• >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2016-03-06

    (vivaldi war der neue Operabrowser?)

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  • Milan
    Milan
    2016-03-06

    Ja. ein Chromium Fork.

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  • Rebeka Catalina
    Rebeka Catalina
    2016-03-06

    Was mich stoert ist das proprietary - was browser angeht, muesste viel mehr im Bereich freier Software passieren, finde ich. Aber gut - mir ist klar, dass es ein immenser Aufwand ist, nen browser zu coden. Vor allem sollte man from scratch bauen - inklusive engine.

    Handling, usability und Optik etc. mag ich beim vivaldi. Aber ich wuerde ihn wahrscheinlich nur zum streamen benutzen und dafuer habe ich schon chromium - insofern habe ich einfach gar keinen Grund ihn einzusetzen.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-03-06

    In der Tat ist das recht komplex. Ich würde mir wünschen das sagen wir mal drei OSS Engimes getrennt entwickelt werden und darauf andere Projekte dann ihre Browser aufsetzen. Toll wäre es natürlich wenn es eine einheitliche Lösung für Plugins und Erweiterungen gäbe, aber dass dürfte schwierig werden.

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  • Rebeka Catalina
    Rebeka Catalina
    2016-03-06

    OSS geht mir eigentlich schon nicht weit genug in der Definition - ich moechte free software :-)

    systemd ist beispielsweise unter LGPL lizensiert - die besagt, dass es nicht zwingend erforderlich ist, den gesamten Quellcode offenzulegen - das betrachte ich als problematisch :-/

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-03-06

    Klar wäre mir frei Software lieber. Auf der anderen Seite sehe ich es aber kritisch wenn freie Software fürs Militär etc. genutzt wird.

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  • Rebeka Catalina
    Rebeka Catalina
    2016-03-06

    Freiheit gibt's nur fuer alle - sonst ist es keine Freiheit. Beschnittene Freiheit ist ein sich selbst widersprechendes Konstrukt.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-03-06

    Eben das ist die Crux an der Sache.

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  • Rebeka Catalina
    Rebeka Catalina
    2016-03-06

    Weiss ich nicht so genau - klar birgt es Dinge in sich, die einem eventuell nicht schmecken, aber das ist bei Freiheit nun mal so. Ich mein', das erleben wir ja auch hier in unseren Netzwerken mit Menschen, mit denen wir nicht so gut koennen. Diese Netzwerke sind halt frei fuer alle :-) Ist mir aber ehrlich gesagt lieber so herum, als mich darauf zu verlassen, dass eine Obrigkeit in meinem Sinne handelt.

    Und bei freier Software sehe ich das einfach aehnlich. Ich kann mir den Code schnappen, dran herum basteln, den Code angleichen, oder fuer so bloed erachten, dass ich lieber mein eigenes Ding mache. Ich hatte vor kurzem die Idee zu einem Software-Projekt und wollte schon anfangen zu coden. Dachte mir dann aber, ich gucke erstmal, ob's sowas nicht schon gibt und siehe da: ja :-)

    Ich habe es ausprobiert, generell nicht schlecht von der Endanwendung her, dann habe ich geguckt, ob ich mir ein paar Dinge angleichen kann und als ich mir den Code anschaute, weil ich dachte, ich koennte es vielleicht forken, dachte ich, ich gucke mir das nicht weiter an und baue mir selbst etwas from scratch. Wenn das mal fertig gestellt wird, kommt es unter eine Lizenz, die eine freie und kostenlose Nutzung und Weiterentwicklung ermoeglicht.

    Ich finde das Prinzip in Ordnung - ist zwar nicht schoen, wenn freie Software fuer militaerische Zwecke eingesetzt wird, aber ich bin dennoch der Meinung, dass wir dieses Problem nicht mit anderen Lizenzen loesen koennen - da pfeiffen die im Ernstfall sowieso drauf.

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2016-03-06

    Kann ich Rebeka nur zustimmen.

    Es ist i.ü. das gleiche wie mit zB Porno und Tor oder so. Natürlich können das dann auch Leute nutzen, die damit Scheiße bauen. Aber es kommt auch keiner auf die Idee Autos zu verbieten, weil damit zb Kinderporno transportiert wurde. Solche Sachen können m.E. auch nicht technisch gelöst werden sondern sind eine gesellschaftliche Angelegenheit.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-03-06

    Hm bin da sehr vorsichtig mit so was. Klar kann man Waffen auch frei verkaufen, liegt ja nur an den Menschen wie sie sie nutzen...

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  • >sfb< SigmundFreud'sBartender
    >sfb< SigmundFreud'sBartender
    2016-03-06

    Tatsächlich das gleiche wie mit Waffen ja. Werkzeuge erweitern die Möglichkeiten von Menschen. Aber sie treffen keine Entscheidungen. Waffen sind aber insofern ein Sonderfall, als sie meist nur zum Töten oder Verletzten geignet sind. Aber einen Hammer verbieten, weil damit jemand zu Tode gebracht werden kann?l

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  • Rebeka Catalina
    Rebeka Catalina
    2016-03-06

    Oder nen Kugelschreiber ... die werden ja auch total unterschaetzt. Also meine ich jetzt vollkommen ernst - mit einem Kugelschreiber kann man richtig boese Dinge machen. Vor allem, wenn sie noch aus Metall sind.

    Es kann so vieles missbraucht werden und wird es ja auch staendig. Bringt es etwas einen Kugelschreiber zu produzieren und eine Gebrauchsanweisung die ausdruecklich verbietet, ihn jemanden in den Hals zu rammen ?

    Wenn software unfrei lizensiert wird, wird sich das Militaer wohl kaum davon abhalten lassen, diese Lizenzen zu missachten. Einerseits muss es erstmal auffallen, dass die Software eingesetzt wurde. Wenn die Software dann noch umgeschrieben wurde, muss man erstmal in der Lage sein nachzuweisen, dass dem so ist und der eingesetzt code auf dem eigenen basiert ... das kostet und ist nicht einfach. Was haben wir davon ? Eingeschraenktes Nutzungsrecht gegenueber einer vagen Hoffnung mit vagen Erfolgsaussichten. Da haben wir ja sehr viel gewonnen.

    Zumindest sehe ich das so herum.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-03-06

    Naja ich kann eine Waffe zur Verteidigung, zur Jagd, zum Sport als auch zum töten einsetzen. Ich kann Linux für die Arbeit, für die Freizeit aber auch in einer Killerdrohne einsetzen.

    Im Endeffekt ist es immer die Dummheit der Menschen, doch sollte man sich auch der eigenen Verantwortung bewusst sein, wenn man ihnen das nötige Werkzeug an die Hand gibt.

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