• murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    als wären frauen eine minderheit und “die arbeiterklasse” weiss&hetero&männlich definiert bzw wie thierse, wagenknecht und die komplette afd meinen, "normal"

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    @murdeRED dreams GrandWizardOfZOG Mhm, zu Zeiten von Marx war die Arbeiterklasse, die er gesehen hat, allerdings weiss, hetero & männlich. Er hat das mit definiert. Linke sollten da ja aufpassen, ob sie sich raus-diskutieren, wenn sie weiss, hetero und männlich als grundlegend diskriminierungswürdig ansehen. An OP: ja, Wagenknecht ist immer noch sexy - auch wenn es nur um politische Themen geht. Was an ihr übrigens sagen wir gegenüber Merkel positiv auffällt: sie sucht Diskurs und erscheint von außen zumindest nicht stutenbissig.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    erstens sucht wagenknecht keinen diskurs, sondern monologisiert und doziert, die wagenknecht sucht einen "resonanzraum", eine bühne, zweitens war "die arbeiterklasse" auch schon zu marx zeiten nicht "weiss&hetero&männlich", da gibt es zb von engels n paar sachen zu

    wenn sie weiss, hetero und männlich als grundlegend diskriminierungswürdig ansehen

    ohne strohmann/falschbehauptung gehts nicht, oder?

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    erklärt allerdings dein wagenknecht-faible, die sehnsucht nach den goldenen 50ger jahren

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Nochmal, wir diskutieren hier. Natürlich waren unter Marx (England, Deutschland) die Arbeiter noch die Familienväter mit absolut lokaler Herkunft. Nix mit Vermischung von Kulturen, Herkünften und der grundlegenden Diskriminierbarkeit der Bestandsbevölkerung. Letzeres ist gar nicht links. Anders herum wird das gerne als "Nazi" verstanden.
    Du hast auch eine Fehlbehauptung getroffen: sagen wir es so: selbst, wenn man nur "doziert", sucht man Diskurs. In der Akademie ist die Vorlesung sogar eine der wichtigsten Kommunikationsmittel.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    Nix mit Vermischung von Kulturen, Herkünften und der grundlegenden Diskriminierbarkeit der Bestandsbevölkerung.

    abgesehen vom framing, ist es einfach mal faktisch historisch völlig falsch und nein, einE dozent!n doziert, der/die diskutiert nicht und in einer vorlesung wird auch nicht inhaltlich debattiert, dafür waren (vor einführung von bolognia) die seminare, es stimmt einfach nicht!

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    zeugt im übrigen auch von völliger unkenntnis von marxens kapital, die ursprüngliche akkumulation verlangt absolut notwendig migration und vertreibung

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Wann warst du das letzte mal in einer Vorlesung? Natürlich wird dort diskutiert. Und natürlich war zu Marxens Zeiten die Arbeiterschaft halt aus der lokal ansässigen Bestandsbevölkerung. Ich "frame" hier gar nicht, das liegt mir sehr fern, weil ich dazu gar keinen Anlass habe. Ganz entfernt hätte ich das Bedürfnis zu diskutieren. Aber "framen" muss ich dich nicht - da habe ich dann ja eher den Eindruck, dass du Methoden anwendest, die eine grundlegende Seitenidee haben. Habe ich nicht nötig. Ich sage dir, wie ich drüber denke. Kann auch sein, ich liege mal falsch - mit Unterstellungen, ich würde da etwas absichtlich falsch erzählen, überzeúgst du mich nicht von deiner Meinung.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Bruahaha ;) Da liegst du falsch. Es führt dazu und verlangt das nicht.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Funktioniert doch auch ohne - oder?!

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    "Bibeltreuer Marxist" - lesen und doch nicht verstehen...

