• Diggers
    Diggers
    2023-05-03

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mittlerweile stark daran zweifele, dass diese Art der Aufklärung irgendwie gesellschaftlich etwas ändern wird. Ich höre zwar, dass es immer mehr Kritiker geben soll, aber zumindest kann ich das in meinem Umfeld nicht bestätigen. Sind etliche dabei, die in den letzten Jahren gesundheitliche Veränderungen haben, aber niemand denk dabei - zumindest öffentlich, also auch nicht im Freundes- oder Bekanntenkreis - an irgendeinen Einfluss der Impfung. Vielleicht kenne ich aber auch einfach nur die falschen Leute????

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    Ich denke, Du kennst definitiv die falschen Leute. :-)

    Tatsächlich lag es aber auch mir zunächst nicht gerade am Herzen, das zu posten. Die einen sagen "Ja, weiß ich doch im Prinzip, aber danke für die Info, es ist noch etwas besser erklärt hier und auch ein noch nicht bekannter Umstand vielleicht." (Über mögliche Verunreinigungen mit voller DNA hatte ich schon eine Forscherin des Max-Delbrück-Zentrums im Vortrag gehört, als die Sache überhaupt erst losging. So ganz neu erschien mir das jetzt eigentlich auch nicht. Aber Bhakdi zitiert nun Nachweise.)

    Und, tja, die anderen werden weiter den Kopf in den Sand stecken. Aber das ist deren Sache. Für wen also dieser Post? Da hast Du nicht ganz Unrecht. Hm. Ich fühlte mich irgendwie verpflichtet. Soll doch keiner sagen können "Hättest mich doch mal drauf hinweisen müssen." Oder so. Ich wollte es halt nur mal unkommentiert weiter geben.

    Ich hoffe ja weiterhin, dass es nicht so schlimm kommt, wie es manche Leute, zum Beispiel Bhakdi, befürchten. Angeblich sind viele Dosen falsch gelagert worden, auch überlagert und es wurde ja bekanntlich viel zu viel Zeug gekauft, so dass es gelegentlich hieß, in vielen Ampullen sei schon gar kein funktionierender Wirkstoff mehr vorhanden gewesen.

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    ...aber wenn Du sagen willst, dass es nur ganz wenige Kritiker gibt: Nö. So weit ich weiß, waren es allein in Deutschland um und bei 20 Millionen, die von Anfang an bei keiner Spritze mitmachen wollten. Das ist alles andere als eine "Minderheit" in dem Sinne.

    Und das war aktiv, Du weißt, dass viele von uns einiges durchgemacht haben dafür. Und wenn man dann kuckt, wie viele nach der ersten, zweit Spritze ausgestiegen sind, werden es noch bei weitem mehr. Die haben das ja auch nicht gemacht, weil sie so gerne ihr bisschen zurückgespritzte Freiheit wieder verlieren wollten.

    Und wenn man schließlich kuckt, wie wenige noch bis zum Schluss selbst die fünfte, sechste mitgemacht haben und womöglich noch heute weiter -- da hast Du dann Deine wirklich verschwindend geringe Minderheit.

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  • Diggers
    Diggers
    2023-05-03

    Danke für Deine ausführliche Antwort.
    Ich gebe Dir Recht, dass die Zahl der Leute die von Anfang an aus verschiedenen Gründen kritisch waren recht groß ist. Keine Frage. Ich habe sogar Leute hier gehabt, die haben sich maßlos über die Maßnahmen-Demos aufgeregt, obwohl sie selber ungeimpft waren. Habe ich schon damals nicht verstanden, aber die hatten irgendwie ihre ganz eigenen Gründe. Kenne auch in meinen direkten Umfeld eine Person, die sich nicht hat impfen lassen, aber die auch nicht einmal über das Thema reden wollte. Die wollte einfach nur ihre Ruhe.
    Du hast auch Recht mit der Zwei- und Drittimpfung. Ja, von den Zahlen her scheinst Du das schon richtig wiederzugeben.
    Ich kenne nun aber mal fast nur geimpften, außerhalb der Widerstandes.
    Also direkte alte Freunde und Bekannte sind zu 100% alle geimpft. Zumindest die ersten beiden Spritzen.
    Ich kenne jetzt aber im Umfeld wirklich Leute die seit dieser Zeit erhebliche gesundheitliche Veränderungen mitgemacht haben, aber die geben eher ihrem Lebensstil, Alter, Stress, etc. als Gründe an und klammern die Impfung wirklich komplett aus.
    Einerseits ist das wohl verständlich, das wirkt wohl ein kleiner Zensor im Hirn, der sich selbst nicht in Frage stellen möchte, aber anderseits finde ich es auch erschreckend, denn ich glaube 99% dieser Leute würden sich, falls der Druck wieder steigt, auch noch eine weiteren Pieks geben.
    Es sind übrigens die gleichen Leute, die jetzt noch relativ häufig mit dem Flugzeug oder dem Auto fahren, aber von denen wohl auch Null Widerstand kommen würde, wenn mensch es ihnen verbieten würde. Sprich, für diese Leute ist der Klimawandel real, nur selber möchten sie da noch nicht auf allzu viel verzichten. Wenn aber die Preise für alle steigen, dann ist das schon O.K.
    Was ich also sagen wollte, ich glaube nicht, dass der Widerstand wirklich wächst, vielleicht der stille Ungehorsam. Den Du ja auch propagiert hast, der aber eben keine politischen Entscheidungen aufhalten kann.

