• yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-07-10

    Gibt es zu dieser Graphik eine Quelle?

    0
  • alohmi@pod.geraspora.de
    alohmi@pod.geraspora.de
    2018-07-10

    Hab ich vergessen zu speichern 😩

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  • digitus
    digitus
    2018-07-10

    Hier? https://verschwoerer.tumblr.com/post/166171370311/obergrenze-ja-f%C3%BCr-steuerfl%C3%BCchtlinge-wie

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  • yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-07-10

    @ digitus:

    Da sind die cartoons besser als die Graphik :).

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  • Nu Erich
    Nu Erich
    2018-07-28

    Die Bilder dort sind echt gut! :)
    ChicPolitics
    MakeRacismWrongAgain

    Den Tumblr merk ich mir, danke :)

    0
  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-07-28

    Was Rassismus jemals richtig?

    Was racism ever right?

    0
  • yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-07-28

    Rassismus ist doch auch nur Bestandteil des großen Macht- und Hierarchiespiels, der empfänglichen Leuten in's Hirn gepflanzt wird. Ich halte es grundlegend für etwas, das man Dummheit nennen könnte, eigentlich eine Art geistiger Behinderung.

    0
  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-01

    Nun die Grundlagen des Rassismus sind in unserer frühen Vorgeschichte verankert, also weit bevor es die Idee von Rassen, Nationen etc. gab. Das das ganze dann ideologisch aufgeladen und und gepuscht wurde ist klar. Allerdings muss man auch sehen das sich sehr viel von dem rassistischen Denken im Lauf der Zeit in das Gedankengut der Menschen gebrannt hat und tradiert wurde. Und da fangen wir in einer Zeit weit vor den Nazis an.

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  • yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-08-02

    Und da fangen wir in einer Zeit weit vor den Nazis an.

    Kannst Du mir bitte erklären, warum es so schwer ist, mit den Leuten über Offensichtliches zu reden? Du erklärst mir da etwas, das mir schon länger mehr als einleuchtet.

    Und das ist nur eine Meinung, Ravenbird, ok? : Deshalb gehen die ganzen Hauruck-Umerziehungsmaßnahmen von links auch immer vollständig daneben. (Genau wie diese sprachliche Umerziehung in orwellscher Manier).

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  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-02

    Dir leuchtet das ein, mir leuchtet das ein und sehr vielen anderen Menschen leuchtet das ebenso ein. Doch auf die Masse der Menschen in Deutschland bezogen leuchtet das ganz offenbar nicht ein.

    Ich halte nichts von Umerziehung. Das bringt nichts und ist auch nicht nachhaltig. Die Menschen müssen aufwachen und lernen generell kritisch zu denken, alle Sachen zu hinterfragen (also nicht nur das was das staatlich-kapitalistische System zulässt) und auch ihre eigenen Standpunkte und Verhalten kritisch zu hinterfragen. Wir können ihnen auf den Weg dorthin helfen, aber gehen müssen sie ihn selbst.

    0
  • yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-08-03

    Die Menschen brauchen imho Luft zum Atmen und das geht nur in absolut unhinterfragter wirtschaftlicher Stabilität und Sicherheit. Wo soll die herkommen? Es braucht doch Projekte, die sich selbst erhalten und entwickeln können.

    Ravenbird, das Folgende ist mehr eine Art wehmütiger Utopie, auf der sachlichen Ebene bin ich ja tatsächlich eher dünn ausgeprägt, ich habe auch keine Lust, irgendeinem intellektuellen Weg zu folgen, wenn es immer nur darum geht, Argumente in einem sozialhierarchischen Machtkampf zu verwenden, Schwertschwingen auf ätherischer Ebene sozusagen, das ist so unendlich öde und verwirrend und es kommt nichts konkretes dabei heraus, das irgendjemand, der aus biographischer Engpäßlichkeit heraus Mitgefühl verdient hätte, weil ihm das Leben nur Entwicklungshemmnisse in den Weg gestellt hat (und das meine ich allgemein, nicht auf irgendjemanden im speziellen bezogen).

