• Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    Lesenswert auch:
    Der Lockdown ist nahezu wirkungslos – eine Beweisschrift und
    Bericht zur Coronalage 15.4.2020

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  • Günter
    Günter
    2020-04-15

    Nicht nur #Schweden verzichtet auf einen strikten Lockdown. Auch Taiwan und Japan sind ohne mutwillige Wirschaftszerstörung besonders des Mittelstandes ausgekommen.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    Ich frage mich, wie lange die verheerende Desinformationskampagne, die derzeit läuft, noch aufrecht erhalten bleiben kann. Spätestens, wenn die Menschen mehr Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg haben werden, werden sie anfangen, den Mainstream-Medien nicht mehr alles zu glauben.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Jetzt nicht direkt zu Schweden, aber den Link hier fand ich interessant:
    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_15.4.2020
    Muss gestehen, dass ich diese Quelle normalerweise eher nicht gelesen hätte.

    Eine der wichtigsten Lehren aus Corona kann man jetzt schon formulieren. Wir müssen wieder lernen, streitbar über wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren und andere Meinungen nicht zu diskreditieren. Ohne eine offene Debatte, die doch die eigentliche Stärke der Demokratie ist, sind wir viel zu anfällig dafür, besonders in Krisen die falschen Entscheidungen zu treffen.

    Der Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, der schon sehr früh die aktuellen Maßnahmen als grundfalsch eingestuft hat, sagt dazu: wenn es eine sinnvolle medizinische Botschaft nach Corona gibt, dann die, dass wir endlich die jährlich wiederkehrende Grippe ernster nehmen müssen, indem man die allgemeinen Hygienemaßnahmen, zum Beispiel beim Besuch der Großeltern, besonders in der Winterzeit einhält.

    *Deshalb gibt es auch Patientenverfügungen. Es wäre ein wichtiger Teil einer späteren Untersuchung, inwieweit man diese im Rahmen der Coronakrise auch beachtet hat. *

    Das habe ich mich die ganze Zeit schon gefragt, ist nicht bereits der Anschluss an einem Beatmungsgerät etwas wo das in Kraft tritt?

    Das alles hat nichts mit Euthanasie zu tun, sondern damit, alten Menschen, die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt Entscheidungen bezüglich des eigenen Schicksals zu fällen.

    Das sehe ich ganz genau so.

    Denn Experten wie Dr. Wolfgang Wodarg haben gute Argumente, auch wenn sie nicht notwendigerweise alle stimmen müssen. Aber hätte man sie ernsthaft diskutiert, anstatt den Ruf dieser Experten öffentlich hinzurichten, dann wären all diese katastrophalen Fehlentscheidungen so nicht passiert.

    Ich bin was die Aussagen von Der. Wodarg angehen auch skeptisch, aber das er seine Meinung nicht äußern darf, das er so lächerlich gemacht wird, dass hat wirklich etwas mit der Hexenverfolgung zu tun. ganz ernsthaft wollte oder werde dazu noch mal ein Artikel verfassen. Es gab natürlich mehrere Gründe für deren Verfolgung ,aber ein Grund war eben auch, dass sie andere Methoden zur medizinischen Versorgung angewendet haben. Daneben spielte natürlich auch Religion eine Rolle, aber mit scheint ja, dass Wissenschaft die Religion des 21. Jhd. geworden ist. Und da gibt es noch keine Ökumene, sondern da gibt es nur eine katholische Lehre.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Und jetzt dann doch noch mal zu Schweden.
    Ich denke, dass sie auch einige Fehler gemacht haben, z.b. die Pisten zu lange geöffnet haben, aber insgesamt finde ich schon, dass die gut durch die Krise kommen und dabei auch die Bürgerrechte nicht unverhältnismäßig einschränken.
    Aber das alles kann man wirklich erst am Ende des Jahres oder vielleicht nächstes Jahr wirklich beurteilen.
    Wenn ich mir hier mal die Statistik ansehe: https://www.laenderdaten.info/coronavirus-covid19.php
    Dann bietet diese auch die Zahlen der Verdoppelung der Fall-Zahlen und da sieht dann die Statistik für Norwegen, Österreich, Deutschland, etc. deutlich besser aus als die von Schweden.
    Wenn ich mir dann aber die Fall-Zahlen pro 1 Millionen Einwohner ansehe, steht Schweden besser da, als das ländlich geprägte Norwegen mit nur einer Metropole Oslo und z.B. Deutschland.
    Ich denke, so lange wir nicht wirklich wissen, wie viel und vor allem wer getestet wird, sind diese Zahlen keine wirklich wissenschaftliche Bezugsgröße.
    Die Todesrate hat z.B. absolut null Aussagekraft über den Erfolg oder Misserfolg eines Lockdowns.
    Maßgebend kann da nur die Zahl der Infizierten sein.
    Warum die Sterblichkeit da in Schweden so viel höher liegt, kann ich mir gerade auch nicht erklären.
    Wichtig wäre es ja immer genau zu wissen, wer da Todesfall gezählt wird.

