• Waithamai Dragonqueen ✨
    Waithamai Dragonqueen ✨
    2018-03-10

    hier immer so, außer man bremst komplett in' stand.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-10

    Ich bin auch immer aufmerksam und bremsbereit.

    0
  • Waithamai Dragonqueen ✨
    Waithamai Dragonqueen ✨
    2018-03-10

    ja, klar. und bei kindern und hunden besonders vorsichtig. aber wenn leute rumpöbeln, wenn man sie in groß genugem abstand umkurvt.. oder wenn man sie ewig anklingelt und sie das nicht mitkriegen und dann pissig sind wenn man vor ihrer nase bremst..

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Merkwürdige Logik! Nach meinem Verständnis hat immer der Schnellere Rücksicht auf den Langsameren zu nehmen.

    ... Fußgänger unaufmerksam Radwege überqueren...

    ist neoliberale Ideologie auf zwei Rädern.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-10

    Kinder, Hunde und körperlich eingeschränkte Personen. Da bin ich natürlich noch vorsichtiger. Beim Rest werde ich allerdings penetrant. Da brülle ich im Zweifel, falls die Leute nicht auf Klingeln reagiere.

    1
  • Waithamai Dragonqueen ✨
    Waithamai Dragonqueen ✨
    2018-03-10

    hat immer der Schnellere Rücksicht auf den Langsameren zu nehmen.

    auf jeden fall! ich geh auch immer auf der autobahn spazieren, die müssen halt rücksicht nehmen!

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-10

    @olafspinoza Nein. Es ist §1 StVO:

    Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

    Zur gegenseitigen Rücksicht gehört auch, dass Fußgänger schauen, wenn sie Radwege überqueren. (Genauso, wie ich als Radfahrer darauf achte, dass ich Leute nicht überfahre, die unaufmerksam sind) Ich frage mich da immer, wieso Fußgänger nicht genauso unaufmerksam eine Straße überqueren, schließlich könnte das Auto ja auch einfach eine Vollbremsung hinlegen, oder?

    1
  • Erik
    Erik
    2018-03-10

    ich geh auch immer auf der autobahn spazieren

    Das ist nicht erlaubt 😁

    falls die Leute nicht auf Klingeln reagiere.

    Ich hab es schon erlebt, dass man sich beschwert hat, weil man sich durch meine Klingel erschreckt hat - wenn ich mich durch Rufen bemerkbar mache gefällt ihnen das aber auch nicht - bin ja froh, dass ich meist nur abseits der Straßen unterwegs bin.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Erstaunlich welche Brutalität der grünaufgeklärte Bürger plötzlich an den Tag legen kann, wenn man seinen Fetisch in Frage stellt. Ihr unterscheidet euch in Nichts von Porschefahrer, dessen Glaubensbekenntnis die "freie Fahrt für freie Bürger" ist.

    0
  • Waithamai Dragonqueen ✨
    Waithamai Dragonqueen ✨
    2018-03-10

    mit genug abstand anfangen zu klingeln, dann erschrecken leute weniger. die einzigen die dann noch erschrevken sind die, die mit zu lauter musik auf den ohren auf radwegen spazieren gehn.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-10

    Ihr unterscheidet euch in Nichts von Porschefahrer

    D.h. Du überquerst die Straße ohne zu schauen. Autofahrer müssen Notbremsungen machen, damit sie Dich nicht überfahren. Und dann beschwerst Du Dich bei den Autofahrern, weil sie Schlimmeres verhindert haben?

    Was an "Gegenseitigkeit" hast Du eigentlich nicht verstanden?

    Mit Deinem: "Ich will hier durch, die anderen müssen gefälligst zurückstecken", unterscheidest Du Dich nicht von rücksichtslosen Autofahrern.