    Deshalb nur so utopistisch überspannte Phantasie: es braucht Projekte, die die Leute gut und überzeugend am Leben erhalten.
    Was ich aus persönlichen Gründen richtig gerne hätte und ich habe es auch an verschiedenen Orten angesprochen: eine Art Manufaktur für software, die sich vor allem mit der Entwicklung und Vertreibung von Spielen beschäftig, modular aufgebaut, so daß alles einfachst wiederverwendet werden kann. Wimmelbildspiele, die man am laufenden Band herstellt. Und das muß im aktuellen sozialen Gefüge auch in der Lage sein, den Leuten Butter in den Kühlschrank zu bringen.
    Richtig wichtig finde ich, daß die Entwicklung von Spielen den Spielern dabei hilft, selber teilzunehmen und nicht einfach nur zu konsumieren.
    Auf mich bezogen: ich spiele seit 14 Jahren ein ganz bestimmtes Spiel, und seit knapp zwei Jahren noch ein weiteres. Wenn diese Scheißspiele nicht so gut und aufwendig verschlüsselt wären, würde ich im Regelwerk nach meinen eigenen Vorstellungen weiterentwickeln. Und das ist imho der springende Punkt: Spielen ist meiner Meinung nach eine der wichtigsten Grundlagen menschlichen Seins überhaupt. Wir brauchen es um unsere Fähigkeiten zu entwickeln und Regeln, Regelmäßigkeiten zu lernen. So wie es derzeit abläuft, adaptieren die Leute unhinterfragt das Regelwerk, das man ihnen vorsetzt. Und das scheint mir die Hauptfunktion zu sein: lerne und akzeptiere die Regeln, die man dir vorsetzt. Und das muß sich meiner Meinung ganz stark ändern. Die Leute sollen teilnehmen und jederzeit aktiv um jedes Regelwerk kämpfen dürfen.
    Und das läuft gerade in Deutschland, dem Land der Erziehung auf jeder Ebene vollkommen falsch und verschleiert. Da muß mehr individuelle Substanz hin. Diese fortwährende Paternalisierung ist mir nicht nur einfach ein Graus :((.

    Sorry, hier muß ich enden, mein Brustkorb wird vor Wut gerade wieder eng :( :).

    cu

    0
  • ravenbird@diaspora.town
    ravenbird@diaspora.town
    2018-08-03

    So ich hoffe Du hast Dich jetzt wieder ein wenig abgeregt. Auch mir kommt manchmal die Galle hoch wenn ich über so manches nachdenke.

    Nun Freiheit ist auch Verantwortung. Koppelst Du sie mit Solidarität, dann hast Du auch wirtschaftliche Sicherheit. Wobei mich das 'Absicherungsdenken' hier in Deutschland ziemlich ankotzt. Den in einer antikapitalistischen solidarischen Gesellschaft wäre es schlicht und ergreifend unnötig. Dieses Denken alles abzusichern, den eigenen Besitzstand zu wahren, bloß nichts zu verändern haben wir es zu einem guten Teil zu verdanken das politisch nicht mehr viel geht, den jede größere Änderung könnte ja den eigenen Besitzstand die eigenen Lebensgewohnheiten beschädigen...

    Yngwio, ich bin kein Intellektueller sondern habe mir nur einiges angeeignet, eben dass was ich für interessant und sinnvoll halte. Mit der Schule habe ich nie so gut gekonnt was sich dann natürlich auch in meinen schulischen Werdegang niederschlug.

    Ich stimme Dir zu das es Projekte und parallele Strukturen braucht. Zum einen um die eigenen Ideen auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Zum anderen um ein Netzwerk zu schaffen das uns voran bringt. Jedoch möchte ich dahingehend Adorno zitieren 'Es gibt kein richtiges Leben im falschen'. Sprich wir können zwar Projekte und Parallelstrukturen schaffen, das ist wichtig und richtig. Aber wir dürfen darüber nicht den Kampf für das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren oder den Kampf dafür schwächen.

    Software und Open Source bzw. richtiger Freie Software sind in meinen Augen ein wichtiger Baustein und essentiell. Ich denke das man auch den freiheitlichen Gedanken über sie weitertragen kann. Aber man muss auch aufpassen das sie nicht im kommerziellen Moloch verheizt wird. Auch da haben wir bereits mehr als nur die Anfänge.

