbike im Stadtverkehr.

    Was ich andernorts – etwa in Hamburg – schon gesehen habe… au weia! Weder für Fußgänger noch für den Autoverkehr würde man derartig kaputte Wege und Straßen für tolerabel halten.

    Und nein, ich lasse mich von solchen Dingen nur selten in den Autoverkehr neben einer Zumutung von Radweg locken, obwohl ich auch nicht ständig mit der StVO unterm Arm herumfahre. (Meistens habe ich ganz viel Zeit, und außerdem hänge ich ein bisschen an meinem Leben.) Aber ich kann jeden Radfahrer verstehen, der aus ziemlich unbenutzbaren Wegen den Schluss zieht, dass man diese Wege nicht benutzen sollte. Es würde ja auch jeder Fußgänger ohne langes Nachdenken auf einen eigentlich dem Autoverkehre vorbehaltenen Fahrstreifen überwechseln, wenn die zum Hohn auch noch als gesetzliche Pflicht vorgesehene »Alternative« darin bestünde, durch bodenlosen Morast zu waten.

    Für Rücksichtslosigkeit und selbstsüchtig-asoziale Verhaltensweisen gibt es allerdings keine Entschuldigung. Ein Vollidiot ist ein Vollidiot. (Ich hoffe, dass ich selbst es sehr selten bin…)

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-10

    @Elias Schwerdtfeger Was das selbstsüchtig-asoziale Verhalten angeht, bin ich ganz bei Dir. Ich erlebe täglich viele Radfahrer, die Abkürzungen über Fußwege nehmen, weil die Ampel rot ist oder die sich im Millimeterabstand zwischen an Ampeln wartenden Autos vorbeizwängen, ... Das sind Dinge, die nicht sein müssen. Wenn ich auf der Straße fahre, verhalte ich mich so, wie ich mich auch mit meinem Auto verhalten würde.

    @Deus Figendi Auf meinem täglichen Arbeitsweg gibt es Stellen mit nutzungspflichtigen Radwegen und sehr viel mehr Stellen ohne Nutzungspflicht. Ich fahre dort auch teilweise auf nicht nutzungspflichtigen Radwegen, da diese so angelegt sind, dass ich nicht Gefahr laufe, von Autofahrern übersehen zu werden. Und dort, wo ich die nicht nutzungspflichtigen Radwege nicht benutze, ist die Straße sowieso vierspurig, so dass kein Autofahrer von mir wirklich aufgehalten wird.

    Bevor ich auf dieser vierspurigen Straße mit nicht nutzungspflichtigen Radweg fahre, bin ich auf einer vierspurigen Straße komplett ohne Radweg unterwegs. Und diese vierspurige Straße mit nicht nutzungspflichtigem Radweg geht dann wiederum in eine Straße komplett ohne Radweg über. Um gefährliche Medienbrüche zu vermeiden, ist es schon alleine deswegen angeraten, dort dauerhaft auf der Straße zu fahren, da es dort auch keine Auf- oder Ableitungen gibt.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2015-10-10

    Alles klar :)

    Radwege ohne Nutzungspflicht sind in meiner Region recht selten, daher habe ich sie nich bedacht.

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  • wirrlicht@pod.geraspora.de
    wirrlicht@pod.geraspora.de
    2015-10-10

    Ah, ihr seid alles Stadtmenschen :D

    Hier auf dem Land ist das alles viel unproblematischer, weil, nicht so hohes Verkehrsaufkommen. Die B38 beispielsweise hat auf der Strecke Weinheim-Birkenau einen durchgehenden 1,5 Meter breiten Farrad- und Fußgängerweg, der sich dann abseits der Bundesstraße bis Rimbach fortsetzt. Und nur um mich persönlich zu nerven wird dieser Fahrradweg nicht benutzt, nein, man fährt lieber mitten auf der Kurvigen Bundesstraße ??? Insbesondere wenn man einen Pulk von Trikotträgern vor sich hat, die dann trotzdem im Omatempo fahren, ist das total nervig.

    Aber eigentlich ist das auch egal, mich nerven ja auch Traktoren. Nur bei dem Fahradweg (und einigen anderen hier) versteh ichs halt garnicht.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-10

    Wenn mehrere Radfahrer im Verband fahren, gelten andere Gesetze: http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__27.html

    Für geschlossene Verbände gelten die für den gesamten Fahrverkehr einheitlich bestehenden Verkehrsregeln und Anordnungen sinngemäß. Mehr als 15 Rad Fahrende dürfen einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren.

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  • wirrlicht@pod.geraspora.de
    wirrlicht@pod.geraspora.de
    2015-10-10

    Äh, bei 15+ seh ich das völlig ein. Ich rede von 4+. Und nicht davon, das sie nur zu zweit nebeneinander fahren. Aber wie auch immer - das ist kein ernsthaftes Problem, auch wenn ich mich von zeit zu zeit drüber ärgere. Dumme, rücksichtslose Autofahrer sind viel schlimmer und gefährlicher, bei Radfahrern ist das ja eher deren Problem, wenn Sie sich gefährden, da ist ja weniger Fremdgefährdung dabei.

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  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2015-10-10

    Bezüglich des Verhaltens einiger/vieler Radfahrer haben wir eine ähnliche Meinung. Ich bin häufig echt fassungslos, wenn ich sehe, wie stark sich einige Radfahrer selbst gefährden.

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