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    der historische Scheidungsprozess von Produzent und Produktionsmittel.

    produzent und produktionsmittel müssen voneinander getrennt werden und das produktionsmittel wird ware, damit auch die arbeitskraft des produzenten zur ware wird, der prozess verlangt zwangsläufig vertreibung durch inbesitznahme 0o
    "kultur" ist kein abgeschlossener kreis, war es nie, jeder kulturelle innovation lebt von der "vermischung", kultur lebt von "vermischung" und "bestandsbevölkerung" ist ein witziger ausdruck, die irischen arbeiter!nnen (auch frauen&kinder haben zu marx zeiten in den fabriken gearbeitet, siehe "lage der arbeitenden klasse in england" von engels) haben zu marxens zeiten massenhaft ihre arbeitskraft verkauft und engels hat sich schon darüber aufgeregt, dass die englischen arbeiter!nnen sich nicht gemeinsam mit denen organisieren wollen.
    vorlesung heisst vorlesung, weil es quasi frontal-unterricht ist, zuletzt hab ich, glaub ich, 2011 in einer vorlesung gesessen, geschichte, zu alternativ-bewegungen des 19ten und und frühen 20ten jahrhundert

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    soll ich jetzt aus dem kapital die teile raussuchen, wo von den frauen&kindern konkret die rede ist? kein bock

    und sry, wenns du wagenknechts marx-bezug rühmst, muss man halt auch die falschbehauptungen von frau wagenknecht in sachen marx eingehen, wenn mich das zu einem “bibeltreuen marxisten” macht, dann seis so, setzt immerhin text-kenntnis und -verständnis vorraus, welches dir offensichtlich abgeht

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    zu Zeiten von Marx

    du hast marx in die debatte gebracht, nicht mein fehler!

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Ich sage da mal, dass ich Marx gut aus dem Hörbuch kenne und ansonsten sein Kapital als Druckausgabe gut vom Gewicht her einschätzen kann (also durchlesen ist anstrengend - vorlesen lassen, geht so, wenn man nicht zu früh immer wieder einschläft). Ansonsten empfehle ich noch Adam Smith als Hörbuch hinterher (leider nur englisch, allerdings guter Sprecher...)

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Ich habe da auch kein Problem mit...

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    Kinder- und Frauenarbeit hatten wir sogar in der Schule, also bezüglich 19.Jhd., also meine Geschichtskenntnisse sind eher lasch, kann da keine genauen Jahreszahlen abrufen, aber irgendwas mit Webstühlen und auch Anfang 20. Jhd. mit Steinkohle, die Kleinen passten besser mit den Ponies in die Grubengänge oder so.

    Jedenfalls - Warum wird denn nun behauptet, dass Linke (oft schon völlig allgemein gesagt in diesem Problembereich) vor lauter Diskriminierungsängsten nicht mehr ihre "Kernkompetenzen" bearbeiten würden? Obwohl sie es doch tun? Ist das irgendwie ein Medienframing weil es spannender wurde darüber zu berichten als über den xten Arbeitsstreik oder Seebrückendemo?

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    wie gesagt, auch schon zu marx zeiten, war "die arbeiterklasse" nicht "weiss-hetero-männlich", aber schön, dass ich dir diesen historischen fakt noch einmal nah bringen dürfte 0o

    Historisch epochemachend in der Geschichte der ursprünglichen Akkumulation sind alle Umwälzungen, die der sich bildenden Kapitalistenklasse als Hebel dienen; vor allem aber die Momente, worin große Menschenmassen plötzlich und gewaltsam von ihren Subsistenzmitteln losgerissen und als vogelfreie Proletarier auf den Arbeitsmarkt geschleudert werden. Die Exproptiation des ländlichen Produzenten, des Bauern, von Grund und Boden bildet die Grundlage des ganzen Prozesses. Ihre Geschichte nimmt in verschiedenen Undern verschiedene Färbung an und durchläuft die verschiedenen Phasen in verschiedener Reihenfolge und in verschiedenen Geschichtsepochen. [ ... ] Vielmehr im trotzigsten Gegensatz zu Königtum und Parlament schuf der große Feudalherr ein ungleich größeres Proletariat durch gewaltsame Verjagung der Bauernschaft von dem Grund und Boden

    http://webs.ucm.es/info/bas/de/marx-eng/kapital1/cap24.htm

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    dann können wir ja jetzt zu deiner behauptung kommen, eine vorlesung wär ein raum für debatten und ein dozent würde diskussion suchen
    definition