    2
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Michael, ich kann in deinem Beitrag nichts von Gegenseitigkeit finden. Es geht um Rücksichtnahme und zwar immer um Rücksichtnahme auf den, der der Schwächere, Langsamere, Verletzbarere ist. Wie schwer die Verletzung wird, wenn ein Unfall unvermeidlich ist, hast du als Radfahrer in der Hand, indem du mit angepasstem Tempo fährst, bremsbereit bist und mit unvorhergesehenen Reaktionen von Fussgängern rechnest.
    Gleiches gilt für den Autofahrer. Nur der Fussgänger kann das nicht und deshalb liegt die Verantwortung bei dir als Radfahrer (Autofahrer) und nicht beim Fussgänger.
    Mir geht es noch um etwas anderes: Um die Ideologie des Schneller, Höher, Weiter, die du unreflektiert auf deinem Fahrrad affirmierst. Wer menschenfreundlich gemütlich fährt, lacht kreuzenden Fussgängern freundlich entgegen und freut sich seines unfallfreien Tages.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Lieber Montag, genau das meine ich. Ich für meinen Teil fahre/gehe -auch wenn ich irgendwo hin muss- meistens "aus Spaß" durch die Stadt. Hoffentlich begegne ich dir nie.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Andere nicht umzufahren ist eine Selbstverständlichkeit für die man sich nicht bedanken muss. DA zeigt sich die neoloiberale Ideologie.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Ein etwas unscharfer Ideologiebegriff.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Das mit dem Fehler ist nicht so eindeutig. Das Foto zeigt eine Stelle, an der man Schritttempo fahren muss.

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-10

    Eine letzte Frage noch, dann bin ich wirklich raus. Findest Du es OK, angepöbelt zu werden, weil jemand anders einen Fehler gemacht hat? Das ist das Thema des Ausgangsposts, das hat mit Ideologie auch nichts zu tun.

    Das ist eine Sache, die einem leider immer häufiger begegnet - sich für einen Fehler zu entschuldigen scheint in Zeiten von Trump unpopulär geworden zu sein 🙁

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    s.o.

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-10

    @olafspinoza@joindiaspora.com Ich finde es persönlich sehr schade, wenn von Radfahrer vs. Fußgänger und Autofahrer vs. Radfahrer die Rede ist, da werden immer sofort Feindbilder aufgebaut. Wie du schon richtig schreibst, der Schlüssel zur Verständigung ist gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme - schwarze Schafe finden sich letztlich in allen Fraktionen.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Hauptverantwortung immer bei dem liegt, der die größere Masse bewegt, weil der letztlich über die Größe des Schadens entscheidet. Gilt insbesondere für Autofahrer, die durch ein zentimeterdickes Panzerblech geschützt sind.

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-10

    Grundsätzlich würde ich dir zustimmen, aber es gibt im Verkehr immer Situationen ,in denen man sich nicht darauf verlassen sollte, dass der "Stärkere" so handelt, wie man es rational erwarten würde - nicht weil dieser rücksichtslos ist, sondern einfach weil die Situation unübersichtlich ist, und es für den vermeintlich "Schwächeren" sinnvoll ist das Risiko zu minimieren indem man z.B. auf sein Vorrecht verzichtet. Typisches Beispiel: Abbiegender LKW + Radweg

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Hätte ich nicht gewusst. Danke.

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-10

    die Hauptverantwortung immer bei dem liegt, der die größere Masse bewegt

    Also hängt es nicht am Fortbewegungsmittel. Jemand der/die 120kg wiegt und zu Fuß unterwegs ist muss aufpassen keinem supersportlichen Radler (60kg Radler + 10kg Rad) in den Weg zu rennen, wenn sie tauschen muss sich weiterhin der 150kg-Radler (120+30) dem 60kg Fußgänger gegenüber verantworten.

    Das bedeutet @Erik es geht gar nicht um

    Radfahrer vs. Fußgänger und Autofahrer vs. Radfahrer

    sondern um korpulente Leute vs. kleine schlanke Leute vs. Leute mit sehr voller Schubkarre vs. Öltanker-Kapitän.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Jetzt sind wir bei der Physik. Aber gut:
    Michael Vogel wiegt völlig inadäquate 85 kg, das Fahrrad 15 kg, er bewegt sich mit völlig inadäquaten 30 km/h vorwärts. Das erzeugt einen Impuls von 100kg x 30 km/h. Das Mädchen auf dem Foto wiegt maximal 50 kg. die Geschwindigkeit ist vernachlässigbar. Nach dem Impulserhaltungssatz m1 x v1 = m2 x v2, aufgelöst nach v2 d. h.: m1 x v1 / m2. Das arme Mädchen wird durch den Zusammenstoss auf eine Geschwindigkeit von 60 km/h beschleunigt und Michael Vogel ist schuld.

