• Thanatos
    Thanatos
    2016-12-13

    Ich stelle mir vor, ich arbeite bei denen und mein Chef sagt mir: Sorry, ich muss dich entlassen. Das Crowdfunding ist dieses Jahr nicht so toll ausgefallen. Aber wisse, dass dein Opfer nicht umsonst war: Durch deinen Verlust, können Menschen jetzt für 3 EUR billiger fahren!

    Die Frage ist halt, was für eine Zukunft wir da anstreben.

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  • KAOS
    KAOS
    2016-12-13

    Ich denke nicht, dass sie auf ewig so billig bleiben können - aber anfangs müssen sie es sein, um überhaupt in den Markt reinzukommen. Crowdfunding ist ja grundsätzlich nichts, was sich als dauerhafte Geldquelle eignet, sondern soll einfach einen Start ermöglichen. Den gäbe es sonst gerade in so Bereichen wie der Bahn oder bei Mobiltelefonen nicht, da dafür enorme Summen nötig sind.

    Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob die gesamtgesellschaftlichen Folgen langfristig eher postiv oder eher negativ wären, wenn es noch eine Konkurrenz zur DB gibt. Für mich als Fahrgast ist es natürlich schon attraktiv, Locomore mal auszuprobieren.

    Besser wäre sicher, wenn die Bahn überhaupt nicht privatisiert wäre...

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  • Thanatos
    Thanatos
    2016-12-13

    Mir stinkt das ein bisschen nach Startupsklaverei.

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  • KAOS
    KAOS
    2016-12-13

    Die eigenen Mitarbeiter will Locomore „fair“ und nach den Gegebenheiten „eines kleinen mittelständischen Unternehmens“ bezahlen, das sich an branchenüblichen Tarifverträgen orientiert.

    Zumindest das Versprechen ist da. Ob sie es dann halten können/werden, muss sich dann noch herausstellen...

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  • Thanatos
    Thanatos
    2016-12-13

    Daumendrück

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  • Mischka
    Mischka
    2016-12-13

    wenn sie sich an den Buslinien orientieren, wird das nicht viel sein, lohnmäßig. Der Tarif der DB Lokführer sollte da deutlich höher sein, aber ob sie das als "branchenüblich" definieren ...

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