• Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-04-18

    Ich hatte gelegentlich schon mal erwogen, Geld für die taz hinzulegen. Solange die Zeitung aber solche Aufmacherfotos verwendet, spende ich das Geld lieber anderweitig. Ernsthaft, man kann über diese Nudelsiebe/Sturzhelme/Narrenkappen ja unterschiedlicher Meinung sein - manche tragen ja auch Krawatten oder Uniformmützen. Dies ist ein freies Land. Aber wie lächerlich ist das denn: ein Kleinkind auf einem Laufvierrädchen, das zum Sitzen schon in die Knie gehen muß, mit so einem überdimensionierten Bremsbelag um den Kopf ausstatten? Was kommt als nächstes, Sturzhelm auf der Wickelkomode, damit die Mutter sich keine Sorgen machen muß, wenn's mal runterfällt?

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  • taz
    taz
    2020-04-20

    Leg halt Dein Geld für die Leute hin, die solche Fotos nicht verwenden :) Da hat wohl jemand nach einer Illustrierung gesucht und dann einfach dieses Bild als Sinnbild für soziale Isolation für Kinder verwendet. Ein Symbolfoto halt. Der Helm stand dabei sicher nicht im Zentrum des Interesses. Ansonsten: Fight Hubschrauberelterntum! LG.

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  • Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-04-20

    Das tue ich ja. Dieses dpa-Symbolfoto habe ich speziell deswegen kommentiert, weil es noch etwas schlechter ist als das, was üblicherweise verwendet wird. Pikant daran ist, diese fehlgeleitete Art, zu glauben, Sicherheit für Kleingeld im Laden kaufen zu können und sich dann um nichts mehr kümmern zu müsssen, stellt auch eine Art sozialer Isolation des Kindes dar, die lange vor Corona angefangen hat. Es als eine Variante von Helikopterelterntum anzusehen ist ein interessanter Aspekt. Danke für die Idee!

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