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-10

    Du schriebst aber "Masse" nicht etwa "Energie"… oder ist das Kraft? Naja egal, du schriebst halt Masse und dass sie bewegt würde.

    Das arme Mädchen wird durch den Zusammenstoss auf eine Geschwindigkeit von 60 km/h beschleunigt und Michael Vogel ist schuld.

    Der arme Michael wird auf eine Geschwindigkeit von 5km/h negativ beschleunigt und beide sind schuld, wie er selbst schon schrieb:

    gegenseitigen Rücksicht


    Und was die Physik angeht hatte ich wohl mit beidem Unrecht, Energie ist laut Wikipedia Kraft x Weg und Kraft ist Masse x Weg / Quadratzeit was isn jetzt Masse mal Geschwindigkeit? Ah ein Impuls okay.

    Also der erste Satz möge heißen "du schriebst Masse und nicht Impuls"

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-10

    Ach so ganz allgemein noch:

    Fast immer wenn man sich über das beschissene Verhalten von Mit-Verkehrsteilnehmern aufregt übersieht man die hunderten und aberhunderten anderen Verkehrsteilnehmer, die einen nicht geärgert haben. Und im Übrigen sind wir selbst auch manchmal diese Idioten, das jedenfalls kann ich von mir selbst behaupten:
    Wie oft habe ich mich nicht schon über das beschissene Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer aufgeregt, aber 2-10 Mal im Jahr bin auch ich derjenige welcher… jemanden schneidet, vergisst die Fahrtrichtung anzuzeigen, knapp überholt, nicht auf den Querverkehr achtet, übermüdet die Abfahrt verpasst oder vergisst das Licht anzumachen (und in genau zwei Fällen wird mir bewusst dass ich gerade einer der Leute war, über die ich mich sonst aufgeregt hätte).

    Ganz ähnliches gilt vielleicht auch für das Pöbeln und Schimpfen, vielleicht einfach ein Verteidigungs-Reflex, weil man sich furchtbar erschrocken hat und außerdem keines Falls schuld sein kann... also ich bin auch immer schneller mit Erklärungen bei der Hand warum ich an irgendwas nicht schuld bin als bei einer Entschuldigung.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-10

    Damit einen schönen Sonntag!

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-10

    @Deus Figendi Wie Du an dem Bild erkennen kannst, stammt es von einer Kamera. Ich lasse beim Radfahren immer eine Kamera laufen. Nicht, um die Filme zu veröffentlichen, sondern um mir Situationen im Nachhinein anschauen zu können. Und in der Nachbetrachtung ist es mir dann auch schon gelegentlich passiert, dass ich feststellen musste, dass ich mich falsch verhalten hatte.

    Und: Ich hatte heute Morgen drei Begegnungen mit Autofahrern, die meinen Weg blockiert hatten. Zwei zwangen mich dazu, zu bremsen, aber der Dritte setzte eben auch rechtzeitig zurück, so dass ich ungestört fahren konnte.

    Ich versuche auch grundsätzlich, gelassen zu reagieren. Ausnahmen sind dann halt, wenn ich Vorsatz erkenne oder die Situation - wie hier - echt schräg war.

    Zur Fehlersuche: Ich habe die (blöde?) Eigenschaft, den Fehler immer bei mir zu suchen. Nicht nur im Straßenverkehr, sondern allgemein.