    Ein Dozent (im 18. Jahrhundert entlehnt von lateinisch docēns, Partizip Präsens zu docēre, „lehren, unterrichten“) ist eine Person, die an Hochschulen und Bildungsinstituten des Tertiär- oder Quartärbereichs unterrichtet bzw. lehrt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dozent

    eine diskussion ist aber doch etwas grundlegendes anderes, als eine lehrveranstaltung, auch wenn man in einer diskussion was lernen kann, so wie du hoffentlich jetzt über marx, "die arbeiterklasse" und die "ursprüngliche akkumulation", eine diskussion findet (eigentlich) auf augenhöhe statt, unter gleichen, wenn aber jemand lehrt handelt es sich um ein hierarchisches verhältnis, nicht "unter gleichen"

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Er spricht ja nur von Verjagung - das ist im Zusammenhang mit Industrialisierung natürlich was anderes. Oder auch nur Manufaktur. Und der in der Zeit einsetzenden Verbesserungen in der Landwirtschaft. Klar, ich wohne hier in einem Pfarrhaus - das war früher ein richtiger Hofstaat für den Pfaffen. Heute leben wir da zu zweit drin. Das Haus ist von 1733. Zur Völkerschlacht war hinter dem damals noch stehenden Scheunengebäude (ist in den 1960ern eingefallen) ein Lazarett, Die Strukturen haben sich erhalten. Aber damals hatte der Pfaffe 10 Angestellte und die haben das Handtuch Land bearbeitet. Im 19. Jh gibt es einen Druck, dass die Landwirtschaft auch anders wird. Du hast in England dann teilweise eine Überbevölkerung. Die brauchst du nicht mehr auf den Handtüchern. Die müssen sich anders verdingen - etwa in Manufakturen oder frühen Fabriken. Aus der Zeit kommt Marx.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    nein, es ist kein "medienframing", sondern teil reaktionärer diskursstrategie, es werden strohmänner/pappkameraden aufgebaut und falschbehauptungen verbreitet, wie man ja auch der wagenknecht auch gut nachvollziehen kann, die behauptet ja auch immer, dass das gendersternchen auf kosten "sozialer politik" passieren würde, asl hätte die kipping irgendwann erklärt, dass sie im austausch für irgendeinen regenbogen auf steuererhöhung für die reichen verzichten wollen würde.
    nicht viel anders wie die afd

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    dein haus interessiert mich einen scheiss, verjagung und vertreibung sind synonyme! haarerauf

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Du willst mir nicht ernsthaft erzählen, dass du Gendersternchen gut findest? Bringt das den Feminismus weiter? Also im Ernst...

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    @Helmar Wodtke würdest du bitte beim gegenstand bleiben, andernfalls fällt es mir schwer im "diskurs" zu bleiben, deine behauptungén sind widerlegt! du hast marx da rein gebracht und ich habe dir nachgewiesen, mit zitat, mit quelle, dass dein hörbuch-wissen falsch ist und @°Anthepa hat das auch nochma ergänzt

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    "Verjagung" und "Vertreibung" sind durchaus unterschiedlich zu sehen. Im Grunde kommt das gleiche bei raus - bei einer "Verjagung" bist du aber nicht rechtmäßig dort, bei einer "Vertreibung" hast du ein altes Recht da zu sein. So weit darf man schon korrekt bleiben - und in den früheren Jahrhunderten war das schon ein Unterschied.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Mach mal eine Liste mit den deiner Meinung nach “widerlegten” Sachen. Würde mich auch interessieren - weil mir fehlen da noch die Anhaltspunkte für eine “Widerlegung”, die über eine Meinungsäußerung von dir hinaus gehen. Gut, Marx, da lasse ich dich doch schon in Ruhe…

