• (: aNNa :) blume
    (: aNNa :) blume
    2016-10-03

    gegenüber Untergebenen großmütig oder leutselig zu sein, gegenüber Unterlegenen ritterlich

    naja - das sind aber auch etwa "unglückliche" Formulierungen, Ich erwarte weder Großmut (da hätten wir ach wieder das Thema "Charity") noch Leutseligkeit, geschweige denn Ritterichkeit (diesen Begriff finde ich ganz gruselig ) . Der Begriff Solidarität würde es meiner Meinung nach wesentlich passender ausdrücken

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Das Sozial bezieht sich zumindest bei Facebook auf der Verknüpfung von Accounts auf Basis von realen sozialen Kontakten. Das Abschöpfen von Daten und Inhalten ist der kapitalistische Aspekt davon.

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  • BARK
    BARK
    2016-10-03

    Die Definition bei Wikipedia fand ich auch ein wenig schräg. Das Ritterliche hat mich dann doch animiert etwas dazu zu schreiben. Vor allen die Vorstellung, wie denn so eine Ritterlichkeit heute aussehen mag?
    Mark Zuckerberg in Blechmontur?
    Ich bekomme immer ein Klos im Hals, wenn Facebook und Co der mit dem Begriff Sozial in Zusammenhang gebracht wird.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Ritterliche? Ritter waren meist ganz schön Raue Gesellen.

    Das erinnert mich mal daran was eine englische Freundin zum Thema englischer Gentleman gesagt hat als ich meinte 'Ladies first'. Sie meinte nur das der Satz nicht komplett wäre. Komplett wäre er folgendermaßen 'Ladies first, but the man before'. So ginge es zumindest nach ihrer Erfahrung zumeist in England zu.

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  • (: aNNa :) blume
    (: aNNa :) blume
    2016-10-03

    Ich bekomme immer ein Klos im Hals, wenn Facebook und Co der mit dem Begriff Sozial in Zusammenhang gebracht wird.

    ja das ist durchaus verständlich :)

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2016-10-03

    bei vielem stimme ich dir zu. bei fb bin ich nu auch seit langem raus und twitter hab ich nie benutzt. es ist aber auch immer ne frage wie und wofür die sog. sozialen medien genutzt werden.
    ich hab mir grade radiosendung zu hashtag-aktivismus angehört - viel zu #blacklivematters. aber im artikel steckt so ziemlich alles positive und negative drin, wenn es um die politische nutzbarmachung geht. interessante sendung. falls es interessiert: http://www.deutschlandradiokultur.de/aktivismus-im-netz-vom-hashtag-zur-buergerbewegung.976.de.html?dram:article_id=367155
    von anderen weiss ich, dass sie fb&co. als kontaktebene zu freund_innen gebrauchen, die weit weg leben. das kann ich zwar nachvollziehen, aber die nachteile (grade bei fb) halten mich ab, mich auf sowas nochmal einzulassen. für den alltäglichen rein privaten gebrauch finde ich die kommerziellen socialmedia-dienste geradezu absurd.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Das Problem besteht in meinen Augen aus verschiedenen Faktoren. Zum einen gibt es keine so weit wie Facebook entwickelte freie Alternative, zum anderen ist da das Thema 'Sozialer Sog' (da sind ja alle die ich kenne). Dazu kommt noch die Themen Kommerzialisierung, Datenschutz und Privatssphäre. Und in meinem Fall finden sich auch diverse linke Gruppen auf Facebook, schaffen es aber nicht auf einem freien Netzwerk wie Diaspora präsent zu sein, oder eine andere Zugangsmöglichkeit zu schaffen für die man sich nicht der Datenkrake Facebook zum Fraß vorwerfen muss. das betrifft aber auch die meisten anderen Bereiche.

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2016-10-03

    jep, da muss ich dir zustimmen. und diejenigen, die auf facebook präsent sind diskutieren zu wenig darüber was sie da überhaupt anstellen - wofür und warum. ich glaube es ist oft das gleiche blöde "weil alle da sind" wie beim normbürger. oder noch doofer: mensch darf fb ja nicht den rechten überlassen. hab ich letztens auch alles so gehört.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Facebook ist in meinen Augen ein Teil des Problems und sollte somit ignoriert werden. Besonders von linken Projekten, Gruppen und Organisation die sich gegen den Kapitalismus und/oder den Staat richten.

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2016-10-03

    jep. besonders, da ich es noch nicht mitbekommen habe, dass über fb hier in d. irgendetwas politisch bewirkt, mobilisiert etc. worden wäre wozu es nicht auch andere wege gegeben hätte. die meisten feiern sich nur selbst od. diskutieren sachen, die überall hingehören nur nicht auf fb.

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Eben da ist das Problem. Wobei ich auch Diaspora dahingehend als nicht optimal empfinde. Aber das ist ne andere Geschichte.

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  • BARK
    BARK
    2016-10-03

    Facebook: http://m.spiegel.de/politik/deutschland/a-1114985.html#ref=meinunghpmobi

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Ja schon gesehen

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  • BARK
    BARK
    2016-10-03

    Ich bin auch immer wieder überrascht, dass so viele linke Gruppen Facebook benutzen. Auf der einen Seite will man Autonom sein aber wenn darum geht seine Meinung zu verbreitenv wird auf den eigenglichen Feid verwiesen mit dem Hinweisv dort mehr User zu erreichen. Was ist das denn für eine Einstellung?
    Dieses jahr habe ich in der Köpi auf dem Carnival of Subculture gespielt. Bevor wir angefangen habe, gab es von mir eine Ansage zum Thema Fucking Facebook und Diaspora. Alles hat gegröhlt. Anschließend habe ich noch gut 100 Afkleber in die Menge gepfeffert.1 Person hat mich nach dem Gig darauf angesprochen. Traurig!

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-03

    Ja das zeigt aber auch sehr gut wie auch linke Gruppen bzw. ihre Mitglieder durchaus auch der Indoktrination durch Staat, Kapitalismus und auch der Gesellschaft unterliegen bzw. zum Teil erliegen. :-(

    Aus dem Grund würde ich mir auch so etwas wie ein linkes Blognetzwerk oder so wünschen. Optimal wäre natürlich komplett anonym und dezentral. Aber davon sind wir noch weit weg.

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  • (: aNNa :) blume
    (: aNNa :) blume
    2016-10-03

    Bei den linken Gruppen finde ich es besonders verheerend - dass sie ganz genau wissen, was sie da tun und wem sie Ihre Daten anvertrauen, wo sie mobilisieren. Früher mussten noch IMs und Spitzel für Stasi und VS Berichte schreiben und abliefern und heimlich Leute ausspioneren - heute wird den Staatschutzbehörden jede (poitische) Aktivität und alle Zusammenhänge auf dem Silbertablett geliefert. Sogar wer mit wem zusammen ist, wer mit wem Krach hat und wie interne politische Diskussionen laufen ... traurig ...
    ich glaub mitterweile echt,ich bin zu alt ... ;-)

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  • ravenbird@nerdpol.ch
    ravenbird@nerdpol.ch
    2016-10-04

    Ja man hat geradezu das Gefühl das die Leute nicht mehr kapieren das sie sich damit praktisch selbst ausliefern.

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