• Klinge
    Klinge
    2014-04-08

    Nun, was ich in den 2 Monaten mitbekommen habe: es wurde immer versucht, die Flüchtlinge zu spalten, die O-Platz-Flüchtlinge von den Caritas-Flüchtlingen und von der Hauptmann-Schule-Flüchtlingen. Das-wie ich das beurteilen kann, funktioniert nicht so toll.
    Ein Beispiel: Flüchtlinge bekommen ein Winterquartier. Nicht alle. O-Platz-Flüchtlinge dürfen erst seit letzter Woche ins Caritas Haus kommen, um am Unterricht teilzunehmen. Der Unterricht ist gut gegen Langeweile und das Caritashaus würde Wärme bieten doch es hatte kein Platz auf dem Papier. Dieses Haus hat mehrere Nebengebäude, die man nutzen könnte. Jedoch keine Toiletten und Duschen. Also, soviel zur Beamtenlogik, dürfen nicht mehr als 80 Flüchtlinge total im Haus sein. Auch tagsüber.
    Es gab insofern keinen offenen Konflikt, weil man die Schuld anonymen Beamten in die Schuhe schieben konnte. Doch jetzt hat sich Herr Wiegand, Chef der Caritas, was Neues ausgedacht. Jeder muss fürsich selbst kochen, derjenige, der leidenschaftliche gerne für alle gekocht hatte, darf nicht mehr kochen, weil das ja arbeit ist. Also müssen 80 Leute in einer Miniküche ohne Geld und Infrastruktur selbst kochen. Wie das geht? Schlange stehen. Ab morgen, Mittwoch, soll jemand Altenpflege-Food, vorpüriert, liefern. Das ist jedoch ein Gerücht, meine Kollegin und ich haben Essen (15 Kilo Reis) und (TK-Hühnchen und Salat) organisiert. Wir haben Wiegands Pläne gepetzt, denn dass niemand kocht, hätten sie erst heute mittag bemerkt...:-(
    Die Kollegin hofft, die Leute kommen sich dadurch wieder etwas näher. Ich hielt ihnen einen Vortrag auf italienisch, auf den ich immer noch stolz bin und der mir sehr viele scheele Blicke durch vorbeipatroullierende Sozialarbeiterinnen beschehrte. Resistenza und so..der Caritas-Chef ist meines Erachtens weder christlich noch gut, sondern handelt zu Ungunsten der Flüchtlinge. Er ist ein Lagerleiter....mehr nicht.

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  • levantino honesto
    levantino honesto
    2014-04-08

    "#Berlin: Flüchtlinge ziehen in ehemaliges Hostel um
    Camp auf dem Kreuzberger #Oranienplatz wird abgebaut
    Die Flüchtlinge vom Oranienplatz in Berlin haben am Dienstagmorgen begonnen, ihre Hütten abzubauen und das Flüchtlingscamp zu verlassen. Dies erfolgt nach Angaben eines Polizeisprechers freiwillig, es gebe keine zwangsweise Räumung durch Beamte.
    Hier geht es zum vollständigen Artikel:
    http://www.rbb-online.de/politik/thema/streit-um-fluechtlingsheime/beitraege/fluechtlinge-raeumen-oranienplatz.html

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