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  • Thanatos
    Thanatos
    2021-04-11

    Ich habe es so verstanden:

    Diese Dichotomie, dass Queere, migrantische Menschen und Geflüchtete unbedingt in einer Reihe stehen mit priviligierten Leuten kam eher von Rechten. Im Osten kommt als einfaches Feindbild noch der Wessi dazu. Wagenknecht hat das einfach nur noch mit anderen für links eingeführt, weil sie wahrscheinlich dachte, dass man mit solchem billigen Populismus evtl. nicht-prviligierte Wähler_innen, die zwar konservativ sind, aber früher aus Gewohnheit PDS/Linke wählten und dann aufhörten, als sich die Linke dann auch anfing als emanzipatorisch zu definieren, wiederaquirieren könnte. Dieses gegeneinander Ausspielen hat natürlich mit der Wahrheit nichts zu tun. Viele Queere, migrantische Menschen, Geflüchtete haben mehr mit den durchschnittlichen Linke-Wähler_innen gemeinsam, als mit Wagenknecht.

    Übrigens ist dies auch nichts neues: Lafontaine hat das ja auch in den 90ern gemacht. Z.B. waren damals neben Geflüchteten auch prekär-lebende Spätaussiedler_innen das Ziel.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    hach gottchen, von paschukanis und dem warencharakter des rechts haste also auch noch nie gehört? marx war ganz sicher kein rechtsidealist, sondern hat den idealismus, namenrtlich den rechtsidealismus von hegel scharf kritisiert, aber jetzt willst du ernsthaft über den semantischen unterschied zwischen "vertreibung" und "verjagung" diskutieren? mach allein, is mir deutlich zu lächerlich, immerhin sind wir jetzt beide bei dem stand sind, dass der kapitalismus von beginn an migration notwendig brauchte, von irgendwo mussten die arbeiter!nnen (also auch die "weiblichen arbeiter" und die kinder, jungen und mädchen) kommen, die wurden ja nicht von reichsflugscheiben einfach so über manchester abgeworfen ;)

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11
    • war die Arbeiterklasse, die er gesehen hat, allerdings weiss, hetero & männlich.

    widerlegt!

    • die Arbeiter noch die Familienväter mit absolut lokaler Herkunft. Nix mit Vermischung von Kulturen, Herkünften

    widerlegt

    • selbst, wenn man nur “doziert”, sucht man Diskurs.

    widerlegt

    • Es führt dazu und verlangt das nicht.

    widerlegt

    • Und natürlich war zu Marxens Zeiten die Arbeiterschaft halt aus der lokal ansässigen Bestandsbevölkerung

    widerlegt

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    omg der nächste sahra knecht

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  • Thanatos
    Thanatos
    2021-04-11

    Hier entsteht der Anschein, Migration passierte in D nur nach den 60ern in Westdeutschland. Keine polnischstämmigen Arbeiter_innen in NRW, keine Sorb_innen, keine Jüd_innen, keine Romnja, Sintize...

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    es ist schon ein riesenunterschied ums ganze, wenn der/die arbeitsmigrant!n übers mittelmeer vor der hungernot flieht und nicht über die irische see, völlig grundlegend andere geschichte 0o

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Nix von allem @murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    @Michl : Natürlich gibt es zur Vorlesung eine Diskussion. Wann warst du da das letzte mal? Natürlich kann es sein, dass Studenten auf die Aufforderung hin Fragen zu stellen, keine stellen. Vllt. verwechselst du das auch mit Frontal-Angeboten. die halt an sich wenig taugen, in der Pandemie sogar einfach ersetzbar sind, aber durchaus in manchen Bereichen auch 90% vom Unterricht ausmachen. Die Vorlesung ist ein wichtiger Baustein in der Verbreitung und Diskussion von Wissen. Wenn du mal was über "intentionale Kommunikation" gehört hast - das lief bisher alles über einige Bücher und sonst über Vorlesungen.
    Also ich bin heute müde, reden wir morgen weiter - es macht so aber auch wenig Spaß. wenn man von einem immer als "böse" angesehen wird. Und dann will der nicht mal Marx hören...