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    Ich kenne jetzt aber im Umfeld wirklich Leute die seit dieser Zeit erhebliche gesundheitliche Veränderungen mitgemacht haben, aber die geben eher ihrem Lebensstil, Alter, Stress, etc. als Gründe an und klammern die Impfung wirklich komplett aus.

    Ja... verständlich, finde ich. Also, man hat da mitgemacht und nun kommen Leute, schlimmstenfalls, und behaupten, dass viele Geimpfte binnen zweier Jahre sterben werden. Ich mein, wie reagiert man da? "Danke für's Bescheid sagen"? ("Long Covid" hast Du noch vergessen.)

    Kleiner Exkurs dazu:

    Nun denke ich, hoffe ich, dass auf beiden Seiten übertrieben wurde. Ich mein, zwei Jahre sind für viele längst vorbei und nach den pessimistischen Prognosen müssten wir noch viel mehr Tote haben. Ja, klar, die Sterbezahlen sind explodiert, und zwar erst nach Beginn der Impfungen, während es vorher trotz ach so schlimmer Pandemie normale bis eher harmlose Sterbezahlen gab. Ja, klar, das Infektionsgeschehen in diesem Winter war außergewöhnlich, auffällig ist fast untertrieben. Aber doch: Die meisten leben zum Glück noch.

    Mir scheint, dass das eben abschließend noch niemand beurteilen kann. Es war ein gigantisches Experiment, und niemand kann wirklich sagen, wie die Masse darauf reagiert. Ich erwähnte schon möglicherweise unwirksame Chargen, manchmal hieß es auch, die Qualität sei schon ab Werk sehr schwankend gewesen.

    Nach meinem Verständnis ist es aber auch eine offene Frage, ob und wann so ein mRNA-manipulierter Organismus sich wieder normalisiert. Das wird bei jedem anders sein. Also produzieren da nun Zellen bis zum Exitus schädliche Spike-Proteine gegen ein Virus, das überhaupt nicht mehr da ist? Oder ist der Körper in der Lage zu sagen "Das gehört nicht hierher, wir schmeißen diese ganzen verqueren Zellen einfach raus." Ich bin da absoluter Laie, aber man muss sich da ja interessieren, allein schon wegen Geimpfter Freunde und Verwandter. Und eigentlich bin ich doch ein bisschen hoffnungsvoll, dass es für viele nun wieder gut wird.

    Das ändert freilich nichts daran, dass Menschen schwer geschädigt wurden, sogar gestorben sind. Auch offiziell versucht man schon gar nicht mehr wirklich, das unter den Teppich zu kehren, weil es gar nicht mehr geht. Verharmlosen ja, aber sie leugnen es doch selber nicht. Es ist faktisch.

    Und ich denk mal, das ist doch der Punkt: Es wird eine Aufarbeitung geben, früher oder später. Es wird sich ein Umdenken verfestigen. Klar sind viele Menschen tendenziell Mitläufer. Aber auch ihr Vertrauen ist angeknackst oder wird es noch (mehr) werden.

    Das ist ja vielfach im Ausland weit extremer. Leider hat sich ausgerechnet Deutschland als besonders widerlich erwiesen. Grad heute las ich, dass man wohl in Schottland nun auch offiziell Zahlen herausgegeben habe, nach denen über 90 Prozent der "Covid-Toten" an was anderem gestorben seien. Das war im Grunde die ganze Zeit tendenziell bekannt. Wenn man sehen wollte, hat man solche Hinweise immer bekommen, dass da im Extremfall Krebspatienten oder selbst Opfer von Motorradunfällen als Covid-Tote gelistet wurden, wenn man einen positiven Test vorlegen konnte. Gab ja wohl vielfach auch extra Geld für's Krankenhaus, wenn man "C" draufstempeln konnte. Aber über 90 Prozent fake? Und das sagen die in offiziellen Zahlen? Wow. Da können Deutsche Institutionen verharmlosen wie sie wollen. Das überrennt die einfach.

