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    2014-04-19

    nachdem mein vater jäger ist, habe auch ich einen ganz guten einblick in die jagdmentalität bekommen. es ist, denke ich, nicht übertrieben zu sagen, dass mind. 80% der jäger absolut gestörte vollidioten sind. das bestätigt sogar mein vater.

    @Nika ...was das füttern angeht: tatsache ist, dass der mensch den lebensraum der tiere in großem masße gestohlen und zerstört hat. die landwirtschaft arbeitet hocheffizient. im herbst werden so gut wie alle wiesen nochmal gemäht und mit gülle übergossen. was bitteschön bleibt dann für rehe, hasen und co. noch zu fressen übrig????
    das füttern ist, wie ich finde, das einzig positive, was jäger machen und wohlgemerkt finanzieren sie das aus eigener kasse. würden sie es nicht tun, könnte ich mir gut vorstellen, dass viele tiere schlichtweg verhungern würden.
    würd es nach den lndwirten gehen, wären vor allem rehe schon längst ausgerottet. die landwirte fügen der fauna einen wesentlich größeren schaden zu, als es die jagd jemals könnte! es ist sogar so, dass jäger für landwirtschaftliche schäden, verursacht von wildtieren, haften! wird zB ein feld von wildschweinen verwüstet, müssen die jagdpächter dafür aufkommen!
    so sehr ich auch jäger nicht leiden kann, aber dieses bauernpack ist mir ein viel größerer dorn im auge!

    ahja, zu raubwildbestand wollte ich auch noch was loswerden:
    was ich so mitbekommen habe, ist ein zu kleiner raubwildbestand die ausnahme. hier in österreich wird raubwild geschützt, was das zeug hält, was zur folge hat, dass der hasen und singvogelbestand kontinuierlich abnimmt. dabei haben es gerade diese tiere besonders schwer, da die unzähligen verwilderten hauskatzen ihnen ausserdem massiv zusetzen.

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