• Wolfgang Strobl
    Wolfgang Strobl
    2020-09-24

    Dieser Bericht ist für die Tonne, jedenfalls aus dem Blickwinkel von jedem, der auch das Potential des Radverkehrs betrachten möchte. Aus Abbildung 12:

    Jedem Verkehrsmittel wurden Durchschnittsgeschwindigkeiten zugrunde gelegt: zu Fuß Øv=4km/h, Fahrrad Øv=15,3km/h, Pedelec Øv=18,5km/h, Bus/Bahn Øv=20km/h, Pkw Øv=24,1km/h

    Quelle: Umweltbundesamt, Expertenschätzung, Juli 2014

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, für eine Studie, die Verlagerungsmöglichkeiten, also Potentiale darstellen will, legt man geschätze Durchschnittsgeschwindigkeiten zugrunde, die vmtl. auf zementierten Vorurteilen des Status Quo beruhen.

    Zugegeben, zur Hälfte nicht in der Stadt, aber dafür auch nicht komplett im Flachland, wie es typisch für den meisten Kurzstreckenverkehr in der Stadt ist, eine meiner Kurzrunden

    2020-07-31: 01:02:43 27.2 km 177 m up, 176 m down, 26.0 km/h

    Würde man den Radverkehr so optimieren, wie man das für den motorisierten Verkehr tut, also ihn nicht auf minderwertige Wege verdrängen, sondern stattdessen z.B. die vorhandenen Fahrbahnen, und zwar alle, für schnelles Radfahren optimieren, würde ein nicht zu vernachlässigender Teil der Radfahrer in die Lage versetzt, im Schnitt schneller zu fahren als die dort für Pkw genannten 24,1 km und erheblich schneller als die für Pedelec genannten 18,5 km/h. Meine Güte,
    ich fahre ja als alter Sack und Nichtsportler über fast 80 km immer noch schneller.

    2020-08-05: 03:34:26 77.8 km 774 m up, 776 m down, 21.8 km/h

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