• KAOS
    KAOS
    2018-04-14

    Tut doch nicht weh wenn man eine 12köpfige SocialMedia-Redaktion hat.

    Vor allem, da man die Inhalte ja eh nur einmal erstellen muss, um sie dann an verschiedenen Stellen zu posten.

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  • taz
    taz
    2018-04-14

    nur zur info: wir haben auf facebook 272414 follower und auf diaspora bis heute insgesamt 970 direkt mit uns teilende. das sind 0,004%. ich bezweifle das also. berichten bringt was. ich weiss nicht, wieviel, ich schätze von den leuten, die durch medienereignisse in diaspora hineingespült werden, bleiben max. 1%. für grosse medienunternehmen ist allein die mangelnde reichweite unattraktiv. die sind nicht bei facebook weil sie facebook toll finden, sondern weil die reichweite die sie darüber erreichen können und die angst den anschluss zu verlieren sie da reingezwungen hat. und facebook ist auch nicht ihretwegen so gross geworden. wenn es hier also darum geht, mehr leute nach diaspora zu bekommen, kann medienpräsenz hier helfen, aber es ist nicht der schlüssel.

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  • Mario P.
    Mario P.
    2018-04-14

    Gut, ihr habt über 200.000 follower auf FB.
    Weißt du genau, das euer Content auch allen euren Followers angezeigt wird? Dem ist mit sehr großer Sicherheit nicht so.
    Im Unterschied zu FB entscheidet hier kein Algorithmus was dem einzelnen Nutzer hier angezeigt wird.

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  • mʕ•ﻌ•ʔm CC0-NC | [italic] → ironic
    mʕ•ﻌ•ʔm CC0-NC | [italic] → ironic
    2018-04-14

    das ist nicht der punkt Mario. P.

    was aber durchaus erstaunlich ist das die medienplattformen nicht selber an alternativen arbeiten und/oder diese unterstützen. statt dessen arbeiten alle an eigenen foren für ihre eigene zeitung.
    wenn sie sich alle an einen tisch setzen würden und beschließen würden jeweils einen pod/node für ihre leser zu instalieren wäre fb demnächst geschichte. so jedoch nicht, denn wir hier die an den alternativen arbeiten bekommen keine unterstützung während fb sich die taschen voll stopft.
    alle sehen/suchen in fb ihre chance, inklusive überwachungsstaat, polizei und die parteien . deswegen sind alle dort und keiner geht.
    sie haben sich alle an die realität gewöhnt und diese akzeptiert weil sie sich persönliche vorteile erhoffen und/oder aber weil fb "alternativlos" ist.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-04-14

    nur zur info: wir haben auf facebook 272414 follower und auf diaspora bis heute insgesamt 970 direkt mit uns teilende. das sind 0,004%.

    Ja, aber die besseren 0,004% ;D

    ich bezweifle das also.

    äh was?

    ich schätze von den leuten, die durch medienereignisse in diaspora hineingespült werden, bleiben max. 1%

    Joa, ich glaube die Schätzung ist realistisch, kommt mir auch so vor.

    für grosse medienunternehmen ist allein die mangelnde reichweite unattraktiv. die sind nicht bei facebook weil sie facebook toll finden, sondern weil die reichweite die sie darüber erreichen können und die angst den anschluss zu verlieren sie da reingezwungen hat.

    Ja das mag schon alles sein, aber ich glaube du hast den Punkt von dem Beitrag nicht erfasst:
    Es geht eben ausdrücklich nicht darum dass jemand facebook verlassen soll, das ist unrealistisch und wie du schon schreibst, die Reichweite aufzugeben wäre einfach dumm. Ich (bzw. digital courage) spreche vielmehr davon zusätzlich das Fediverse zu bespielen und das kostet halt nicht viel. Zumal wenn hier weniger Follower, also auch weniger Interaktivität und somit weniger zu lesen/moderieren/etc. ist.

    Daher auch mein Vorschlag einfach friendica zu benutzen, denn soweit ich weiß hat friendica sehr gute "connectors" zu facebook und twitter, das heißt man kann seinen Account dort "fernsteuern". Und ganz nebenbei würde mal halt Mastodon/GNUsocial und diaspora*/SocialHub und Hubzilla/Friendica bespielen.

    Und der zweite Punkt ist halt wie digital courage schreibt:

    Wenn sie aber auch im Fediverse ist und ausschließlich dorthin verlinkt oder verweist, haben wir sehr viel davon.

