• willy_wuff@pod.geraspora.de
    willy_wuff@pod.geraspora.de
    2017-09-06

    Ich geb es zu, ich lese die TAZ gerne, aber dieser Artikel stößt mir dann doch ein wenig auf.
    Satire ist nicht gleich Satire, das sollten vor allem die Schreiberlinge der TAZ eigentlich wissen.
    Print Medium ist auch nicht gleich Print Medium, oder wollen die Schreiber der TAZ mit den Schreibern der Bild oder der Mopo, dem Goldenen Blatt etc. in einen Topf geworfen werden.
    Wie viele Misstände werden von Satirikern aufgedeckt und dem Puplikum so näher gebracht das sie die zusammenhänge auch verstehen ? (Kommt in der Schlagzeilen gailen Presse eher selten vor, da wird nur Plakativ mit irgendwelchen Klickträchtigen Begriffen um sich geworfen, glücklicherweise gehört die TAZ da ab und an mal zu den Ausnamen)
    Bei guter Satire ist dies der Fall, und das ist nicht selten der Fall.
    Wie schnell sind die Printmedien mit irgendwelchen Eilmeldungen dabei und verbreiten Fakenews schlimmer als Facebook ?
    Sich über die Recherche Arbeit anderer mokieren...... da war doch mal was mit Steinen und dem Glashaus :-)

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  • Hubert Winkelnkemper
    Hubert Winkelnkemper
    2017-09-06

    Seh ich auch so, willy.
    "Satiriker ersetzen klassischen Journalismus und Wissenschaft nicht."
    Das ist ja wohl ne Binsenweisheit, aber dann sollte der klassische Journalismus seine Aufgabe eben selbst erfüllen, wenn Satire das nicht kann.

    So gute Information wie in der Anstalt-Sendung über die Elitenvernetzung oder auch in der über die Rente hab ich in der Mainstream-Presse nicht gefunden, da müsste man schon Neues Deutschland lesen.

    Un daß sie es nicht selbst recherchiert haben? Klar, Satiriker, ist nicht ihre Aufgabe.
    Ein ziemlich ärgerlicher Artikel, liebe TAZ.

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  • Tobi
    Tobi
    2017-09-06

    Ich denke auch, dass die praktische Intervention von Shapira und Co. doch einmal eine erfrischende Alternative ist zu den herkömmlichen Produkten der satirischen Kulturindustrie. Pispers und Co. sind schon lange zahnlose Tiger.

    Immerhin hat Pispers zwischendurch auch sein eigenes Publikum aufs Korn genommen. Aber mit selbstreferenziellem Zynismus kommt man eben auch nicht gerade weit.

    Ansonsten wirkt der Artikel wie ein Akt der Verzweiflung über die Verstrickungen der eigenen Zunft in den Sog der Aufmerksamkeitsökonomie.

    Wenn ich das schon lese!

    Denn wer nur noch Satirikern Glaubwürdigkeit zuspricht, ist gedanklich auch nicht mehr weit weg von #lügenpresse. Dann lieber Langeweile.

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  • Tobi
    Tobi
    2017-09-06

    Mein Kommentar sollte nicht zu missverstehen geben, dass ich den Artikel zur Gänze schlecht finde. Er gibt IMHO auch gute Hinweise.

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  • willy_wuff@pod.geraspora.de
    willy_wuff@pod.geraspora.de
    2017-09-06

    Leider hat in großen teilen der Presse auch das einzug gehalten was überall einzug hält wenn konzerne das sagen haben.
    Hauptsache Billig.
    Die TAZ ist glücklicherweise in den meißten fällen noch eine der wenigen ausnamen, aber es gibt halt immer und überal mal gute und mal weniger gute Beiträge.

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