• schwarzekappe@diasp.org
    schwarzekappe@diasp.org
    2018-02-18

    Schon wieder jemand, der denkt andere zu ihrem Glück zwingen zu müssen. Ich find das einfach nur schwachsinnig. Eine Mixtur aus “bei mir hats ja auch geklappt” und Pseudopsychoanalyse vollter hohler Behauptungen ohne irgendeine Basis und Untermauerung . Und dazu ne sehr weite “Uminterpretation” des Koran, geht es in der Sure 107 doch um die Verpflichtung wohltätig zu sein und nicht nur zu beten und überhaupt gar nicht darum, dass Gebete nicht öffentlich sein sollen. Ausserdem ist das Bekenntnis der Zugehörigkeit zu einer Religion und Beten absolut nicht das selbe.
    Letztendlich hängt sie sich an einem Symbol auf und gibt selbst zu dass das tragen von Kopftüchern (das Reyhan Şahin in ihrer Promotion ja auch als kulturelle Code beschreibt) am Ende überhaupt gar nix damit zu tun hat wie frei jemand ist. Als ob die patriarchale Untderdrückung weg wäre wenn das Symbol verschwindet. Das ist einfach nur reaktionärer Schwachsinn! Sie schiebt die Schuld für rassistische Vorurteile, oder wie sie es nennt “Probleme in der zwischenmenschlichen Kommunikation” den Muslima zu, ein durch und durch reaktionäres Argument. "Die hat sich ja nicht angepasst"oder “die sieht ja schon so anders aus”. Diversität zu zeigen ist, wo es diese Diversität gibt, Selbstzweck! Rassistische Vorurteile löst mensch nicht auf, indem Diversität versteckt wird, sondern indem sie offen gelebt wird. Das das Kopftuch getragen wird, wird sich mit Zeitablauf von selbst erledigen. Bis dahin heißt Wahlfeiheit eben auch, dass sich für Dinge entschieden werden kann, die nicht fortschrittlich sind. Solche Widersprüche sind gefälligst auszuhalten, weil alles andere in einen Totalitarismus führen muss.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2018-02-18

    zu ihrem Glück zwingen zu müssen.

    bitte die passage mit "dem zwang" zitieren, nur um dich schwimmen zu sehen :D

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