• Birne Helene
    Birne Helene
    2022-01-31

    Das schaffen die. Notfalls dreht man halt an der Stellschraube. Früher(tm) galt ein Zug als pünktlich, wenn er weniger als zwei Minuten verspätet war. Heute sind es sechs. Das ist ausbaufähig.

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  • Christoph S
    Christoph S
    2022-01-31

    Peinlichkeit passt gut. Zur Not wird der Zug einfach gecancelt, dann ist er wieder pünktlich

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  • (((chaospunk)))
    (((chaospunk)))
    2022-01-31

    ja, und dann wartet man halt noch anderthalb stunden, aber man schafft den anschlusszug in 70 minuten, und ist dann fast pünktlich um 00:45 zuhause. das ist echt toll

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  • (((chaospunk)))
    (((chaospunk)))
    2022-01-31

    db bekommt das hin, dass ich mir gelegentlich ein auto wünsche.....

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  • Josef
    Josef
    2022-01-31

    . . . die bekommen heimlich von der Autoindustrie was zugesteckt . . .

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  • Frank Dapor #podmin
    Frank Dapor #podmin
    2022-01-31

    Überl - aber im Zweifel kann man ja noch die "Scheuer- oder Pofalla-Wende" durchführen
    https://www.dkriesel.com/blog/2019/1229_video_und_folien_meines_36c3-vortrags_bahnmining

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  • (((chaospunk)))
    (((chaospunk)))
    2022-01-31

    interessant...das mit den ices ins land lassen wusste ich nicht. da ich diesen ice geliebt hatte, und be zeitlang von winterthur nach interlaken fuhr, immer am we, kann ich sagen, etwa 20 % der ices, die hätten kommen sollen, waren zwar pünktlich, aber keine ices, sondern schnellzüge der sbb

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  • Ditje (old)
    Ditje (old)
    2022-02-08

    Passt schon: Aktuell ist die Bahn fast 100% peinlich, da wäre 80% schon ein Erfolg :D

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  • Erik Pusch
    Erik Pusch
    2022-02-08

    @(((chaospunk))) Die Schweizer haben ja einen i.a. funktionierenden Taktfahrplan und den lassen Sie sich halt nicht von unpünktlichen deutschen Zügen kaputt machen. Mehr steht hier im Abschnitt Schweiz

    https://de.wikipedia.org/wiki/Taktfahrplan

    Und es ist halt nicht nur ein Armutszeugnis der DB sondern auch der Politik, dass man sich da nix beim Nachbarn abschaut.

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2022-02-08

    In Deutschland wurde der bestehende Fahrplan einfach anders geplant als in der Schweiz. Erstens gibt es in der Schweiz viel mehr Geld für die Bahn - und schon seit langer Zeit. Zweitens ist der Fahrplan in der Schweiz auf Robustheit hin optimiert, der Fahrplan in Deutschland auf Geschwindigkeit. Wenn man den Fahrplan in Deutschland eines ICEs so abändert, dass er an jeder Haltestelle 5 Minuten mehr Zeit zum Warten hätte, wäre der Fahrplan viel robuster (Verspätungen könnten besser wieder aufgeholt werden und würden sich nicht durch den gesamten Tag durchziehen), dafür wäre der Zug am Ende aber 1 Stunde später am Zielort. Da ist die Frage: will man lieber eine Stunde schneller da sein und ein Risiko für 20 Minuten Verspätung in Kauf nehmen, oder will man eine Stunde später da sein, wobei dann Verspätungen relativ unwahrscheinlich sind?

    Das Problem ist jetzt eigentlich: Jetzt weiß die Bahn auch, dass ihr Fahrplan robuster gewünscht ist. Aber man kann nicht einfach jedem Zug 5 Minuten Wartezeit an jeder Station verordnen und dann ist alles im Lack. Denn man muss auch die Umlaufzeiten berücksichtigen: Wenn der ICE am Zielort ankommt, wird erwartet, dass er kurz geputzt wird und Öl nachgetankt wird und dann geht es wieder in eine andere Richtung. Baut man aber Pufferzeiten ein, damit der Fahrplan robuster ist, fehlen an etlichen Bahnhöfen plötzlich Züge zur rechten Zeit. Und wenn man mehr Züge kauft, kommt man in die Bredullie, dass die Züge in der Nacht einmal komplett inspiziert werden müssen - zu bestimmten Zeiten. Diese Nachtinspektionen sind auch Teil des Fahrplans und dürfen sich eigentlich auch nicht verzögern.

    Eigentlich muss man so Sachen wie die Pufferzeiten von Zügen schon beim Bau einer Hochgeschwindigkeitstrasse mit einplanen, was ja auch gemacht wird. Aber ist das einmal durchgeplant, kommt man von dem Plan nicht mehr so leicht weg.

    Daher versucht man jetzt einfach, ein paar mehr und bessere Züge zu kaufen, damit die Verspätungen weniger vorkommen. Aber dennoch wird man auch mit viel Geld nicht so robust sein können wie der Fahrplan in der Schweiz, weil dort die Robustheit schon vor Jahrzehnten mit eingeplant worden ist.

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  • Erik Pusch
    Erik Pusch
    2022-02-08

    @Rasmus Fuhse mein Vater war ja 30 Jahre lang bei der Bahn. Da hat man einfach wahnsinnig viel kaputtgespart (vor allem beim Betrieb) und jetzt fehlt es halt an allen Ecken und Enden (und das schon länger). Und was Robustheit vs. Schnelligkeit betrifft: Das letzteres nicht wirklich funktioniert, weiß man seit Jahren und versucht es mit allerlei statistischen Drehs schönzureden. Mit den 5 Minuten pro Halt an Puffer wird's unterm Strich auch kaum langsamer als es heutzutage meist ist - kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal auf Fernstrecken pünktlich auf die Minute angekommen wäre. Mit Ausnahme der nächtlichen Lumpensammlerverbindungen. Habe mehr als einen Kunden, die praktisch nur Direktverbindungen mit der Bahn buchen, weil Umsteigezeiten von 10min Russisch Roulette sind.

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