    Ich denke das braucht gar keinen "Widerstand", von dem Du sprichst. Das ist ein Selbstläufer. Kommt. Früher oder später.

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  • Diggers
    Diggers
    2023-05-03

    Ja, Deinen Kommentar kann ich mich eigentlich komplett anschließen.
    In der Tat waren die Horror-Meldungen was durch die Impfung passieren könnte total überzogen, Gut, dass Du das mal erwähnst. Demzufolge war natürlich auch die Behauptung eines Genozides, etc. total daneben.
    Bhakdi hat sich da leider auch mehrmals sehr krass geäußert.
    Ich persönlich hatte nie die Befürchtung das es zu einem massenhaften Sterben kommen wird, weder so noch so.
    Für mich geht es hier eher um die Art dieser Behandlung und das wozu dies jetzt in Zukunft führen wird. Die Medizin wurde revolutioniert, sämtliche Skeptiker der Vergangenheit bezüglich genetischen Experimente sind verstummt.
    Aber ganz klar, auch ich hoffe, dass es zu keinen nennenswerten späteren Impfschäden kommen wird. Die, die jetzt schon bekannt sind, sollten ja eigentlich reichen. Ich habe von Anfang an zu den Leuten gehört, die sich absolut sicher waren, dass die Zahl der Opfer der Kollateralschäden größer sein wird, wie die Zahl, welche direkt aufgrund der Infektion oder den Spritzen Langzeitschäden erleiden oder sterben.

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    Die Medizin wurde revolutioniert, sämtliche Skeptiker der Vergangenheit bezüglich genetischen Experimente sind verstummt.

    Oh, dem würde ich mich allerdings nicht anschließen. Im Gegenteil werde ich und ich denke viele andere werden vorerst jegliche Impfung meiden, da man schon angekündigt hat, diese Gentechnik in allen Impfungen auszuprobieren. Ich will auch absolut nicht verharmlosen. Hier sind Menschen durch staatlichen Zwang schwer geschädigt worden. Die Aufarbeitung wird nicht schön werden.

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  • Diggers
    Diggers
    2023-05-03

    Glaubst Du wirklich, dass es hier, also in diesem Land, unter dieser Regierung, mit dieser Presse, zu einer Aufarbeitung kommen wird?

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    Zweifellos. You can fool some people sometimes, but you can't fool all the people all the time. Das Land befindet sich ja nicht im luftleeren Raum. Das ist nicht isoliert durchzuhalten. Selbst in der DDR wusste man Bescheid. Und da war sogar Mauer drum, kein Internet und alles.

    Ich denke, jetzt befinden wir uns in einer Art Weltkriegs-Situation. Es wird sich global einiges neu ordnen. Dieses kleine Deutschland ist da scheißegal. Es wird sich fügen. Wie es das ja sowieso die ganze Zeit macht. Da ist man zuletzt wieder als 150-prozentig unangenehm aufgefallen und international durchaus verlacht worden. Aber man wird irgendwann auf diese Zeit zurückblicken, und, ja, natürlich kann man alle möglichen Lügen in Geschichtsbücher schreiben, aber natürlich kann ein Deutschland das nicht isoliert machen. Und der Rest der Welt ist in dieser Sache halt meist nicht so 150-prozentig.

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  • Christian Bredlow 🌿
    Christian Bredlow 🌿
    2023-05-03

    Und, naja, der mutmaßliche nationale Fahrplan, in dessen Rahmen auch eine solche Aufarbeitung stattfinden könnte, ist ja nun seit langem immer wieder kolportiert worden: Wie am Ende der DDR würde man ein paar Hinterbänkler nach vorne schieben, die den großen Reformator mimen. An Bauernopfern in spe sind wir ja nun wirklich reichlich versorgt (als ob die sich direkt Mühe geben, sich für die Rolle zu qualifizieren) und man würde dann sagen "Ihr wisst ja wer Schuld war". Hat 1989 zwar auch nicht so ganz geklappt, aber man mag einen Plan B haben. Was weiß denn ich. :-)

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