    0
  • CSammy 🌈
    CSammy 🌈
    2018-03-11

    @olafspinoza@joindiaspora.com Es gibt mehr erlebte Welten als die deine. Wäre gut, wenn du das künftig früher in Betracht ziehst. Abgesehen davon Dankeschön für die mindestens scheinbare Einsicht, dass auch Radfahrer wie wir Rücksicht nehmen. Was das Beispiel mit der Autobahn angeht: In meiner Stadt gibt es etliche Radwege, die explizit so ausgeschrieben sind. Da ist das Flanieren für Fußgänger ebenfalls verboten. Dennoch tun sie es, und wenn ich genug Platz habe, um gefahrlos vorbeizufahren, beschwere ich mich schon gar nicht. Es bringt einfach nichts. Aber viele der schützenswerten, ach so verwundbaren Fußgänger bringen sich schon sehr gerne in Gefahr mit ihrer völligen Missachtung sämtlicher Straßenverkehrsregeln. Vielleicht müssen Fahrräder mal mit künstlichem Motor-Röhren anfangen, damit den für sie gedachten Wegen die Berücksichtigung entgegengebracht wird, die auch Automobilwegen entgegengebracht wird. (Dass es viel zu viele Radfahrer gibt, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, steht auf einem anderen Blatt und ist nicht hier, sondern in anderen Posts Thema.)

    @Michael Vogel Ich habe mir zur Angewohnheit gemacht, mich bei Kraftfahrzeugführmenschen mit Handzeichen zu bedanken, wenn sie mir nicht die Vorfahrt nehmen, sondern tatsächlich "lange" warten oder gar zurücksetzen. Obwohl ich mich für Regeleinhaltung wirklich nicht bedanken müsste, habe ich die Hoffnung, dass der Mensch es beim nächsten Mal erneut tut, und ein anderer es sich vielleicht auch zum Vorbild nimmt.

    1
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Ja, ich habe es mir auch zur Regel gemacht, mich bei anderen Verkehrsteilnehmern zu bedanken, wenn Sie auf mich Rücksicht genommen haben - aus der gleichen Motivation heraus wie Du.

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-11

    Hihi und ich denke mir als Kraftfahrer zuweilen… "häh? Warum bedankt sich das Radler? Es hatte doch (das) Recht!" aber sauer ist man dagegen nicht.

    Appropos Dank: Ich glaube auch wie olafspinoza@joindiaspora.com dass "Dank" nicht entscheidend ist, wenn man nicht umgefahren wurde, aber eine Entschuldigung, dass man den Verkehrsteilnehmer behindert hat wäre schon angebracht, vor allem angebrachter als herumpöbeln ^^

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-11

    @Deus Figendi

    Fast immer wenn man sich über das beschissene Verhalten von Mit-Verkehrsteilnehmern aufregt übersieht man die hunderten und aberhunderten anderen Verkehrsteilnehmer, die einen nicht geärgert haben.

    Da hast du Recht, das ist oft wie ein Reflex.

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-11

    @Michael Vogel

    Zur Fehlersuche: Ich habe die (blöde?) Eigenschaft, den Fehler immer bei mir zu suchen. Nicht nur im Straßenverkehr, sondern allgemein.

    Das macht das Leben zwar manchmal schwer, aber letztlich ist das eine gute Eigenschaft, wäre doch schlimm, wenn wir alle völlig unreflektiert durchs Leben gehen und die Fehler immer nur bei anderen suchen.

    1
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    @Michael:
    Dass du dazu neigst, den Fehler immer bei dir zu suchen ist bedauerlich. Aber hier hast du es nicht getan und hättest es tun sollen.
    @CSammy:
    "Es gibt mehr erlebte Welten als die deine. Wäre gut, wenn du das künftig früher in Betracht ziehst."
    Trägt nichts zur Klärung bei und beschreibt mich nicht zutreffend.
    "Aber viele der schützenswerten, ach so verwundbaren Fußgänger bringen sich schon sehr gerne in Gefahr mit ihrer völligen Missachtung sämtlicher Straßenverkehrsregeln."
    Das kannst du original genauso in den Autofahrer -Raserforen über Radfahrer lesen. Die dahinterstehende Ideologie ist exakt die gleiche.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Wäre es zu einem Unfall gekommen, hätte ich einen Fehler begangen. So hatte ich aber das Verhalten der Fußgängerin vorhergesehen und konnte entsprechend reagieren, indem ich sie warnte und auf alles vorbereitet war. Nein, ich habe alles richtig gemacht.

