• Eckhard
    Eckhard
    2016-12-04

    Die Globalisierung? Eher weniger...
    Angefangen hat die Datensammelei doch mit Facebook und Twitter. Und aufhören kann sie nur mit Diaspora, Friendica und Gnusocial ;-)

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-04

    Sie wird nicht wieder aufhören. Das zu glauben ist naiv. Es wird noch perfider werden. Schlimm wird es wenn man dies in einem Kontext von Skynet und Drohnen sieht.

    0
  • Eckhard
    Eckhard
    2016-12-04

    Glaube ich auch nicht.
    Aber das Hauptproblem ist halt, dass zuviele Leute ihre Daten naiverweise schon freiwillig hergeben. Wenn sich alle plötzlich bei FB und Twitter abmelden würden, und da niemand mehr ist von dem man 'Likes' tracken kann, dann würde das System schon ziemlich ins Schleudern kommen.
    Nur das wird halt nicht passieren, weil's den meisten egal ist wo ihre Privacy hingeht.

    0
  • fdominicus@pod.geraspora.de
    fdominicus@pod.geraspora.de
    2016-12-05

    Ein Monster, nun dann mach doch einen großen Bogen darum. Ansonsten trägst Du zu dem Monster bei.

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-05

    Es hängt ja nicht nur von facebook und Twitter ab. Metadaten von ISP als auch Mobilfunkanbietern werden (so fern verfügbar ja auch schon dafür genutzt). Dieser Post ist auch öffentlich und könnte entsprechend technisch genutzt werden.

    @friedrich: Das Monster ist schon so groß, dass man keinen Bogen mehr drum machen kann.

    Trump hat für seinen Wahlkampf öffentliche Daten und welche, die diese Leute freiwillig gemacht haben, genutzt.

    Jetzt wird Trump der nächste US Präsident. Welche Möglichkeiten wird er dann mit solchen Werkzeugen haben?

    0
  • fdominicus@pod.geraspora.de
    fdominicus@pod.geraspora.de
    2016-12-05

    Das mit dem aus dem Weg gehen sehe ich durchaus anders. Benutze kein Mobiles Telefon, benutze keine Apps sondern browse ganz normal und im Zweifel auf/mit Tor. Trump hat diegleichen Möglichkeiten wie Frau Clinton. Frau Clinton hat die Kriege der USA unterstützt, Herr Trump ist was das angeht noch unbescholten.

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-05

    Dann browse Du ganz normal   -.-

    0
  • fdominicus@pod.geraspora.de
    fdominicus@pod.geraspora.de
    2016-12-05

    Nun, eine Gegenfrage. Wenn Du ein Mobiltelefon dabei hast, kann man was feststellen? Genau wo Du gerade bist. Und das auf immer mehr Flecken auf dem ganzen Globus. Über jemanden etwas herausfinden ist natürlich möglich. Deswegen lohnt es sich immer mal wieder auf Google nach sich selbst zu suchen.

    Schon mal für Sie selbsg ausprobiert?

    0
  • fdominicus@pod.geraspora.de
    fdominicus@pod.geraspora.de
    2016-12-05

    Ansonsten sollte man nicht an Facebook und WhatsApp teillnehmen und schon ist viel weniger über einen bekannt. Und warum machen Sie hier bei Diaspora mit? Andere Sachen die man nicht tun sollte. Daten von sich in die Cloud packen ohne Verschlüsselung, weniger bei Google suchen. All das könnte man machen, aber nach Ihnen bringt das ja Alles nichts.... Klar kann man dann sagen - ich kann gar nichts machen. Wenn man es nicht mal versucht!

    0
  • Eckhard
    Eckhard
    2016-12-05

    Die Datensammelei bei FB & Co hat aber durchaus eine andere Qualität als Metadaten von ISP's oder Telefongesellschaften. Zum einen verdienen die ISP's und Telcos nämlich Geld damit, dass sie Dir einen Anschluss verkaufen und sind nicht auf Geschäfte mit Deinen Daten angewiesen (im Gegensatz zu den "Umsonst" Internetdiensten wie FB). Zum anderen sind die Metadaten zunächst mal nicht personalisiert und wenig aussagekräftig. Jedenfalls werden da keine psychologischen Profile anhand Deiner Likes und Beiträge berechnet, und zu Manipulationszwecken benutzt.

    0
  • Eckhard
    Eckhard
    2016-12-05

    Diaspora ist auch insofern anders, als dass es dezentral ist und sich die Beiträge, Likes usw. nicht bei einem Anbieter konzentrieren, der sie profitabel verwerten will. Das macht es schonmal schwieriger, eine große Menge im Sinne von 'big data' zu erfassen.
    Und die Motivation dafür ist auch geringer, auf den meisten Pods läuft ja eh keine Werbung... (Wenn ein Pod sowas anfangen würde, wären die User bestimmt auch schnell weg und würden sich auf einem anderen Pod anmelden)

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-05

    Ich bin weder bei Facebook, WhatsApp oder G+ noch bei Diaspora sondern bei Hubzilla. Und dafür habe ich meine Gründe. Ca 95% meiner eigenen Posts sind nicht öffentlich. Finden kann man von mir Kommentare in Posts von anderen. Ich arbeite im Cloud Computing und die Nachbarabteilung macht BigData.