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  • Thanatos
    Thanatos
    2021-04-11

    Gibts das auch in deutsch?

    Нажалост не.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    hey, im ruhrpott gab es nie "polnische bergarbeiter" und in berlin nie "schlesische kindermädchen", bayer!nnenn, pfälzer!nnen, ostfries!nnen und sorb!nnen haben schliesslich auch schon immer "die selbe" kultur 0o

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    nein, aber wenn es um aussagen von marx geht, sind marx-zitate eine (mögliche) beweisführung 0o

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    ihr seid ernsthaft diskursunfähig, sry, falschbehauptungen, gegenstandswechsel und absolute argument-resistenz, man kann ja sogar wortwörtlich marx zitieren und ihr behauptet trotzdem das gegenteil, ultra anstrengend

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-11

    Es ist verwunderlich, dass es kulturelle Unterschiede schon zu Marxens Zeiten gab? Dann wundere ich mich über diese Aussage, Es gibt auch heute kulturelle Unterschiede innerhalb Deutschlands. Sagen wir Bayern sind anders drauf als Sachsen und Sorben anders als die anderen Sachsen. Ist das für euch irgendwie besonders?

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  • Thanatos
    Thanatos
    2021-04-11

    Irgendwie fühle ich mich nach den Aussagen von Michi in meiner Annahme bestätigt, dass in der Linken-Wähler_innenschaft viel mehr Konservative waren, als wir vorher annahmen -- eine fast schon mythologische Annahme, dass Deutschland vor den 60ern rein ethnisch Deutsch war, der Ekel vor Fremdem und Fremdsprachlichem...

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  • Thanatos
    Thanatos
    2021-04-11

    Rumänen, Bulgaren und andere Bauern, die ihre Fahrerlaubnis irgendwo in der Walachei auf dem Feldweg gemacht haben.

    Wow... Das geht ja schon sehr in die national-chauvinistische Ecke. Gruselig!

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    @°Anthepa ich bin raus, sonst werde ich unfreundlich
    @Thanatos ich bin in der hinsicht ja christine ostrowski-gestählt (auch kein richtig arischer name;)

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-11

    und marx-zitate aus dem kapital und als schmakerl gibts noch den hoinweis auf den sozialisten-kongress in stuttgart, 1907
    http://www.trend.infopartisan.net/trd0907/t120907.html

    Der Kongress lehnte das ab und forderte stattdessen die „Abschaffung aller Beschränkungen, welche bestimmte Nationalitäten oder Rassen vom Aufenthalt in einem Lande und den sozialen, politischen und ökonomischen Rechten der Einheimischen ausschließen oder sie ihnen erschweren...“

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    Also mal sehen, von oben nach unten..

    Die Erklärung von Thanatos und teils vorher von Murdered nehme ich mal mit:
    Dass Wagenknecht und Co. eigentlich Konservative, die aus Gewohnheit links wählten, dann aber aufhörten, wieder mitnehmen wollen (damit die nicht AfD wählen?)
    Deshalb muss ich auch immer irgendwie an meinen Stasi-Opa denken, wenn ich Sahra sehe und an Leipzig denken.
    Aber egal.
    Was mir bei der "Normale Leute / Arbeitende / Unprivilegierte"-Diskussion (die ja immermal aufkommt) oft gedanklich aufplöppt: Wie bekommt man diese Klientel auf einen inklusiveren Pfad? Von den Neiddebatten runter?
    Wenn sie Angst vor Veränderungen haben und dass ihnen was weggenommen wird, was hülfe? Gießkannenartige Dorfverschönerungskampagnen ja eher nicht.