    Du hast echt eine verquere Sicht der Dinge - was sich auch in Deiner Formulierung "Dass du dazu neigst, den Fehler immer bei dir zu suchen ist bedauerlich." zeigt - denn Du scheinst nicht diese Eigenschaft zu haben.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Nein habe ich nicht diese Eigenschaft. Ich such den Fehler da, wo er liegt.
    Wärst du in einem angemessenem Tempo gefahren, hätte es keinerlei Probleme gegeben.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Wäre ich nicht in einer angemessen Geschwindigkeit gefahren, wäre es zum Unfall gekommen. Mir sind übrigens schon Fußgänger ins Rad gelaufen, wenn ich mein Rad geschoben habe und sogar als ich stand und mich gar nicht bewegte. Willst Du mir das ebenfalls ankreiden?

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Sagt der Mann, der immer die Schuld bei sich sucht.Auf dem Foto ist zu sehen, dass da genügend Platz wäre um gemütlich umeinander herum zu kommen. Wenn da nur die verflixte Raserei nicht wäre.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Ich weiche aus gutem Grund nicht auf Fußwege auf. Die Fußgängerin hatte mich bemerkt und ist ausgewichen - wäre ich ebenfalls ausgewichen, wäre sie u.U. in die gleiche Richtung ausgewichen, was zu einem Unfall geführt hätte.

    Das Schräge ist ja, dass es nicht einmal wirklich knapp gewesen war, da ich sie rechtzeitig vorher gewarnt hatte. Aber das passt ja nicht in Deine binäre Weltsicht ("der Schnellere hat immer Schuld").

    BTW: Meine Fahrweise und meine Reaktion in kritischen Situationen ist einem konstantem Revisionsprozess unterlegen und passt sich meinen Erfahrungen an.

    1
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-11

    Olaf, du weißt schon dass es im Wesentlichen um das Beschimpfen ging oder?

    Auf dem Foto ist zu sehen, dass da genügend Platz wäre um gemütlich umeinander herum zu kommen.

    Michael ist ja irgendwie drum rum gekommen, aber Waithamai schrieb z.B. oben

    wenn leute rumpöbeln, wenn man sie in groß genugem abstand umkurvt

    Unterm Strich habe ich das Gefühl Montag hatte durchaus Recht

    Wärst du in einem angemessenem Tempo gefahren, hätte es keinerlei Probleme gegeben.

    führt zu

    Cool, das heist Schrittgeschwindigkeit in der ganzen Stadt, und zwar für alle

    Und die logische Konsequenz daraus ist meiner Meinung nach, dass wir das mit den Fahrzeugen einfach komplett bleiben lassen, schwere Dinge kann man auch mit Schub- oder Zugkarren bewegen. Dafür ist es weniger gefährlich und umweltschonend!

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Dann verstehe ich deinen Beitrag als die Fortsetzung dieses Revisionsprozesses. Dabei helfe ich gerne:
    Nicht der schnellere hat Schuld, sondern der schnellere hat die größere Verantwortung. Insofern tatsächlich binär. Selbst wenn die Fussgängerin zurückgegangen wäre, wäre es bei angemessen Tempo nicht zu einer Kollision gekommen. Und um das Thema drückst du dich beharrlich. Die dargestellt Situation ist keine kritische Situation. Sie wird erst kritisch durch unangemessenes Tempo.

    0
  • Erik
    Erik
    2018-03-11

    Dabei muss ich gerade an eine Situation denken, die auf der Autobahn öfter mal vorkommt - jemand fährt auf der linken Spur mit hohem Tempo und jemand auf der mittleren/rechten Spur schert nach links aus. Kommt es zum Unfall, trifft den Fahrer auf der linken Spur immer eine Mitschuld auch wenn der Ausscherende völlig gedankenlos handelt. Die Bewertung überlasse ich mal euch.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    @Deus:
    Nein nicht Schrittgeschwindigkeit in der ganzen Stadt. Aber schau dir die Situation an: Ein Radweg, der nicht eindeutig vom Fussweg zu unterscheiden ist, dazu noch verschmutzt, so dass es noch unklarer wird. Eine dunkle Verengungsstelle in der Unterführung, verschärft durch die Pfeiler. Rechts auf dem Fussweg eine Fahrradstation. Dazu eine Bahnstation, so dass bei einfahrenden Zügen mit Massen von Menschen zu rechnen ist, die auf den Fussweg/Radweg drängen. Wer hier sein "freie Fahrt für freie Bürger" durchsetzen möchte, ist nichts anderes als verantwortungslos.
    Pöbeln ist nie schön, mag ich auch nicht, aber hier muss Michael mal selbstkritisch in sich gehen.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Ja, das ist gut vergleichbar. Wäre es zu einem Unfall gekommen, hätte ich u.U. eine Mitschuld gehabt. Aber wenn es in der beschriebenen Autobahnsituation nicht zu einem Unfall gekommen wäre, hätte der Autofahrer auf der linken Seite keinerlei Schuld.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Nochmal langsam für Dich - zum Mitmeißeln: Es ist nicht zu einem Unfall gekommen, weil ich vorausschauend fahre. Wäre die Fußgängerin auf dem Radweg geblieben, hätte ich auch jederzeit anhalten können. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr eines Unfalls.