    Die über mich öffentlichen Posts suche ich regelmässig. Vermutlich mache ich dies viel viel öfter als die meisten hier.

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-05

    Über ein Mobiltelefon oder Smartphone kann weit mehr gemacht werden. Standort und Bewegungsdaten sind nur ein Datensatz.  Wann hast Du mit wem wann telefoniert? Wen hast Du in Deinem Adressbuch? usw.

    Beispiel: Erst telefonierst Du eine halbe Stunde mit Deiner Freundin und dann rufst Du Nachts um 3 Uhr die Nummer der Seelsorge von der Rheinbrücke aus an. Über die Gesprächsinhalte ist nichts bekannt.

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-05

    Die meisten Smartphones sind ab Werk so voreingestellt, dass jede Nacht ein Backup des gesamten Gerätes in die Cloud des Herstellers (Google, Apple) gemacht wird. Inklusive installierter Apps, deren Einstellungen und Nutzerdaten. Telefonbücher, Chatprotokolle und Fotos inklusive.

    Viele User nutzen dann auch gleich das Mailsystem des Herstellers (Googlemail) weil es automatisch integriert ist, oder die Suchmaschine oder Youtube oder werden auf Frendenwebseiten getrackt (Button Socialmedia und oder Google Analytics) usw. Viele User verstehen das als normale Internetnutzung.

    Diese Auflistung ist nicht vollständig. Bitte entsprechende Schlüsselwörter bei Interesse für weitergehende Recherchen nutzen.

    0
  • RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    RⒶmonⒶ ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
    2016-12-05

    Immer die fiese Freundin ... dabei arbeitet sie bei der Seelsorge und ich wollte nur fragen, ob sie sich langweilt ...

    0
  • Eckhard
    Eckhard
    2016-12-05

    :D eben.

    0
  • Eckhard
    Eckhard
    2016-12-05

    Das mag ja richtig sein. Und in Kriminalfällen ist es bestimmt nichtmal schlecht, die Metadaten von Telefongesprächen verdächtiger Personen zu haben. Aber ich bezweifle immer noch, dass sie in einer effektiven Weise von jedermann und im großen Stil, so wie bei FB, zur Manipulation und als Werbeplattform genutzt werden können.

    Ob man Backups in der Cloud speichert oder nicht, ist einem außerdem ja selbst überlassen. Auch welche Cloud man wo nutzt, wenn überhaupt...
    Allerdings, dass viele dann einfach aus Bequemlichkeit die vorkonfigurierte Google Cloud nutzen - oder anderweitig, z.B. mittels FB, Twitter usw. den Datenkraken ihre Privatsphäre freiwillig zu Füßen legen, das ist ja das worauf ich hinaus will.

    0
  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2016-12-05

    http://meedia.de/2016/12/05/karriere-einer-linken-verschwoerungstheorie-die-angeblich-unheimliche-macht-der-algorithmus-alchimisten-von-cambridge-analytica/

    0
  • CoolinThePool
    CoolinThePool
    2016-12-06

    @Michael Meer: was würdest du als Insider empfehlen zu tun, um Chaos zu stiften und sich unfassbar zu machen OHNE sich zurück zu ziehen?

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-07

    @Mathias: Boa, da fragst Du jetzt Sachen:

    A) Um Chaos zu stiften gebe ich keine Empfehlung in einem öffentlichen Post ab.

    Aber es gibt Anleitungen dazu im Inet: Such mal nach Field Handbook vom CIA oder FBI (ist nicht einfach zu finden).

    Die Briten haben damals bei der Kolonalisierung von Indien (18tes Jahrhundert) entsprechende Techniken angewendet.

    Das Thema wird (wie gerade schon erwähnt) von professioneller Seite schon länger erforscht und auch angewendet.

    B) Ohne sich digital zurück zu ziehen? Das wird schwer. Ich bin für Datensparsamkeit. Das verringert den digitalen Fussabdruck.

    Handy mal nicht permanent anzuhaben (Lass mal die Mailbox, die es ja auch noch gibt ruhig was tun). Seine öffentlichen Posts drastisch zu reduzieren (z.B. bei Diaspora Posts auf entsprechende Aspekte einzuschränken). Nutzung von Mailverschlüsselung.

    Ich persönlich vermeide es die grossen Diensteanbieter zu nutzen (Google Suchmaschine, G+, Googlemail, Google Analyticcs, Google Api in Webseiten, entsprechend auch kein Facebook, WhatsApp, Vorsicht bei Smartwatches usw. ) aber je nach Auffassung kann man das schon als Rückzug werten.

    Wie ich oben schon schrieb, einen Abdruck kann man nicht mehr vermeiden. Man kann nur dafür Sorgen, dass dieser kleiner wird.

    PS: So lange jemand immer die gleichen Meldungen absetzt (wie z.B. die üblichen Guten Morgen Meldungen) ist er in seinem üblichen Rythmus und erfährt keinen Wandel in seinem üblichen Tagesablauf. Auch solche Abdrücke können analysiert werden und ist schon Bestandteil der Rasterfandung (so wurden damals Teile der RAF gefunden(das ist auch schon eine Weile her)).

    0
  • Michael Meer
    Michael Meer
    2016-12-07

    Korrektur: Heißler (RAF) wurde durch eine negativ Suche gefunden. Nicht weil er seinen Tagesablauf änderte.

    0