    Bildung schon, ich bin ziemlicher Fan einiger Kampagnen der örtlichen Problemviertelschule .. ah, ich schweife ab, gucke noch zum nächsten Punkt...

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    @Michl

    Und die Linke haben sich schon sehr weit von ihren Kernthemen verabschiedet, wie Frieden und Völkerverständigung. Jedenfalls hört man da nicht viel von Abrüstung, Gesprächen und Verständigung. Gerade in Bezug auf Russland.

    Die Linke jetzt als Partei? Dort sind doch aber viele pro-Russland und pro-Ukrainekrieg, zum Beispiel?

    Oder die Linken als Personengruppe?

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    Нажалост не.

    Heul nicht? Jammer nicht rum?
    (hab ganz schön lange gebraucht, um das Verb im Wörterbuch zu finden, aber coole Übung)

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    was persönliche Erlebnisse mit national-chauvinistische Ecke zu tun haben, weiss ich nicht.

    Keine übermüdeten, mies bezahlten LKW-Fahrer (sind ja doch meist Männer) wäre schön, aber dann wären die Regale leerer, passt nicht zum konsumfreudigen Charakter hierzulande. Kann ja sein, dass in anderen Ländern andere Fahrschul(prüfungs)praxis besteht, aber können da einzelne sehr normale Familienväter was dafür? (das ist ein Klischee, das ich Dokus über LKW-Fahrern entnommen habe)

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-11

    Damals haben das vermutlich mehr Deutsche gemacht. Ich war damals mit einer zusammen, deren Vater LKW-Fahrer war, der kam immer mit einer Scheißlaune nach Hause, den Job wünsche ich keinem.

    Wie auch immer, meine Grundfrage ist ja geklärt, danke, mir reicht es dann auch erstmal mit Gestreite. Werde bei Gelegenheit nochmal über Detailfragen kontemplieren, gääähn.

    0
  • Dr. Hydro
    Dr. Hydro
    2021-04-14

    "Ich sag mal so: Vor dem Schengener Abkommen waren die Regale auch nicht leer."??? Grenzen dicht und Schießbefehl? Block Michi. PS Kein Mumm zur Debatte?

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-14

    Er meint da m.E. die Möglichkeit, bulgarische usw. Leute anzuheuern als deutsches oder polnisches Transportunternehmen.
    Diese Debatte war dann schon ziemlich zerfranst. Aber ist okay, Ausgangsfrage wurde ja beantwortet.

    0
  • Dr. Hydro
    Dr. Hydro
    2021-04-14

    So ist es wohl. Kein Mumm zu Debatte. So sind sie, die Querfrontler. Aber darin unterscheiden sie sich nicht wesentlich von ihren AfD Kumpanen. Wobei sich der Michi, wie ein kleiner Blick in sein Profil zeigt, nicht scheut die Beiträge von offenen Rechtsradikalen zu teilen.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-14

    is halt immer diese milchmädchenrechnung, bei der absolut ausser acht gelassen wird, welchen effekt der europäische binnemarkt auf die bundesdeutsche wirtschaft hat. fleischprodukte oder spargel wären halt auch nicht so billig und die kosten in der pflege um ein vielfaches höher. irgendwer muss den mehrwert ja auch produzieren