    Alles im allen hoffe und wünsche ich mir, dass Schweden bis zum Ende mit ihrer Politik durchhält und diese Zahlen dann am Ende nicht zu sehr vom Durchschnitt in Europa abweichen werden.
    Warten wir es ab.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    Dass Schweden in dieser Phase noch mehr Todesopfer hat, halte ich für völlig normal. Die wurden in anderen Ländern einfach nach hinten geschoben.
    Und klar, Schweden hat auch Fehler gemacht, z. B. bei der Abschottung der Risikogruppen. Aber das ist m. E. trotzdem kein Argument für den Shutdown.

    Bei anderen Pandemien (Grippe) hat man einfach nicht den Scheinwerfer drauf gehalten und es als normal angesehen, dass alte kranke Menschen mit einer Lungenentzündung sterben. Jetzt tun alle so, als wenn das nicht akzeptabel wäre, das ist ziemlich scheinheilig.

    Wenn man sich mal anschaut, dass die meisten Todesopfer schwere chronische Vorerkrankungen haben, die oft mit einer verkürzten Lebenserwartung einhergehen (habe was von 11 Jahren bei Diabetes gelesen), dann ist schon erstaunlich, dass das durchschnittliche Alter der Gestorbenen ziemlich genau bei der regulären Lebenserwartung liegt.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Ja, da bin ich voll bei Dir. Sorry, ich kann dich nicht immer erwähnen, das ich dies immer händisch eingeben muss und da scheitere ich bei Deinem Nick immer.

    Aber, bitte erkläre mir das noch mal mit den Todesopfern.
    Du meinst also, dass Schweden die konsequenter ermittelt hat?
    Ich denke, Schweden hat einer der besten Gesundheitssysteme, es kann also nicht daran liegen. Es lässt sich natürlich erst später beurteilen, wenn wir die normalen Todestaktiken zu rate ziehen.
    Aber die relativ geringen Todeszahlen in Deutschland verwundern dann doch schon, wenn mensch bedenkt, das hier wirklich jeder Herzinfarkt oder so gewertet wird. Hast Du auch dafür eine mögliche Erklärung? Es kann ja nicht daran liegen, so wie dieser Drosten behauptet, dass Deutschland schon so früh getestet hat.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    @ayesnays@framasphere.org Ich meine, weil man in Schweden der Krankheit mehr freien Lauf lässt als in anderen Ländern - deshalb würde ich in der jetzigen Phase eher mehr Infizierte und Kranke/Tote erwarten.

    Ob es am schwedischen Gesundheitssystem liegt, dass dort eher 80% der Intensiv-Patienten überleben, während es in den USA eher 20% sind? Es liegt wohl weniger an der Qualität der Kliniken als an den vielen unerkannten oder unbehandelten Vorerkrankungen dank fehlender Krankenversicherungen und allgemein schlechterem Gesundheitszustand der Bevölkerung in den USA.

    Das finde ich überhaupt mit das fatalste: Alle reden von Gesundheit, kümmern sich aber nur um die Behandlung von Kranken. Dabei kann man so viel tun für ein starkes Immunsystem oder zur Vermeidung der Risikofaktoren von Covid-19 - die meisten sind lupenreine Zivilisationskrankheiten.

    Ich frage mich, wie andere Länder wieder zu einem freien Reiseverkehr zurückkehren wollen, ohne Tracing-App und dergleichen. Die Schweden können das dann entspannt sehen, weil sie schon Herdenimmunität haben.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Es liegt wohl weniger an der Qualität der Kliniken als an den vielen unerkannten oder unbehandelten Vorerkrankungen dank fehlender Krankenversicherungen und allgemein schlechterem Gesundheitszustand der Bevölkerung in den USA.

