• Lisbeth Meier
    Lisbeth Meier
    2020-04-14

    Ich stimme bei allem zu, aber auf die Strasse zu gehen und zu demonstrieren empfinde ich wirklich als lächerlich. Genau das tun Untertanen, wenn sie nicht direkt zu Hause hocken bleiben und ihr Maul halten.
    Wer sollte denn was fordern? Und vor allem von wem?
    Sollen wir (wer auch immer das ist) die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen fordern, damit alles wieder so beschissen weitergehen kann wie bislang? Oder gleich den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen? Damit wir uns dann andere Marionetten aussuchen dürfen? Oder sollen wir den ganzen Abschaum auffordern sich auf einer einsamen Insel zu isolieren? :-D

    Ne, ne, ne. Demonstrieren ist mit Sicherheit keine Lösung und leider habe ich auch keine Idee was man akut tun könnte, um schlimmeres abzuwenden.

    Die Lösung ist letztendlich immer bei einem selbst und sobald das die Mehrheit der Menschen kapiert hat, wird sich alles von alleine regeln.

    „Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat.“
    ―Jiddu Krishnamurti

    - https://gutezitate.com/autor/jiddu-krishnamurti/

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  • Günter
    Günter
    2020-04-15

    „Die Wandlung der Gesellschaft ist nicht so wichtig; sie wird sich natürlich und zwangsläufig ergeben, wenn der Mensch die innere Wandlung vollzogen hat.“

    ―Jiddu Krishnamurti
    ja

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  • Günter
    Günter
    2020-04-15

    Persönlichkeitsbildung könnte in der Tat etwas verbessern, wenn sich eine Mehrheit bewußt wird, daß Selbsterkenntnis ein Mehrwert ist.
    Wie oder was tust Du, um diesem Anspruch gerecht zu werden?

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  • Lisbeth Meier
    Lisbeth Meier
    2020-04-15

    Gute Affirmationen lesen, teilweise auswendig lernen und täglich mehrmals wiederholen.
    Zu Menschen die mir begegnen im Geiste "Ich liebe dich" sagen, oder "Bitte verzeihe mir alles was ich dir jemals angetan habe, sowie ich dir alles verzeihe was ich dir jemals angetan habe. Meine Seele grüßt deine Seele. Ich liebe dich und ich liebe mich. Danke"
    Hin und wieder meditiere ich auch. Leider bin ich da nicht so konsequent wie ich gerne sein würde. Meditation ist meiner Meinung nach das um und auf.

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  • Günter
    Günter
    2020-04-15

    Ich schreibe Tagebuch, weil ich das nachlesen kann. Ich war sehr überrascht, wie oft ich mir Selbst etwas trügerisches zurechtlege, um dem Verlustschmerz "Nicht recht gehabt zu haben" zu entgehen. Mit Tagebuch gelingt es mir, das wahrzunehmen und Vorgehensweisen zu überlegen, wie ich dieser Form des Selbstbetrugs widerstehe.

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  • Lisbeth Meier
    Lisbeth Meier
    2020-04-15

    @Günter Das ist eine sehr gute Methode um sich selbst besser reflektieren zu können.
    Für mich allerdings noch schwieriger umzusetzen, wie tägliches meditieren.

    Wenn mich irgendwer besonders aufregt, versuche ich zunehmen dahinter zu kommen, woran genau das liegt. Ich habe festgestellt, dass das was mich aufregt fast immer etwas ist, wofür ich mich selbst enorm verurteile.
    Solche Erkenntnise führen zwar nicht direkt dazu, dass ich mich nicht mehr wegen der gleichen Sache aufrege, aber zumindest etwas gelassener damit umgehe bzw. noch schneller merke, dass das was mich aufregt letztenlich in mir liegt.

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