    Was wirfst Du mir also vor?

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Ich mache dich darauf aufmerksam, dass du das, was du als "schräg" bezeichnest selbst hervorgerufen hast.

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-11

    Nein nicht Schrittgeschwindigkeit in der ganzen Stadt.

    Aber warum nicht? Du sagst doch die ganze Zeit man muss so langsam fahren, dass es nicht zu kritischen Situationen kommen kann.

    Und die einzige Situation, in der man dann schneller als Schritt fahren kann sind Umgebungen, die weite Felder sind, wie z.B. Wüsten. In jeder anderen Umgebung ist es denkbar, dass irgendein Opfer hinter der nächsten nicht einsehbaren Ecke hervorspringt oder aus dem Gullideckel kommt.
    Folglich muss man überall, vor allem aber in Städten Schritt fahren, weil es sonst zu kritischen Situationen kommen kann.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    @Deus:
    Du missverstehst mich absichtlich. Darauf antworte ich nicht.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-11

    Ich habe es durch meine Anwesenheit hervorgerufen.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    @Michael:
    Das ist Realitätsverzerrung. Was sollte eine Fussgängerin gegen die Anwesenheit eines Fahrradfahrers haben? Du möchtest weiter die verfolgte Unschuld spielen.

    .

    0
  • Andi
    Andi
    2018-03-11

    Na die Realitätsverzerrung werfe ich da aber dir vor.

    Du unterstellst ihm ja zu schnell gefahren zu sein und schuld an einem möglichen Unfall gewesen zu sein. Tatsache ist aber das er sich nicht falsch verhalten hat.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Sagt er doch selbst, dass er bei einem Unfall u.U. eine Mitschuld gehabt hätte. Sehe ich auch so. Auf einmal macht er einen Rückzieher. Es war plötzlich die Anwesenheit und nicht die Geschwindigkeit. Im übrigen ist doch auf dem Foto klar zu erkennen, dass die Passantin erschrocken ist. Das passiert nicht bei Radfahrern im Schrittempo.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-11

    Die Realität ist: Michael hat sich an der Anwesenheit der Fussgängerin gestört.

    0
  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-03-11

    Du missverstehst mich absichtlich. Darauf antworte ich nicht.

    Nein, ich überzeichne nur etwas um zu zeigen wohin (deine) Überlegungen führen, wenn man sie konsequent zuende denkt.

    1
  • CSammy 🌈
    CSammy 🌈
    2018-03-12

    Das passiert nicht bei Radfahrern im Schrittempo.

    Ich zitiere mich selbst:

    Es gibt mehr erlebte Welten als die deine. Wäre gut, wenn du das künftig früher in Betracht ziehst.

    Denn mir passiert sowas häufiger. Mir laufen immer wieder Leute vors Rad, egal wie langsam oder schnell ich fahre. Und ich fahre immer mit Licht, bin also grundsätzlich auch bei Nacht sichtbar - wenn man denn schaut. Wenn ich dann anhalte und anspreche, zucken die oft genug zusammen - mit Kopfhörern drin, oder mit Jackenkapuze, die rechts und links voll abschirmt, oder dem Blick aufs Handy gerichtet. Beschimpft wurde ich dabei bisher nicht, das ist ja ganz nett. Die meisten entschuldigen sich. (Fahrradfahrer, mit denen ich in die gleiche Situation komme, beschimpfen mich tatsächlich häufiger ;))

    Meine Theorie ist, dass sie erschrecken, weil ihnen nicht bewusst war, dass sie jetzt auf einem Verkehrsweg sind, auf dem sie nicht Vorrang haben, und nicht mehr auf dem Fußweg.

