• cor42_dex@pod.geraspora.de
    cor42_dex@pod.geraspora.de
    2016-02-20

    Das erinnert mich an eine Frage, die ich mir immer wieder selber stelle: Wer ist an der "Verdummung" schuld? Und ist ein dummer Mensch weniger wertvoll als ein sogenannter Intellektueller? Welche Abhängigkeiten bestehen zwischen den Dummen und den Gescheiten und brauchen wir nicht diesen Unterschied, damit eine Gesellschaft funktioniert?

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  • RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    2016-02-20

    Der Gedankengang ist durchaus lohnend aber denke ihn noch weiter. Ist Dummheit genau wie Armut nicht nur ein Konstrukt zur Abgrenzung in unserer Zivilisation, um sie besser beherrschbar zu machen? Halte sie dumm und arm dann sind sie besser kontrollierbar und dienen unserem Ziel der Machterhaltung der Elite.

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  • RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    2016-02-20

    Wer dumm ist kommt nicht auf die Idee, dass die Gesellschaft anders funktionieren kann und sollte (muss).

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-02-20

    Das Problem ist doch eher das die Leute bewusst indoktriniert und zu politisch unkritischen Charakteren erzogen werden.

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  • RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    2016-02-20

    Ist dumm wer sich indoktrinieren lässt und es nicht merkt oder das System?

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  • cor42_dex@pod.geraspora.de
    cor42_dex@pod.geraspora.de
    2016-02-20

    Vielleicht muss man "dumm" gleichsetzen mit "einfach" und "gescheit" mit "komplex" (=mit weniger Wertung, beides hat Vor- und Nachteile). Und beide Typ Menschen und alle Abstufungen dazwischen gibt es nun mal real, kann glaub keiner bestreiten.
    Ich glaube problematisch wird das Ganze, wenn man die einfachen Leute weniger gering schätzt als die komplexen und sich diese Geringschätzung irgendwann auch in Form von Geld oder höheren Gehältern widerspiegelt: Weil die Komplexen doch "schein"bar so viel mehr Verantwortung übernehmen als die Einfachen. Mit mehr Geld bekommen diese gewissen Leute auch immer mehr Macht und damit auch immer mehr Entscheidungs-GEWALT über die Köpfe der Einfachen hinweg, obwohl diese gleiches Stimmrecht haben sollten. Und die Komplexen wissen ja wohl besser als die Einfachen, was für uns alle das Beste ist, oder nicht? Ironie

    Leider glauben aber die Einfachen oft selbst, das die Komplexen mehr Wert haben als sie selbst - oder lassen sich das von außen einreden. Und ein kleiner Teil der narzisstischen Komplexen tut das umgekehrt.

    Einen gewissen Potentialunterschied muss es aber (auch rein physikalisch gesehen) immer geben in der Welt, sonst bewegt sich nix mehr darin (Dynamik). Beispiel: Gib jedem Menschen eine Million EUR Geld/Vermögen gleichzeitig: Wer arbeitet dann noch für wen?

    Ich finde die Aufgabe der Politik sollte vorrangig sein (mit wissenschaftlicher Unterstützung), die Gesellschaft (und die Welt) ständig darauf zu untersuchen, wo sich große Ungleichheit (Potentiale) entwickelt, um mit Gesetzen und geeigneten anderen Maßnahmen FRÜHzeitig und gemächlich dagegen zu steuern. (Tun die das nicht schon vielleicht?)
    Es gab (gibt?) ja schon solche Gesellschaften, die für mehr Gleichheit und Gerechtigkeit sorgen. Aber diese bekommen durch Effekte des Kapitalismus leider soviel Druck (=Potentialunterschied) von Außen ab, dass sie dem irgendwie nachgeben (China z.B.). Die Produkte und wohlsprechenden Verheißungen des Kapitalismus sind halt leider sehr verlockend. Und die vielen einfachen Leute wollen wie der Rest der Welt die vielen billigen tollen lebenskomfortsteigernde Produkte ohne die Effekte nachzuvollziehen, die sie durch den massenhaften Kauf dieser auslösen (Konsumentenverhalten ist auch ein Form von "Wahlgang": Gebe ich Geld für Produkte von großen Konzernen aus, haben diese irgendwann eine gewaltige Marktmacht, die auch die politische Macht übersteigen kann: Apple, Autobauer ...)

    Ich stoße am Ende meiner Gedankengänge immer auf einen Widerspruch bzw. auf das Henne-Ei-Problem: Wer hat bloß angefangen mit dem ALLem :-)

    Also das Grundproblem liegt - denke ich - in den Köpfen der Menschen: Wem und was gebe ich wieviel (Mehr-)Wert? Und lässt sich dies alles überhaupt mit Geld bemessen?

    Die Menschen müssen einfach mehr lernen Mitgefühl und Verständnis zu entwickeln, andere Sichtweisen und Standpunkt der andern Menschen/Völker einzunehmen. D.h. weniger Verurteilung anders denkender, anders lebender. Keiner hat sich das Leben hier ausgesucht.
    Wenn ich nicht (vor-)verurteile, muss ich erst mal den Dialog suchen und das menschliche Gehirn ist ja hoffentlich so flexibel, andere Sichtweisen und Standpunkte einzunehmen (Unser flexibles Hirn macht den Menschen aus, alles andere sind Triebe). Wenn das menschliche Gehirn das nicht schafft, dann hat man einen Betonkopf, baut sozusagen Mauern im Kopf auf, grenzt aus und erzeugt Spannungspotentiale, Konflikte und letztendliche Kriege in der Außenwelt.

    Hierzu ist ein gutes und gerne sehr teures Bildungssystem der Schlüssel. Gewähren die Komplexen uns dieses Bildungssystem? Haben wir es vielleicht schon? Nehmen die Einfachen dieses auch an und lernen bereitwillig?

    Ich hoffe man kann meinen Gedankensprüngen folgen, sorry ;-) Wünsche mir manchmal ich wäre weniger komplex denkend und einfach :-)))

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-02-20

    Mit dumm hat das imho wenig zu tun. Wenn Dir von allen Seiten immer nur das selbe vorgesetzt wird und Dir auch ganz klar vermittelt wird das das dies der einzig glücklich machende Weg ist, dann ist es schwer dem zu entziehen.

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