• Olaf Wendt
    Olaf Wendt
    2019-02-21

    Eine weitere, völlig abstruse Direktive:

    Weiterhin verlangen die Eichrechtsbehörden, dass ein Kunde, wenn er 4 Wochen später die Abrechnung seiner Ladevorgänge bekommt, zu der entsprechenden Ladesäule zurückfahren, sich autorisieren und dann seine letzten Ladevorgänge auf einem Display (Menge, Preis, etc.) ansehen kann. Viele Ladesäulen haben aber nicht einmal ein Display, weil die Steuerung per RFID oder App funktioniert. Es wäre eigentlich überflüssig.

    ...geht's eigentlich noch??? Gibt es auch ein Emoji für "rolling on floor, shaking from Weinkrampf"? An meinem Stromzähler zuhause sehe ich doch auch nicht mehr, was der vor vier Wochen oder vor einem Jahr auf der Uhr hatte!

    In den Fahrzeugen wird so viel Elektronik verbaut, da müsste es doch möglich sein, alle geladenen kWh als Daten einzusammeln - geeicht, und beim TÜV wird alle 2 Jahre die Eichung überprüft. Wenn dann sämtliche Ladeinfrastrukturen ihrerseits übermitteln, wieviele kWh sie abgegeben haben, bräuchte eine zentrale Stelle (z.B. Finanzamt oder TÜV) nur noch nach Verteilerschlüssel auszuzahlen. Bedingung wäre freilich ein einheitlicher Preis, also wird es nicht passieren.

    Es wäre ein Traum: Durch Abschlagszahlungen entfiele der Visitenkarten-karton im Handschuhfach für die ganzen unterschiedlichen Abrechnungssysteme. Laden wäre nur noch Abstellen, Einstöpseln, fertig. "Lokal kostenfrei, lokal emissionsfrei", passt doch.

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