    Das sprichst Du was ganz wichtiges an. Außerdem muss man dann auch noch berücksichtigen, dass viele AmerikanerInnen erst jetzt die Möglichkeit haben zum Arzt zu gehen. Die wären früher ganz ohne Versorgung zu Hause gestorben.

    Ich meine, weil man in Schweden der Krankheit mehr freien Lauf lässt als in anderen Ländern - deshalb würde ich in der jetzigen Phase eher mehr Infizierte und Kranke/Tote erwarten.

    Ah, O.K. so macht es natürlich Sinn. Aber da Schweden ja eigentlich was die Anzahl der Fälle pro 1M Einwohner angeht, noch besser dasteht als Norwegen und Deutschland, irgendwie auch wieder nicht.
    Wir können ja eigentlich nicht die Toten als Maß für die Ausbreitung betrachten, sondern nur die Anzahl der Infektionen.
    Für die Toten kommt dann eher so etwas wie Unterbringung der Risiko-Gruppen in Frage.
    Also dann neben den Krankenhäusern auch die Pflegeeinrichtungen.
    Ich dachte eigentlich immer das auch die Pflegeeinrichtungen in Norwegen und Schweden deutlich besser sind als in Deutschland.
    Da werden noch viele Menschen zu Hause betreut.
    Es dürfte da also eigentlich nicht zu solchen Massenausbrüchen in Pflegeeinrichtungen kommen.
    Weiß Du da mehr? Ich müsste das noch mal recherchieren, vielleicht ist das mittlerweile ja doch anders.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    @ayesnays@framasphere.org Übrigens kannst du die "Kürzel" von Usern auch einfach eingeben, wenn du einen Klammeraffen tippst und dann die ersten paar Buchstaben, du musst das nicht abtippen.

    Über Pflegeeinrichtungen in Schweden weiß ich zu wenig. Aber es gibt ja auch sehr viele andere Faktoren. Z. B. wie schwer die letzte Grippewelle eingeschlagen hat - wenn da mehr verschont blieben, bringt die Corona-Schneeflocke den Ast zum Brechen.
    Wenn man sich anschaut, was in Italien alles eine Rolle gespielt haben kann - Legionellen im Wasser, Luftverschmutzung, viele alte Menschen, Krankenhauskeime, großflächige Grippeimpfungen, Fehlbehandlungen (Fieber senken, ...), die Menschen gehen viel enger miteinander um - Küssen zur Begrüßung, überlastete Kliniken, etc. Und das sind sicherlich nicht alle Faktoren.
    Da gibt es sicherlich auch Faktoren, die Schweden von anderen Ländern unterscheidet, unabhängig von den ergriffenen Maßnahmen.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Übrigens kannst du die “Kürzel” von Usern auch einfach eingeben, wenn du einen Klammeraffen tippst und dann die ersten paar Buchstaben, du musst das nicht abtippen.

    @Jjf3xyhzzqetxxxx
    Ja, das wird über eine Skript aktiviert, wahrscheinlich JavaScript was ich immer deaktiviert habe. Deshalb sei mir nicht böse, mit meinen Sicherheitseinstellungen geht das nicht. Ich habe es jetzt mal mit copy und paste versucht, mal gespannt ob das klappt.

    Was die Faktoren angeht, wenn es der Rheinische Karneval in Deutschland gewesen sein sollte, so wie einer Deiner Links behauptet, dann müsste das doch hier auch in Deutschland stärker eingeschlagen haben.

    Übrigens noch was sehr interessantes, ich fand es wenigstens interessant.
    Es kann auch an den unterschiedlichen Virus-Typen liegen:
    https://www.pnas.org/content/pnas/early/2020/04/07/2004999117.full.pdf

    Not only does the networkconfirm the Italian origin of the Mexican virus (SI Appendix,Fig.S3), but it also implies that this Italian virus derives from the firstdocumented German infection on 27 January 2020 in an em-ployee working for the Webasto company in Munich, who, in turn,had contracted the infection from a Chinese colleague in Shang-hai who had received a visit by her parents from Wuhan.