    Ich weiß nicht ob die Forderung realistisch ist, aber es wäre halt schon cool, wenn hier:

    heuteshow

    wenn da unten einfach heuteshow@social.zdf.de eingeblendet wäre.
    Wie gesagt keine Ahnung ob das der Reichweite schaden würde, also ob Zuschauer die Heute-Show auf facebook nicht mehr finden, wenn es nicht eingeblendet wird.
    Aber nett wäre es schon.

    Also nochmal kurz gefasst (tl;dr):

    • Es geht nicht darum facebook zu verlassen
    • Es geht darum auch die Niesche zu bespielen zu minimalen Kosten
    • Es geht darum facebook nicht länger zu bewerben
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  • Ralph Schäfer
    Ralph Schäfer
    2018-04-14

    Daher auch mein Vorschlag einfach friendica zu benutzen, denn soweit ich weiß hat friendica sehr gute "connectors" zu facebook und twitter, das heißt man kann seinen Account dort "fernsteuern".

    Der Connector von Friendica zu FB funktioniert schon seit einiger Zeit nicht mehr. Facebook hat die dazugehörige FB-App gesperrt. Die sind ja nicht dumm, die wollen, dass Content in FB hinein kommt, aber auf keinen Fall aus FB abfließt.

    Der Connector zu Twitter funktioniert zur Zeit noch wie gehabt. Allerdings hat Twitter schon eine API-Änderung für Juni angekündigt. Keine Ahnung, was danach dann noch so geht.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-04-14

    Der Connector von Friendica zu FB funktioniert schon seit einiger Zeit nicht mehr. Facebook hat die dazugehörige FB-App gesperrt. Die sind ja nicht dumm, die wollen, dass Content in FB hinein kommt, aber auf keinen Fall aus FB abfließt.

    Och das ist ja schade… dabei kommt da natürlich auch Content rein ins Facebook XD So wie das von manchen diaspora*-Pods ja auch geht.
    Okay als äh als ich würde ich jetzt knallhart sagen "naja wenn facebook nicht mit mir spielen will muss ich ja nicht mit facebook spielen". Aber @taz hat ja völlig zutreffend dargestellt, dass das nicht drin ist, war aber auch nicht meine Bitte oder die von digitalcourage.

    Aber man kann es noch so sehen: Man braucht einen Friendica-Account als Schaltzentrale von der aus man seine Beiträge managed. Und dann braucht man leider leider noch einen Redakteur, der facebook betreut.

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  • Mario P.
    Mario P.
    2018-04-14

    Es fehlt also bei denen an Jemanden der das mal umsetzt. Wobei wie Holgi von Wrint immer sagt. Die öffentlichen sind wie supertanker. Eh die auf einen neuen Kurs kommen, müssen Hierarchien eingehalten und überzeugt werden und dann versuchen die auch noch alles immer "richtiger" zu machen. Was auch nicht immer gut geht.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-04-14

    Naja, aber es braucht halt nur einen engagierten Mitarbeiter wie @taz zeigt hm?

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  • taz
    taz
    2018-04-14

    @Deus Figendi Leider arbeiten alle Idealist*innen schon bei der taz.

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-04-14

    Wieso "leider"? ;D

    Nee stimmt schon, nicht einmal @Markus Beckedahl kriegt es ja hin den Kanal hier halbwegs zu bespielen. Was natürlich auch daran liegt, dass diaspora* tot ist.

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  • mʕ•ﻌ•ʔm CC0-NC | [italic] → ironic
    mʕ•ﻌ•ʔm CC0-NC | [italic] → ironic
    2018-04-14

    Leider arbeiten alle Idealist*innen schon bei der taz

    seit wann arbeite ich für die taz? .. iss mir ganz neu .. :-O

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  • Ta Deus
    Ta Deus
    2018-04-15

    das nennt du tot?

    Nee ich nicht XD. Das war 'ne Anspielung darauf, dass netzpolitik.org das mal geschrieben hatte.

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  • Heiner Mustermann
    Heiner Mustermann
    2018-04-15

    das was für die Tageschau gilt solle man von allen öffentlich rechtlichen Programmen fordern...

    Kann man da nicht mal eine Petition aufsetzen?

    Sollte jemand schreiben der ich richtig auskennt...

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