    Zum Schluss noch einmal meine Einstellung was 'wir' mit 'den Leuten' machen müssen. Es geht nicht darum die Leute zu etwas zu zwingen, dass wäre grundfalsch. Viel mehr geht es darum ihnen zu helfen aus dem Denkschema das sie von klein auf eingeprägt bekamen zu befreien. Alt hergebrachtes kritisch zu hinterfragen, sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Den nur solche wachen kritischen Geister werden uns voran bringen.

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  • yngwio@diasp.eu
    yngwio@diasp.eu
    2018-08-05

    Danke Dir, Raven. Insgesamt brauche ich mehr Abstand, dazu kommt, aus Kostengründen verringere ich meinen Stromverbrauch gerade weiterhin drastisch :)) (37€, die in den ALG-II-Satz hineingerechnet werden entsprechen in keiner Weise der Realität :( ).

    Adornos Zitat ist so bitter wahr. Da frage ich Dich, frage ich mich, wie richtig kommt Dir Dein Leben vor? Mir meines? Von meinem kann ich Dir sagen, es hat überhaupt keine Richtigkeit, es fühlt sich regelmäßig falsch an, fremdbestimmt. Und das gehört ebenfalls zum Kern dieser schäbigen Gesellschaft: wir haben die Freiheit und die Verantwortung, der Herde hinterherzulaufen, mit ein paar schwachköpfigen Vordenkern an der Spitze.

    Nicht enschränkend und nicht kritisierend sage ich, jeder muß mit richtigem Handeln im falschen Sein anfangen. Als Aquarianer sage ich, man muß den ph-Wert gut beobachten und immer schön gegensteuern - wir sind leider schon seit längerem bei richtig toxischen Werten angekommen (und das betrifft lange nicht nur die Männer ;) ).
    Ich weiß nicht, vielleicht hatte ich es irgendwo schon mal gesagt, als totaler Phantast denke ich, warum schaffen wir nicht eine vollständige Parallelität der Systeme, Kapitalismus für den, der es möchte, oder Kommunismus für den, der es möchte, und vor allem,für mich zum Beispiel umfassende Herrschaftsfreiheit (da ich ja nicht Anarchist sein darf ;) ). Nur Grund und Boden und alle natürlichen Ressourcen gehören uneingeschränkt der Allgemeinheit, und wer daran wie auch immer nutznießt, hat der Allgemeinheit einen entsprechenden Beitrag zu leisten. Die Verteilung wird dann hoffentlich gut gestaltet.
    Und ich weiß, daß die größte Schwäche meiner Idee der Kapitalist ist. Er wird die Alternativen immer auf das Bitterste bekämpfen.

    Viel mehr geht es darum ihnen zu helfen aus dem Denkschema das sie von klein auf eingeprägt bekamen zu befreien.

    Auch meiner Meinung nach eine der Schlüsselaufgaben, wenn nicht sogar DIE. Dazu hätte ich gerne eine Art Bild-Zeitung von links. Genug human touch stories und Sport, Lokales natürlich auch, und auch ein wenig Porno-Werbung (gerne auch für Frauen), ein nackter Hintern dazu. Und dann: Artikel aus allen linken Richtungen, die Redaktion muß also schön gemischt sein,. Alle Artikel schön kurz und griffig, versehen mit links und Bild-codes (ich weiß gar nicht, wie man diese Dinger nennt, auf die man sein smart-phone richten kann und dann direkt auf die entsprechenden Seiten kommt). Es muß die Leute interessieren und ihnen Entscheidungsfreiheit überlassen.
    Ich würde jeden Tag noch einen Skandal dazusetzen, wer hat sich wo wieder mal bestechen lassen usw.

    Und p.s.: :)) ich hatte noch mal über Deine anderweitige Frage wegen dieses neuen Portals nachgedacht. Irgendwie fände ich es ja spannend, da mal direkt sehr heftig aufzuschlagen - auf der anderen Seite ist es einfach zu warm :)).

    Cu

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