    Drosten hatte das ja eigentlich schon mal dementiert, aber bin auch da mal gespannt was da herauskommt.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    Drosten mag ein hervorragender Virologe sein, aber ich traue ihm nicht wirklich. Dazu hat er zu oft in der Vergangenheit Alarm geschlagen und Katastrophenbilder an die Wand gemalt. "Es wird wirklich schlimm". Vielleicht stimmt was mit den Modellen nicht, wenn die Realität nicht dazu passt? Aber wie mit den (nicht) erhobenen und veröffentlichten Zahlen sinnvolle Vorhersagen getroffen werden können sollen, das ist ja auch rätselhaft. Wenn Drosten sich wirklich für ein objektives Bild der Virengefahr einsetzen würde, hätte er auch darauf hingewiesen, dass neben den veröffentlichten Fallzahlen mindestens dazu angegeben werden sollte, wieviel getestet wurde.

    Das mit den verschiedenen Virustypen hatte ich auch gelesen, aber wie so vieles können wir's entweder glauben oder auch nicht. Wir sind so weit weg von dem Geschehen, da können wir nur die Plausibilität einschätzen. Und was gestern noch Verschwörungstheorie war ("das Virus kommt aus einem Labor in China") kann am nächsten Tag schon von offiziellen Stellen als Fakt angesehen werden.

    Das mit dem rheinischen Karneval - vielleicht waren einfach dort zufällig Infizierte bei den Parties, so wie in Ischgl?

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    @Jjf3xyhzzqetxxxx: Als erstes ich habe wirklich die Lösung gefunden. Einfach @ und zwei geschleifte runde Klammern und daran dann Copy paste :)

    Stimme Dir in Deinen Aussagen wieder mal komplett zu.
    Ich habe mir die Sachen von Drosten immer nur durchgelesen, jetzt aber schon seit einer kurz vor Ostern nicht mehr.
    An einer Impfstoffentwicklung oder wie das geht bin ich nicht so interessiert. Mich interessiert eher der Antikörper-Test.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von dieser Einseitigkeit der Wissenschaft bzw. der Wissenschaft, die man für zulässig erachtet hat, wirklich geschockt war. Ich weiß natürlich, dass es in der Wissenschaft meist hart zu Sacher geht, aber diese Einseitigkeit wie wird sie schon bei den Klima-Modelle oder jetzt hier gesehen haben ist echt erschreckend.
    Heißt übrigens nicht, dass ich nicht auch davon überzeugt bin, dass der Mensch und seine verheerende Art zu Wirtschaften der Natur und den Planeten schadet, vielleicht gar überfordert, dass aber jegliche andere wissenschaftliche Theorie sofort mit Verschwörung abgetan wird ist wirklich Mittelalter.
    Ich versuche mir durch möglichst breite Auswahl der Quellen ein gesamten Bild zu machen, Deine Quellen oben hätte ich wahrscheinlich aus Berührungsängsten vor ein paar Wochen nicht konsultiert, aber ich lerne aus dieser Zeit, dass mensch wirklich keiner Quelle wirklich alleinigen glauben schenken darf. Die Mischung und vor allem das eigene Denken, welches jeglicher Quelle immer auch einer gewisse kritische Distanz entgegenbringen sollte.
    Und natürlich auch so ein Austausch wie der mit Dir hier gerade.
    Es darf auch spekuliert werden, wenn diese Spekulationen nicht als Wahrheit verkündet wird.
    Drosten hat doch teilweise auch nichts anderes gemacht und sich immer wieder revidieren müssen. Merkt nur keiner, weil alle an seiner Zunge hängen.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    Ich bin gespannt, ob sich jemand bei Dr. Wodarg entschuldigen wird. Wenn man sich anschaut, wie immer mehr Fachleute international ein Ende der Lockdowns fordern und die Gefährlichkeit immer mehr an die einer Grippe annähert... swprs.org Damit werden aber die ganzen Impfpläne unseres Impf-Messias durchkreuzt ...

    Hoffentlich wird das noch aufgearbeitet werden, auch der Konformismus der Medien. Habe da allerdings wenig Hoffnung, so gleichgeschaltet und unkritisch, wie die derzeit erscheinen.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    @ayesnays@framasphere.org Bei der Klima-Thematik bin ich nicht wirklich eingestiegen bisher. Das ist auch so ein Glaubensthema und die meisten, die laut schreien (in beiden Richtungen) können die Wissenschaft so wenig beurteilen, wie sie Quantentheorie verstehen (also gar nicht).

