• KAOS
    KAOS
    2017-04-05

    Klingt für mich etwas nach Querfront und Wahnmachen. So auf den ersten Blick jedenfalls, ohne alle Leute aus der Liste recherchiert zu haben.

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  • peter fischer
    peter fischer
    2017-04-05

    ja die meisten der Autoren wurden im letzten jahr von der querfront assimiliert. Andersrum haben sich einige der querfront zugewandt, da Sie anders nicht mehr auftreten/publizieren konnten und so deren Lebensunterhalt wegbricht. Für mich sieht es so aus, als ob die Autoren sich dessen bewusst geworden sind und gemeinsam versuchen durch diese Projekt aus der Querfront-Schmuddelecke raus zu kommen.
    Aber ganz klar: genau lesen und wachsam bleiben.

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  • Gand…arrrrrrrr…o
    Gand…arrrrrrrr…o
    2017-04-05

    Ich finde es nicht gut, ein Medium nach kurzem Überfliegen der Liste der Menschen im Beirat als Querfront und ›Wahnmachen‹ zu brandmarken. Speziell, wo doch gar keine rechten Töne angeschlagen werden, sondern sich auf den Wunsch nach Frieden, kritischem Journalismus und Demokratie bezogen wird. Wenn dort stehen würde: ›mit unserem besten Freund Putin zum Weltfrieden‹, ›wir schaffen Abhilfe zur Lügenpresse‹ und ›das VOLK muss wieder regieren … durch einen starken Mann!‹ – dann wäre das nachvollziehbar. Aber allein das Sich-beziehen auf solche Grundsätze sollte man doch nicht gleich so arg in Zweifel stellen.

    Möglicherweise meinst Du aber auch das Milieu etwa Daniele Gansers, der bei solchen alternativen Medien wie KenFM aufgetreten ist, die zwar teils ein bisschen dubios sind, aber immerhin einem wie ihm eine Gelegenheit geben, ein größeres Publikum zu erreichen. Vielleicht hat ja Peter Fischer recht mit seiner Vermutung, dass sich diese Leute jetzt gerne etwas Seriöseres selbst aufbauen wollen.

    Abwarten … Ich weiß nur von Ganser, Rainer Mausfeld und Gaby Weber. Ganser ist Historiker, der populärwissenschaftlich unterwegs ist, Bücher veröffentlicht und Vorträge hält, Schwerpunkt Krieg und Terror, beschäftigt sich unter anderem mit dem 11. September, was ihn sehr unbeliebt bei den großen Medien macht, wird von diesen als Verschwörungstheoretiker dargestellt. Von Mausfeld habe ich einen Vortrag gesehen, fand ich nicht so überzeugend, aber da war nix mit Querfront. Gaby Weber ist investigative Journalistin, man kann einige ihrer Reportagen auf YouTube sehen. Ich glaube sie finanziert sich Crowd-funding, bin mir nicht sicher.

    Na ja, KAOS, Du hast eigentlich nicht genug geschrieben, damit ich wirklich weiß, wie Du Deine Schlüsse gezogen hast, aber das finde ich nicht okay, so ein junges Projekt gleich mit so heftigen Anschuldigungen zu belasten, ohne Angabe von Gründen (›Klingt für mich so … Auf den ersten Blick‹).

    Ich habe mir zwei, drei Artikel bisher durchgelesen. Zwei fand ich nicht so spannend, der dritte hat über einen Bericht für die UNO gehandelt, wo es um Menschenrechtsverletzungen in Israel geht, und den Umgang verschiedener Institutionen oder politischen Persönlichkeiten damit. Er war klar kritisch gegenüber der Politik des israelischen Staates. Darin kann man natürlich

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  • Cheery Littlebottom
    Cheery Littlebottom
    2017-04-05

    Gaby Weber kenne ich von Alternativlos.org, denen vertraue ich einigermaßen. Alle anderen, bis auf Constantin Wecker kenne ich nicht. Ken FM ist mir zu creepy verschwörerisch :-D... Ich kenne die Krautreporter und dachte, ob die wohl in diese Richtung wollen oder ob die ihre eigenen Dinge da veröffentlichen und gar kein Journalismus in dem Sinn zu erwarten ist.

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  • Gand…arrrrrrrr…o
    Gand…arrrrrrrr…o
    2017-04-05

    (Fortsetzung) … gleich Antisemitismus sehen. Jedoch: Israel mag zwar heilig sein, aber die politische Linie der israelischen Führung? Eher nicht … Habe den Artikel aber auch nicht zerpflückt, sondern wollte erfahren, was da so der Tenor ist. Und der ist halt: Der israelische Staat unterdrückt das palästinensische Volk. Basiert augenscheinlich auf recht seriösen Berichten. Natürlich wird damit nicht der gesamte Nahost-Konflikt ausgewogen dargestellt, sondern 1 Aspekt, der aber einen wichtigen Teil zum Verständnis und für viele Menschen eine harte Realität darstellt.

    Kritisch lesen muss man sowieso immer, auch bei etablierten Medien.

    Vielfalt ist doch gut, wenn dort tatsächlich Journalismus und nicht reine Propaganda betrieben wird. Und das muss sich jetzt noch zeigen!

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  • peter fischer
    peter fischer
    2017-04-05

    Ken FM ist mir zu creepy
    der ist doch gar nicht dabei oder?
    das wäre aus meiner Sicht schon ein Problem für das Projekt.
    Nicht wegen seinen Themen oder Gäste, sondern wegen seiner creepy panik masche mit der er darstellt, mit Emotionen arbeitetet und immer wiederholt. Entweder ist er wirklich solch ein Syco oder (und das denke ich) er macht das ganz bewusst ... wegen seinem geschäftsmodel ... egal in beiden Fällen net gut für das Proejkt

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  • Gand…arrrrrrrr…o
    Gand…arrrrrrrr…o
    2017-04-05

    Ja, KenFM ist komisch, ich finde diesen Ken Jebsen auch einfach nur unerträglich. Aber er bietet eben mit seinem vielgeguckten Interview-Format vielen Außenseitern die Möglichkeit, Öffentlichkeit zu erlangen. Jebsen selbst halte ich für eine wenig intelligente Labertasche, aber seine Gäste haben ja vielleicht trotzdem was zu sagen. Und sind verzweifelt und brauchen das Geld, äh, die mediale Aufmerksamkeit. ;)

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  • Gand…arrrrrrrr…o
    Gand…arrrrrrrr…o
    2017-04-05

    @peter fischer: Der Zusammenhang mit KenFM kam jetzt dadurch, dass etwa Ganser, Mausfeld und Weber alle schonmal Gäste bei KenFM waren.

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  • peter fischer
    peter fischer
    2017-04-05

    Zusammenhang -> jup
    ich fänd KenFM ohne Ken janz gut, den gute Gäste und Themen die vom Mainstream vermieden werden hat er ja.

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