• virgil tibbs
    virgil tibbs
    2022-04-25

    geil, wa?
    deswegen fand ich auch den Artikel in der taz so gut:

    „Seit ich wählen kann, soll ich für Ärsche stimmen, um Le Pen zu verhindern“

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  • Birne Helene
    Birne Helene
    2022-04-25

    Immerhin gibt's aus Slowenien gute Nachrichten.

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  • Alexander Goeres 𒀯
    Alexander Goeres 𒀯
    2022-04-25

    da gäbs ja dann nur eine

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2022-04-25

    In den USA gibt es nur zwei relavente Parteien. Und in Deutschland haben wir zig Parteien, die alle relevant sind. Bei uns ist die Regierungsbildung recht kompliziert. Aber immerhin zählt die eigene Stimme.

    In Frankreich gibt es zwar viele Parteien, die alle relevant sind. Aber bei der Wahl des Staatsoberhauptes sieht das System plötzlich wieder so ähnlich aus wie in den USA, dass sich erst in einer Stichwahl der Sieger aus zwei Optionen ergibt. Das führt dazu, dass die Menschen sich in vielen Parteien engagieren und am Ende immer das Gefühl haben, für einen Kandidaten abzustimmen, um einen anderen zu verhindern. In den USA ist die Zahl der Optionen zwar nicht größer. Aber immerhin engagieren sich die Menschen in einer der zwei relevanten Parteien und nicht etwa in Parteien, die gar nichts mit dem Präsidenten zu tun haben.

    Daher finde ich das französische System auch etwas unglücklich. Der Präsident beteuert zwar am Ende stets, dass er Präsident aller Franzosen sein will, aber de facto stimmt das einfach nicht. Die politischen Inhalte werden nur von einer Partei geschaffen und nicht von den anderen 75% der politischen Mitarbeitenden.

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  • virgil tibbs
    virgil tibbs
    2022-04-25

    @Alexander Goeres ...eine? nicht eher einen?

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  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2022-04-25

    Wenn du die Wahl hättest zwischen Scholz, Weidel und Wagenknecht, wen würdest du wählen?

    Wie gut, daß ich ungültig wählen darf.

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  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2022-04-25

    @Rasmus Fuhse:
    Unglücklicherweise ist das in Deutschland ganz genauso. Stichwort "Direktmandat" oder "Erststimme".

    Ein nicht ganz kleiner Teil unserer Bundestagsabgeordneten (und auch der der Landesparlamente) wird über die Mehrheit einer einzelnen Stimme gewählt.
    Sprich: Wenn ich das Direktmandat der CDU verhindern will, muß ich rausfinden, wer der zweitaussichtsreichste Kandidat im Wahlkreis ist und dem meine Stimme geben, auch, wenn ich den für ein fast genauso großes Problem halte, wie den von der CDU. Eine Präferenz ("Wenn mein Lieblingskandidat es nicht wird, dann bitte in absteigender Reihenfolge diese und jene Alternative") wäre zwar wünschenswert, wird aber wohl in der Bundesrepublik nicht mehr zu meinen Lebzeiten realisiert werden.

    Nebenbei: Auch die USA haben mehr als zwei Parteien (Bernie Sanders gehört weder zu den Republikanern noch den Demokraten), nur, weil es in den USA, anders als bei uns, schlicht überhaupt keine Verhältniswahlen gibt, gehen die meistens komplett unter.
    Im Vereinigten Königreich ist es übrigens genauso, da werden sämtliche Unterhausmitglieder als Direktmandat gewählt und es gibt welche, die mit weniger als 20% der Stimmen ihres Wahlkreises dann den Sitz bekommen.

    Die Franzosen haben für ihren Präsidenten im ersten Wahlgang immerhin die Chance, aus mehr als zwei Kandidaten zu wählen und der muß dann eben auch die absolute Mehrheit erreichen - das finde ich jetzt nicht so viel schlechter als die Alternative bei der eine Kandidatin ohne die Mehrheit der Stimmen gewinnen kann.

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  • Rasmus Fuhse
    Rasmus Fuhse
    2022-04-25

    Ja, das kann man so auch sehen. Und wir haben Stichwahlen bei Bürgermeisterwahlen.

    Man hat diese Mechanismen eingeführt, um die Leute ein wenig dazuzu bringen, sich bei den großen Parteien zu engagieren, weil das viel stabiler für eine Demokratie ist, als wenn man 200 Parteien mit je 0,2 - 1% der Stimmen hat.

    Man kann ja gerne über das Wahlrecht der USA lächeln. Aber es funktioniert bis heute sehr zuverlässig und stabil. Das führt dazu, dass eine Grünen-Partei zwar keine Chance hat, aber dass die an Nachhaltigkeit interessierten Menschen sich einer der anderen zwei Parteien anschließen und diese umbauen. So wurde in 150 Jahren aus dem Demokraten, die einstmals die Sklaverei befürworteten, eine Partei der Bürgerrechte und des Umweltschutz. Absurd, aber es funktioniert.

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  • Felix Tiede
    Felix Tiede
    2022-04-25

    Im Moment sehe ich leider das stabile Fehlverhalten der Bundesregierung, nicht das Parlament zu fragen, sondern dem Parlament zu diktieren.
    Und das beziehe ich auf sehr, sehr viele Bundesregierungen seit 1980.

    Stabiler mag das sein, aber 150 Jahre sind für manche Dinge leider einfach zu lange.

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  • virgil tibbs
    virgil tibbs
    2022-04-25

    aus Not: Scholz

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