    Ich hoffe auch, dass es in absehbarer Zeit brauchbare Antikörpertests geben wird. So kann ich dann nachweisen, immun zu sein, ohne dass man mir einen ominösen Impfstoff in die Adern spritzt.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    Also, ich muss gestehen, dass ich den Wodarg am Anfang auch sehr komisch fand. Das lag auch an der Darstellung seiner ersten Kommentare. Das war schon ein wenig von oben herab. Damit hat er sich keinen Gefallen getan, die letzten Auftritte von ihm fand ich da schon ganz anders.
    Aber egal, wie er sich präsentiert hat, dass was mit ihm gemacht wurde das ist einfach unglaublich. Ich glaube aber nicht, dass dem sein Ruf wieder hergestellt wird. Wenn selbst Transparency International ihn so behandelt halt.

    Was mich persönlich viel mehr trifft, dass ich mir jetzt schon sicher bin, dass alle Bekannten und Freunde ihr Verhalten im Nachhinein rechtfertigen werden und zwar mit der Behauptung sonst wäre es schlimmer gekommen.
    Ist nicht so, dass alle von diese Welle erfasst sind, aber ich kenne keine der bislang im Nachhinein seine Meinung geändert hat. Es ist eben eine Welle oder Wahn.
    Hattest Du das hier schon gesehen?
    https://non.copyriot.com/reflexionen-ueber-die-pest/
    Hatte ich mal gepostet.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    @ayesnays@framasphere.org Hmmm ... kann mit dem Text nicht allzu viel anfangen. Ist mir zu intellektuell verschwurbelt.

    Die Frage ist natürlich auch, wann wir von "im Nachhinein" oder "danach" sprechen können. Die Wirtschaft wird deutliche Bremsspuren davontragen, das wissen wir jetzt schon.
    Den meisten, die brav "StayHome" gezetert haben, wird genügen, zur Mehrheit gehört zu haben. Es wird sicherlich in der Wissenschaft einen Diskurs darüber geben, wie es dazu kommen konnte, dass so unwissenschaftlich gearbeitet wurde und die Politik im Blindflug gehandelt hat (Merkel: "auf Sicht").

    Ich fürchte aber, dass wir nicht so schnell von "nach der Krise" sprechen werden - unser Impfmessias wird nicht bereitwillig zulassen, dass ihm so einfach die Impfschafe davonschwimmen.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    O.K. ich fasse mal die für mich wichtigen Aspekte zusammen, die sind eigentlich ganz klar und nicht verschwurbelt.

    Die folgenden Überlegungen betreffen nicht diese #Seuche, sondern das, was wir über die #Reaktionen verstehen sollten, die sie bei den #Menschen auslöst. Es geht also darum, über die Leichtigkeit nachzudenken, mit der sich eine ganze Gesellschaft damit abgefunden hat, die Pestilenz zu erleben, sich zu Hause zu isolieren und ihre normalen Lebensbedingungen, ihre Arbeitsbeziehungen, ihre #Freundschaft, ihre #Liebe und sogar ihre religiösen und politischen Überzeugungen zu suspendieren.

    Hier geht es also darum wie leicht sich die Bevölkerung einen Diktat unterworfen hat, welches ihre Freiheitsrechte massiv eingeschränkt hat.

    Das kann, wie jede #Religion, Aberglaube und #Furcht hervorrufen oder zumindest dazu benutzt werden, sie zu verbreiten. Noch nie haben wir das typische Spektakel der Religionen in Krisenmomenten so deutlich beobachten können: unterschiedliche und widersprüchliche Meinungen und Vorschriften, die von der ketzerischen Minderheitsposition (obwohl sie von angesehenen #Wissenschaftlern vertreten wird), die die Schwere des Phänomens leugnet, bis hin zum dominierenden orthodoxen Diskurs reichen, der das Phänomen bejaht und dennoch radikal von der Art und Weise abweicht, wie ihm begegnet wird

    Hier wird doch genau dieser Streit unter den Wissenschaftlern angesprochen. Und auch mir werden jetzt solche Vorgänge wie im M.A. oder während Diktaturen viel klarer. Also das was da in der Psyche der Menschen abgeht.

    Und wie immer in solchen Fällen gelingt es einigen #Experten oder so genannten Experten, sich die #Gunst des #Monarchen zu sichern, der, wie in Zeiten der religiösen Streitigkeiten, die das Christentum spalten, nach seinen eigenen Interessen für die eine oder andere Strömung Partei ergreift und seine Maßnahmen durchsetzt.

    Hier geht es darum, dass eine Wissenschaft als die Wahrheit auserkoren wird und das es dabei auch im eigene Interessen geht.