    Ich verstehe nicht ganz, warum du hier wild rumdiskutierst. Du scheinst nur Recht haben zu wollen in dieser Diskussion, sonst kämen Antworten wie

    Sagt er doch selbst, dass er bei einem Unfall u.U. eine Mitschuld gehabt hätte. Sehe ich auch so. Auf einmal macht er einen Rückzieher.

    oder Unterstellungen wie

    Die Realität ist: Michael hat sich an der Anwesenheit der Fussgängerin gestört.

    gar nicht zustande. Überdenke das nächste Mal bitte deine Motive, bevor du meinst, dich so tief in etwas verstricken zu müssen, das für dich als einziges produktives Ergebnis ein "Ja, du hast ja Recht" von allen Seiten und für sonst niemand ein produktives Ergebnis haben kann.

    Aber auch ich mache meine Fehler hier. Dass du eine Formulierung wie

    neoliberale Ideologie auf zwei Rädern.

    verwendest, hätte mich gleich zu Beginn darauf aufmerksam machen müssen, dass du in Ideologien denkst und daher selbst einer stark anzuhängen scheinst, und daraus folgend hätte ich mir dieses Zitat direkt wieder zu Herzen nehmen sollen:

    Fanatismus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intoleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet.

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fanatismus

    (Ja, Fanatismus zeichnet sich durch Verhalten aus, nicht durch die Art der Ideologie.)

    3
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-12

    Genau, dass wir alle glauben, dass an unseren Argumenten etwas dran ist führt uns zu dieser Diskussion. Daran ist überhaupt nicht Verwerfliches. Erstaunlich finde ich immer wieder, dass Fanatiker immer glauben, der andere wäre der Fanatiker.
    "Aber viele der schützenswerten, ach so verwundbaren Fußgänger bringen sich schon sehr gerne in Gefahr mit ihrer völligen Missachtung sämtlicher Straßenverkehrsregeln. " Das ist Fanatismus und in der Tat eine menschenverachtende Ideologie.
    Michael und CSammy, ihr seid diejenigen, die bedingungslos glauben, im Recht zu sein. Ich stelle das zurecht in Frage.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-13

    Wer anders als ein Fanatiker macht sich eine Kamera an sein Fahrrad, fährt damit durch die Stadt und stellt dann die von ihm ertappten vermeintlichen "Verkehrssünder" im Internet aus (ohne sie zu fragen selbstverständlich)?
    Und stellt sich dann als die verfolgte Unschuld dar? Solche selbsternannten Hilfssherrifs halten den alten Preussengeist wach.

    0
  • Michael 🇺🇦
    Michael 🇺🇦
    2018-03-13

    Ich zitiere gerne erneut, was ich hier in den Kommentaren bereits über die Kamera schrieb:

    Wie Du an dem Bild erkennen kannst, stammt es von einer Kamera. Ich lasse beim Radfahren immer eine Kamera laufen. Nicht, um die Filme zu veröffentlichen, sondern um mir Situationen im Nachhinein anschauen zu können. Und in der Nachbetrachtung ist es mir dann auch schon gelegentlich passiert, dass ich feststellen musste, dass ich mich falsch verhalten hatte.

    Und noch etwas: Es ist Dir anscheinend nicht aufgefallen - oder Du hast es ignoriert - dass ich die Gesichter der Personen verfälscht habe.

    0
  • olafspinoza@joindiaspora.com
    olafspinoza@joindiaspora.com
    2018-03-13

    Erneut stimmen Selbstbeschreibung und das, was du nach Außen trägst nicht überein. Hier ging es dir um die Bloßstellung einer von dir ertappten "Verkehrssünderin". Von Selbstkritik war erst am Ende ein Anflug zu spüren, was ich allerdings wertschätze. (aber richtig verfremdet finde ich die Fussgängerin nicht unbedingt)

    0