• Matthias Ämmm
    Matthias Ämmm
    2013-10-05

    Die Idee finde ich sehr gut, nur ärgert es mich ein wenig, dass da nicht auch gleich Nachhaltigkeit durch ein offenes Design und Modularität (damit Reperatur/Aufrüsten möglich) gleich mit einbezogen ist. Derzeit ist es doch lächerlich, dass so wertvolle Geräte nach 2 Jahren zum alten Eisen gehören sollen, nur weil sie keine Updates mehr bekommen, oder keiner preiswerte Ersatzteile bereitstellt :(

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  • Nadine Carolin
    Nadine Carolin
    2013-10-05

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/fairphone-prototyp-wird-in-london-gezeigt-a-923876.html - da heißt es, es kann repariert werden. Mir fehlen aber die Details, was denn etwa tatsächlich gemacht werden kann, welche Ersatzteile zur Verfügung stehen etc.

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  • Nadine Carolin
    Nadine Carolin
    2013-10-05

    Hier geht's auch nochmal darum: http://www.fairphone.com/2013/10/03/guest-blog-the-restart-project-fp-repairability/

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  • Benedikt Bauer
    Benedikt Bauer
    2013-10-05

    @Nadine: Ja, habe ich, schon damals in der Fundingphase, als noch nicht sicher war, ob sie produzieren werden können.

    @Matthias: Aufrüsten (im Sinne von besseres Display, besserer Prozessor etc.) wird wohl (noch) nicht drin sein, reparieren dagegen schon. Sie haben unter anderem während der Entwicklungsphase umdisponiert und statt einem Display, das mit dem Deckglas fest verbunden ist, eine Variante genommen, wo man Deckglas und LCD separat tauschen kann, nachdem sie festgestellt hatten, dass trotz Gorillaglas das Displayglas eines der am häufigsten kaputt gehenden Teile ist.

    Auf Reparabilität ist meiner Ansicht nach schon geachtet und über Modifizierbarkeit ist wohl für künftige Gerätegenerationen zumindest in einem Entwicklerworkshop schonmal nachgedacht worden.

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  • Matthias Ämmm
    Matthias Ämmm
    2013-10-05

    Danke für die Info @Benedikt :)

    Den Punkt den ich einfach anspreche wollte ist #OpenHardware im besten Sinne. Also das der Kunde die maximale Kontrolle über das Gerät hat und es nicht mehr diese "Systemangebote" sind, wo man sich Hardware+OS+Webdienste zwangsweise gebündelt kauft. Meiner Meinung nach aber ist gerade dies aus Sicht der Industrie einer der tollen wirtschaftlichen Vorteile der Smartphones: durch den kurzen Lebenszyklus sind Leute gezwungen regelmäßig Geld auszugeben.

    Verglichen mit PCs: Da gibt es viele Wettbewerber, die sind weitestgehend modular und bleiben Leuten über viele Jahre erhalten und deswegen sind die Firmen ja auch schnell in den mobile-Bereich gesprungen und dann heißt es "der PC-Markt bricht ein". Tjaja ein Schelm wer böses denkt :D

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  • Guido Arnold
    Guido Arnold
    2013-10-05

    Ich hab's auch bestellt und bin sehr gespannt...

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  • Hans Tux
    Hans Tux
    2013-10-07

    Ich hab es mir schon im Sommer bestellt, und hoffe dass es zu Weihnachten da ist. Denke dass man noch bestellen kann, weil sie die Stückzahl erhöht haben. Es soll auch eine angepasste android-version enthalten. Ich fürchte allerdings, dass die nicht auf der freien Replikant-"Schwester" von googles android aufbaut, und somit die Privatsphäre leidet. Die Frage ist, ob für 25000 Geräte der Anreiz für entwickler recht gross ist, andere Systeme zu portieren. Möglich wäre es, weil offener bootloader und root-Rechte Standard sein werden :-)

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  • Matthias Ämmm
    Matthias Ämmm
    2013-10-07

    @Nadine schaue dir auch unbedingt mal die Geschichte des OpenMokos ein. Das war schon ziemlich nah an meinen Wunschvorstellungen, aber nicht wirklich für Endnutzer tauglich :(

    https://de.wikipedia.org/wiki/Openmoko

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  • Bernd Ritter
    Bernd Ritter
    2013-10-07

    Der Reparierbarkeit (ist das eigentlich ein Wort?) wird jetzt viel Aufmerksamkeit geschenkt und war auch beim Designprozess schon bedacht worden. Es gibt keine größere Komponente, die nicht ausgetauscht werden kann (Akku, Glas, usw).

    Ich habs mir auch bestellt und freue mich schon auf Dezember!

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