    Eine weitere Sache, die zum Nachdenken anregt, ist der offensichtliche Zusammenbruch aller gemeinsamen Überzeugungen und des Glaubens. Es scheint, als ob die Menschen an nichts mehr glauben – außer an die nackte biologische #Existenz, die unbedingt gerettet werden muss. Aber auf die #Angst, sein Leben zu verlieren, kann man nur eine #Tyrannei, einen monströsen Leviathan mit gezücktem Schwert stützen.

    Das ist doch auch zu offensichtlich. Wir reden hier nicht von der Pest, sondern von einen Virus mit einer Sterblichkeitsrate von vielleicht 1%.
    Wir reden davon wie Angst dominiert. Offiziell geht es nur um den Schutz der Risikogruppen, aber inoffiziell überwiegt doch die Angst.
    Schau doch mal wie viele Leute auch hier in diesem Forum Angst vor dem Weg zu Apotheke oder dem Arzt haben.
    Glaubst Du echt die Mehrzahl der Leute trägt die Maske aus Angst andere Anzustecken? Nein, dass ist natürlich die Angst um das eigene Wohl was d dominiert.

    Deshalb glaube ich nicht, dass es – wenn der Notstand, die Pest, für beendet erklärt wird, wenn sie vorbei ist – für diejenigen, die sich ein Minimum an Klarheit bewahrt haben, möglich sein wird, zum früheren Leben zurückzukehren.

    Dieses Satz finde ich am interessantesten. Denn ich glaube echt, dass es für uns , die kritisch geblieben sind, am Ende nicht einfacher, sonder eher schwieriger wird, wenn auf einmal wieder alles für beendet erklärt wird.
    Dann kommen wir uns vielleicht vor wie nach einem Albtraum den mensch am Morgen schon wieder vergessen hat.

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  • Jjf3xyhzzqetxxxx
    Jjf3xyhzzqetxxxx
    2020-04-15

    @ayesnays@framasphere.org

    Noch nie haben wir das typische Spektakel der Religionen in Krisenmomenten so deutlich beobachten können: unterschiedliche und widersprüchliche Meinungen und Vorschriften, die von der ketzerischen Minderheitsposition (obwohl sie von angesehenen #Wissenschaftlern vertreten wird), die die Schwere des Phänomens leugnet, bis hin zum dominierenden orthodoxen Diskurs reichen, der das Phänomen bejaht und dennoch radikal von der Art und Weise abweicht, wie ihm begegnet wird
    Das "und dennoch radikal von der Art und Weise abweicht, wie ihm begegnet wird" verstehe ich nicht. Der Satz als ganzes ist klar, wobei ich in Zweifel ziehe, dass es tatsächlich die Minderheit der Wissenschaftler ist. Hier greift ja noch das Phänomen, dass viele Wissenschaftler stark abhängig davon sind, Fördergelder zu bekommen. Die meisten Fachleute machen einfach den Mund nicht auf, um nicht wie Dr. Wodarg geteert und gefedert zu werden.

    Offiziell geht es nur um den Schutz der Risikogruppen, aber inoffiziell überwiegt doch die Angst.
    Das ist die Situation des kleinen Mannes und der kleinen Frau. Die spannende Frage ist, worum es den "Mächtigen" inoffiziell geht. Ich würde sagen: Macht und Kontrolle.

    Glaubst Du echt die Mehrzahl der Leute trägt die Maske aus Angst andere Anzustecken?
    Klar, besonders wenn die Leute allein im eigenen Auto sitzen und eine Maske tragen 😂

    Denn ich glaube echt, dass es für uns , die kritisch geblieben sind, am Ende nicht einfacher, sonder eher schwieriger wird, wenn auf einmal wieder alles für beendet erklärt wird
    Das ist ja die spannende Frage: Werden die Maßnahmen tatsächlich alle zurückgenommen, das "Ermächtigungsgesetz" wieder gelöscht, das geplante Tracking aus den Betriebssystemen entfernt, die Reisefreiheit wiederhergestellt - ohne Impfzertifikate, wohlgemerkt?
    Daran habe ich erhebliche Zweifel. Nach Corona ist vor der Grippe oder einem anderen Erreger, der durchs globale Dorf getrieben werden wird.

    Wir werden aus diesem Traum nicht aufwachen. Und all die Mitläufer werden glücklich sein, dass man sich so fürsorglich um ihre Gesundheit kümmert.

