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    2021-06-24

    “Wahlen, heißt es immer wieder, würden in »der Mitte« gewonnen.

    Wahrscheinlich gilt dies nur in relativ stabilen Systemen ohne große Einkommensschere und ständiger gradueller Verbesserung der Umstände einer breiten Mehrheit. So nach dem Motto, Wachstum des BIP von 2-3% das beim gro der Gesellschaft gleichmäßig auch so ankommt.

    Krisenhafte Entwicklungen müssen dann stets im alarmistischen Ton beklagt werden, ohne ihre Ursachen verstehen zu können.

    Zu können, zu müssen oder zu wollen?

    Und selbst all dies gilt nur bei einer anständigen Wahlbeteiligung, sprich Teilnahme an der Demokratie. Der allgemein Inflationär und fehlerbehaftete bis falsche Gebrauch des Begriffes Populismus weist jedoch des weiteren darauf hin das es noch andere Aspekte gibt die man vielleicht mit der "gefühlten Temperatur" beschreiben könnte. Sprich die Beeinflussung der Perzeption des Wahlvolkes. Medien und heut zutage Algorithmen sind dabei sicherlich ausschlaggebend.

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  • BeatclubFC
    BeatclubFC
    2021-06-24

    Und selbst all dies gilt nur bei einer anständigen Wahlbeteiligung, sprich Teilnahme an der Demokratie.

    Die Wahlbeteiligung sagt ja wirklich einiges aus. Hier ist sie gerade bei den Geringverdienern und gesellschaftlich Abgehängten sehr gering. Die Politik für den Mittelstand (CDU, FDP, Grüne), die Arbeiter(innen)aristokratie (SPD) und Kleinbürgertum (AfD) lässt diese Menschen ja auch nicht mehr vorkommen. DIE LINKE tut sich schwer und findet da auch kaum Zugang (da sie in den unteren Klassen auch nicht sozial verankert ist). Daher herrscht in bei oben genannten ein Gefühl der Ohnmacht, dass aber auch nur dadurch aufgelöst werden kann, die gesellschaftliche Ausgangssituation zu erkennen, zu benennen und sich zu organisieren. Dazu gehört auch ein gerüttelt Maß an Populismus, politischer Klarheit und Motivation.

    Die politische Rechte (im Moment die AfD) bedient sich ja auch nur bei denen mit Abstiegsängsten.

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    2021-06-24

    Yupp
    In der Aktualität und seit geraumer Zeit scheint mir das der erste und wichtigste Grundsatz eines jeden Wahlkämpfers sein muss den Willen und die unabdingbare Bestätigung der Menschen "unserer" Gesellschaft sein muss Demokratie an sich nicht in Frage zu stellen. Nichts ist dem abträglicher als sich nicht zu den Wahllokalen zu begeben und einen Wahlzettel abzugeben.
    Hier herrscht ja Wahlpflicht, dementsprechend hat sich eine "Kultur" entwickelt die das ungültig machen eines Wahlzettels oder auch das gar nichts ankreuzen als Option des Ausdrucks etabliert hat. Dies existiert neben der Schwankenden aber weitaus geringeren Quote derer die nicht wählen gehen.

    Ein Wahlkampagne nach dem Motto "Demokratie ja, den Sch**** den ihr uns hier anbietet nein. Geh wählen und sie kreative!" oder so ähnlich wäre von Nöten scheint mir.

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