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    @murdeRED dreams GrandWizardOfZOG Es würde weniger verkauft werden, wenn es teurer ist, was es teurer machen könnte, in welchem Fall es vllt. komplett verschwindet. Irgendwann essen wir dann nur noch Zwiebeln und Kartoffeln.
    Bei Spargel gibt es übrigens schon Ernte-Automaten ;) Dann verdient die polnische Arbeitskraft, die bisher aus ihren auch eigenen Gründen gekommen ist, gar nichts mehr.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    @murdeRED dreams GrandWizardOfZOG Man kann das als eine Art Kolonialismus ansehen - aber ohne polnische Arbeiter auf der Baustelle steht kein Rohbau. Und ohne den Verdienst kein Häuschen in Polen.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-14

    man kann sich auch n loch ins knie bohren 0o

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    Ja, kann man. Du würdest auch lieber einen Auftrag aufnehmen, der dir mehr Geld bringt. Versuche mal als Deutscher eine Haushaltshilfe einzustellen (also sagen wir Fenster putzen). Da nimmst du entweder einen Strick, wenn du es selbst versuchst, oder kaufst irgendwo die Dienstleistung ein. Wenn dann die deutsche Firma verliert und du eine polnische nimmst, dann kennst du das System so halbwegs. Es findet auch ein Transfer von Geld statt. In dem Fall Richtung Polen. Hier empfängt man eine Dienstleistung und gibt Geld. "Geld" ist dort der Maßstab. Die machen es und bekommen es hin - sind teilweise verlässlicher als der deutsche Handwerker und am Ende ist nur der zufriedene Kunde interessant. Den Kasten Bier für die Arbeiter von sonst wo, der geht in die Schwarzkasse ein und unter Nebenausgaben, die dann nicht mal das Finanzamt kennt...

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  • °Anthepa
    °Anthepa
    2021-04-14

    Naja, polnische Arbeiter machen alles mögliche, von Keksen in Thüringen bis Datschendächer in Potsdam und ich glaube manchmal, dass ohne sie viele Privatvermietende (von sehr günstigen Zimmern) derzeit pleite gingen, aber das ist auch nicht alles Kolonialismus.
    Manche werden von deutschen Privatpersonen beauftragt, sparen ihr Handwerkereinkommen, kaufen später Grundstücke im Oderbruch, wo ihre Kinder Schulen retten...

    Mit Bulgarien, Rumänien etc ist das m.E. krasser.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-14

    ist mir etwas zu wirr, unter "kolonialismus" verstehe ich etwas anderes, aber dir noch viel spass

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    @murdeRED dreams GrandWizardOfZOG: Ich sage man kann das so sehen - an sich entstehen schöne Häuschen in Polen. Die machen dort natürlich ihre Sachen schön. Neben den unseren. Ist natürlich die Frage, wie lange wir uns das leisten können...

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    Wir sind eigentlich viel zu verkopft. Wir sollten unsere Kinder auch in Bildungseinrichtungen jenseits des Gymnasiums schicken. Irgendwer muss den Dachstuhl machen, kann nicht sein, dass wir das komplett verlernen in unserer Dekadenz.

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  • murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    murdeRED dreams GrandWizardOfZOG
    2021-04-14

    und ich sage, dass man sich auch ein loch ins knie bohren kann, man kann auschwitz auch für eine erdbeereismarke halten oder voller überzeugung erklären, dass 2+2=44.
    natürlich kann man begrifflichkeiten völlig unabhängig von ihrem inhalt benutzen, find ich persönlich aber nicht sinnvoll und eher witzlos, ja, auch pol!nnen, rumän!nnen, bulgar!nnen usw gehen lohnarbeiten, so what?

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    Willst du eine Dikussion über Treblinka? Ich finde zu Ost-Tschechien-Zeiten war dort wesentlich zu wenig Geld da, das alles gut zu erhalten. Was vllt. auch ein Glücksfall war, weil die das nicht kaputt-saniert haben. Soviel zu den Sachen vor 45. Ansonsten leben wir heute.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    Ups. ich verwechsele gerade die KZs, die ich mit Klassenfahrt besucht habe. Treblinka ist in Polen. Ich hatte da so eins in Tschechien, wo ich den Bauzustand der aufstehenden Bauten damals schon für Scheiße gehalten hab.

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  • Helmar Wodtke
    Helmar Wodtke
    2021-04-14

    Theresienstadt wars...

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