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  • ayesnays@framasphere.org
    ayesnays@framasphere.org
    2020-04-15

    @Jjf3xyhzzqetxxxx:

    Also zunächst noch mal den einen Satz so wie ich ihn verstehe. Hier das Original

    Noch nie haben wir das typische Spektakel der Religionen in Krisenmomenten so deutlich beobachten können: unterschiedliche und widersprüchliche Meinungen und Vorschriften, die von der ketzerischen Minderheitsposition (obwohl sie von angesehenen #Wissenschaftlern vertreten wird), die die Schwere des Phänomens leugnet, bis hin zum dominierenden orthodoxen Diskurs reichen, der das Phänomen bejaht und dennoch radikal von der Art und Weise abweicht, wie ihm begegnet wird

    Also die unterschiedlichen Meinungen sind
    1. die ketzerischen Meinungen a la Wodarg ,es gibt da gar keinen besonderen Virus, Corona Viren gibt es schon lange.
    Diese Meinung wird als die Minderheitenmeinung klassifiziert.
    2. bis hin zum dominierenden othodoxen Kurs, also eine gewisses Abspaltung von der katholischen Wahrheitslinie (also Drosten & Co) , die zwar die Gefährlichkeit des Virus ebenfalls sehen, aber nicht mit den Maßnahmen übereinstimmen, wie ihm begegnet wird.
    Also das wäre wahrscheinlich auch meine Position. Ja, der Virus ist da und gefährlich, aber es führt kein Weg an Herdenimmunität vorbei oder aber auch Die Meinung von Streeck der die Gefährlichkeit bejaht, aber die Maßnahmen für völlig überzogen empfindet.,
    Die Katholische Richtung wird hier also gar nicht mehr extra Aufgeführt, weil sie ja den Anspruch der Wahrheit ohnehin für sich gepachtet hat.

    wobei ich in Zweifel ziehe, dass es tatsächlich die Minderheit der Wissenschaftler ist. Hier greift ja noch das Phänomen, dass viele Wissenschaftler stark abhängig davon sind, Fördergelder zu bekommen. Die meisten Fachleute machen einfach den Mund nicht auf, um nicht wie Dr. Wodarg geteert und gefedert zu werden.

    Ja, ich denke genau aus diesem Grunde ist es wohl die Minderheit.
    Was ich aber z.B. nie verstanden haben, dass manche Leute den Wodarg und diesen Sucharit Bhakdi vorgeworfen haben aus eigenen finanziellen Interesse zu handeln.
    Das ist so aberwitzig. Eigentlich waren ja auch früher PolitikerInnen mit einen bestimmten Alter beseelt, weil diese eben unabhängig waren und keine Karriere mehr aufs Spiel setzen konnten und zudem und von daher schwer zu manipulieren.

    Ich würde sagen: Macht und Kontrolle.

    Also ich denke zwar immer noch, dass es nicht gesteuert war, aber das es eine Welle wurde, der man sich nur schwer entziehen kann. Das diese Welle dann stetig aus eigenen Interesse befeuert wird, ist eine andere Sache und das glaube ich auch.

    Das ist ja die spannende Frage: Werden die Maßnahmen tatsächlich alle zurückgenommen, das “Ermächtigungsgesetz” wieder gelöscht, das geplante Tracking aus den Betriebssystemen entfernt, die Reisefreiheit wiederhergestellt - ohne Impfzertifikate, wohlgemerkt?
    Daran habe ich erhebliche Zweifel. Nach Corona ist vor der Grippe oder einem anderen Erreger, der durchs globale Dorf getrieben werden wird.

    Also ich denke es fängt schon an. In NRW werden schon wieder kleinere Läden aufgemacht ab nächsten Montag.
    Ich werde mich nicht gegen den Virus impfen lassen. Ich bin kein absoluter Impfgegener, habe selber einige Impfungen. Aber gegen Grippe und Corona Viren, die sich ja jedes Jahr ändern können, werde ich mich nur unter körperlichen Zwang impfen lassen.

    Wir werden aus diesem Traum nicht aufwachen. Und all die Mitläufer werden glücklich sein, dass man sich so fürsorglich um ihre Gesundheit kümmert.

    Also, ich mag daran echt noch nicht denken. Bin mal gespannt wie es Montag wird. Auch Fahrradläden haben wieder auf, das interessiert mich dann ja schon :)

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